KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien

Und schon wieder ein Skandal

Die Entpolitisierung der Politik, vorangetrieben von Boulevard-Medien und rechtspopulistischen Kräften, schreitet mit großen Schritten voran - auch in Wien. Kein Tag (siehe auch http://wien.kpoe.at/article.php/das-r...-von-fpovp), an welchem die Rathaus-Opposition nicht einen "Skandal" an das Tageslicht befördert.

Ausgangspunkt des aktuellen Skandal-Geschreis ist ein Bericht der Tageszeitung "Die Presse": Bei der Zufahrt zu einer Garage beim gerade gebauten Krankenhaus Nord, in der auch die Rettungsautos parken werden, wurde gepfuscht. Laut KAV sind Löschwasserleitungen - konkret 20 Sprinklerknöpfe - um acht Zentimeter zu tief verlegt worden, die Rettungsautos wären mit ihrem Dach angestreift.

Für die FPÖ setzt sich die "Pleiten, Pech und Pannenserie" fort, das Krankenhaus-Nord wird gar als "eine SPÖ-Ruine um 1,5 Milliarden Euro" bezeichnet. Der Wiener ÖVP-Chef Blümel spricht von "unglaublichem Dilettantismus der rot-grünen Stadtregierung".

FPÖ und ÖVP kritisieren unisono, dass die Stadt Wien und KAV wie üblich versuchen würden, "sich abzuputzen" und das "zuständige Unternehmen verantwortlich" machen. Ob Wehsely die korrekte Ausführung der diversen Bauvorhaben persönlich vor Ort prüfen und kontrollieren soll, lassen FPÖ und ÖVP aber nicht wissen.

ÖVP-Schreihals Blümel fordert natürlich den Rücktritt von SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely. Und die FPÖ fordert ebenfalls einmal mehr den Rücktritt von Wehsely "bevor das Wiener Gesundheitssystem endgültig kollabiert".

Übrigens: der Schaden des aktuellen Mega-Skandals ;) beläuft sich laut KAV auf 15.000 Euro.

Ps.: Dass der Bau des KH-Nord wesentlich teurer wird als veranschlagt, ist realistisch und zu befürchten. Laut KAV ist statt der ursprünglich veranschlagten valorisierten Kosten von rund 950 Millionen Euro letztendlich mit 1,1 Mrd. zu rechnen. Ob diese Zahlen halten wird sich zeigen. Die Gesundheitsstadträtin höchstpersönlich für jeden Furz bei diesem Groß-Bau-Projekt verantwortlich zu machen, ist jedoch Nonsens.

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297


E-Mail Newsletter der KPÖ-Wien bestellen


Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative