Jede Stimme für die KPÖ ist ein Signal gegen Sozialabbau und Privatisierung

Thursday, 20. October 2005 @ 13:12

Auch Wien hat für sozial benachteiligte Menschen zu wenig zu bieten.

"Wer ein Signal gegen Sozialabbau, Privatisierung
öffentlichen Eigentums und für eine solidarische Gesellschaft setzen will, wählt KPÖ", so die zentrale Message der KPÖ bei der heutigen aktionistischen Abschlusspressekonferenz am Rathausplatz. "Jede einzelne Stimme für die KPÖ ist ein deutliches Signal für eine dezidiert linke Politik. Wo andere Sachzwänge beklagen, reden wir vom Kapitalismus", so Melina Klaus, Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien zur Gemeinderatswahl. Viele Menschen in Wien, "erfahren und erleben tagtäglich, dass nicht alles paletti ist - Wien hat die höchste Arbeitslosigkeit im Bundesländervergleich, die Zahl der SozialhilfeempfängerInnen ist dramatisch angestiegen, viele Gebühren wurden von der Gemeinde in der letzten Legislaturperiode erhöht", rechnet Klaus vor.

Bezüglich des Wahlergebnisses befragt, sagte Klaus: "Der ORF hat unsere Kandidatur und unsere Inhalte zwar totgeschwiegen, trotzdem
bin ich optimistisch, dass wir zulegen werden. In der Steiermark gab es innerhalb weniger Jahre einen politischen Erdrutsch, die KPÖ konnte sich am 3. Oktober um 540 Prozent steigern. Ausserdem hatte die KPÖ bei allen Wahlen in den letzten Jahren starke Zugewinne zu verzeichnen - in Linz z.B. erreichten wir über 1,5 Prozent, womit der Einzug in den Gemeinderat nur um 33 Stimmen verfehlt wurde."

Das Foto zum Download in Printqualität findet sich unter http://wien.kpoe.at/kp_051020.jpg


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/20051020131222324