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KPÖ fordert Arbeitszeitverkürzung statt Sonntagsöffnung

SozialesLängere Arbeitszeiten lösen keine Wirtschaftsprobleme, gehen aber auf Kosten der Lebensqualität.

KPÖ-PD (Wien) - Rund um die aktuell wieder aufgeflammte Diskussion zur Einführung der Sonntagsöffnungszeit in Wien, fordert KPÖ-Wirtschaftssprecher Michael Graber, "endlich die Debatte um die wirklich brennenden Fragen unserer Gesellschaft zu führen." Steigende Arbeitslosenzahlen, immer mehr Menschen in nichtabgesicherten prekären Beschäftigungsverhältnissen, das ist Lebensrealität in Österreich.

Längere Ladenöffnungszeiten bringen keine weitere Kaufkraft und steigern damit auch nicht Umsätze im Handel, aber sie bringen eine weitere Verschlechterung der Lebensqualität. Bereits jetzt - im ersten Mediengeplänkel zum Thema - wir die Höhe der Überstundenzuschläge kritisiert.
"Eine deutliche Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und die Einführung eines existenzsichernden Grundeinkommens sind den beiden Problembereichen, steigende Arbeitslosigkeit und stagnierendes Wirtschaftswachstum, als Lösung entgegenzuhalten" formuliert Graber abschließend.

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