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Kurdistan unter Wasser

InternationalZur Frage "Warum der Bau des Ilisu-Staumdamms gestoppt werden soll" diskutieren bei einer Veranstaltung von KSV-Linke Liste, KPÖ und YXK - Verein für StudentInnen aus Kurdistan, am 16. Mai an der Uni-Wien

Didar Can (Kurdische StudentInnen), Ulrich Eichelmann (WWF-Österreich, Eca Watch), Mary Kreutzer (Eca Watch)

Beginn: 20 Uhr, Ort: NIG, Hs. II, Universitätsstr. 7

Hintergrundinfos:

Durch den Ilisu-Staudamm wird die über 10.000 Jahre alte Stadt Hasankeyf am Tigris, die unter Denkmalschutz steht und von Experten zum Weltkulturerbe gezählt wird, für immer in den Fluten eines gewaltigen Stausees versenkt.

Darüber hinaus führt der Staudamm zu einem gewaltigen ökologischen Desaster und zur Vertreibung von mindestens 55.000 Menschen. Ungefähr 400 archäologischen Ortschaften verschwinden von der Oberfläche. (www.eca-watch.at)

Nicht wenige KritikerInnen des Projekts vermuten, dass hinter dem Ilisu-Projekt ein politisches Ziel der türkischen Regierung steht - nämlich die Vertreibung der KurdenInnen und die Vernichtung der kurdischen Geschichte und Kultur.

Wie auch in den Medien berichtet, haben die Kämpfe zwischen türkischer Armee und den kurdischen Volksverteidigungseinheiten in letzter Zeit wieder zugenommen.

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