KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien

Professionelle Pflege soll entwertet werden

Vorerst wurde in der Debatte rund um die 24-Stunden-Betreuung zwischen Pflege und Betreuung unterschieden. Die gesetzlichen Änderungen, die vorgenommen wurden, hatten das Ziel, die bislang illegal erbrachte Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu legalisieren. Pflege würde weiterhin ausgebildeten Fachkräften vorbehalten bleiben, hieß es. Das soll nun anders werden.

Künftig soll – gemäß den in Begutachtung befindlichen Gesetzesänderungen – nicht mehr eine abgeschlossene Ausbildung, sondern ein Gewerbeschein zum Setzen eines Blasenkatheters oder zur Wundversorgung eines Druckgeschwürs legitimieren.

Den PersonenbetreuerInnen, die ohne jede Ausbildung in der 24-Stunden-Betreuung tätig sind, werden also Aufgaben übertragen, die selbst Heimhilfen, die gerade bundesweit Aufschulungen besuchen müssen, nicht oder nur unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal erlaubt sind.

Sollten die geplanten gesetzlichen Änderungen in Kraft treten, dann wäre das eine massive Entwertung der Ausbildungsstandard für Diplomierte Pflegekräfte, PflegehelferInnen und Heimhilfen und würde zudem deren Arbeitsplätze gefährden und ihre ohnehin nicht hohen Löhne unter Druck bringen.

Weiterführende Links

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297



Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative