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Protest gegen die Entwertung der Pflegeberufe

Geht es nach der Bundesregierung sollen die Ausbildungsstandards, die für den Pflegebereich vorgeschrieben sind, nicht für die 24-Stunden-Betreuung zu Hause gelten. Ohne jede Ausbildung sollen etwa Katheter gesetzt und Bandagen angelegt werden dürfen. Von der GPA wurde deshalb ein Protestbrief an alle Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Nationalrats aufgelegt.

Link zum Protestbrief und den Adressen der zuständigen Abgeordneten

Die KPÖ-Wien unterstützt diesen Protest, da sie der Ansicht ist, dass die geplanten gesetzlichen Änderungen nicht nur die Pflegeberufe entwerten, sondern auch die Gesundheit gefährden. Qualität in der Pflege setzt Ausbildung voraus und alle, die Pflege bedürfen, sollen voraussetzen können, dass die Personen, die Pflegemaßnahmen bei ihnen setzen, dafür ausgebildet wurden. „Denn niemand“, so Roman Gutsch, Mitglied der Stadtleitung der KPÖ Wien und Mitglied des Bundesausschusses der GPA-Interessensgemeinschaft work@social, „möchte eine Injektion von jemanden verabreicht oder einen Katheter durch die Harnröhre in die Blase eingeführt bekommen, der für solche Tätigkeiten nicht ausgebildet wurde.“

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