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Über Leben und Wirken von Erika Danneberg

Als ich gefragt wurde, ob ich an diesem Symposium (IWK-Tagung "Etwas in Bewegung setzen - Erika Danneberg (1922-2007)") teilnehmen möchte und ob ich die Aufgabe übernehmen könne, das politische Wirken von Erika Danneberg ein wenig zu beleuchten - schließlich war sie, wie ich, Mitglied in der
Kommunistischen Partei Österreichs und gehörte wie auch ich dem Bundesvorstand dieser Partei an - als ich also gefragt wurde, die „politische Erika“ zu würdigen, hab ich freudig zugestimmt.

Der politische Zugang zu einem Menschen, einer Freundin, einer Genossin – was wäre denn das? Wie sollte so etwas geschehen?

Zuerst hab ich an ihre Reden auf Parteitagen gedacht und habe sie aus dem Archiv der KPÖ hervorgeholt und nochmals nachgelesen. Dann habe ich mich noch einmal in ihre Bücher vertieft.

Im Laufe der wiederholten Beschäftigung mit ihren Reden, Notizen, Briefen, Artikeln und Büchern für dieses Symposium musste ich schließlich und nicht zum ersten Mal feststellen, dass alles, wirklich alles, was sie zu Papier gebracht hat, durch und durch politisch ist. Politisch in dem Sinne, dass sie Partei ergreift für eine zutiefst menschliche Idee, die sie in ihrem Gedicht „Für meine Leute“ in der letzten Strophe so ausdrückt:

Denkend an all meine Leute
In meinem reichen – in meinem armen Land
Weiß ich: wir kämpfen gegen
Dasselbe Unrecht mit Namen Imperialismus
Und für dasselbe Recht:
Das Recht, in Frieden zu leben –
El Derecho De Vivir en Paz!“

„Ich bin eine politisch engagierte Frau; und ich bin eine
Psychoanalytikerin. Ich wollte sehn, ob das, was ich gelernt hab, nützlich
sein kann in einem revolutionären Prozess“, sagt Erika in ihrem Vorwort für
ihr Buch „In Nicaragua“. In diesem Satz offenbart sie ihr marxistisches
Verständnis, die Welt als ganzes zu sehen, dass nämlich Theorie und Praxis
in einem verträglichen Verhältnis zueinander stehen müssen
(Was, nebenbei gesagt, in den ehemals sozialistischen Ländern ja nur
spärlich gelungen ist, aus welchen Gründen auch immer). Allerdings, und auch
das soll hier nicht verschwiegen sein: In ihrer Parteilichkeit – nicht zu
verwechseln mit Parteipolitik – neigte Erika auch manchmal dazu, konkrete
Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit etwa in den ehemals
sozialistischen Ländern nur zögernd wahrzunehmen - immer auf der Suche nach
den Ursachen. Und immer im Bemühen, zu verändern, soweit das in ihrer Kraft
stand.


Mir scheint es nahezu unmöglich, die „politische Erika“ von der Erika
Danneberg als ganze, als handelnde, als denkende und praktizierende Person
zu trennen. Für mich verkörpert ihr politisches Verständnis die positive
Einheit von Theorie und Tun.

Dieses Verständnis widerspiegelt sich für mich in einem Ausspruch aus ihrem
Buch „In Nicaragua“, der mir die ganze Breite des handelnden und denkenden
Subjekts zeigt:

„Etwas drängt mich, mit diesen ‚muchachos’ mich zu beschäftigen, mit dem,
was sie erlebt haben, und mit ihren Möglichkeiten, mit dem Erlebten fertig
zu werden – oder auch nicht. Ihnen zu ‚helfen’? Ich weiß gar nicht, ob ich
das kann. Aber ich möchte hinschaun und wissen, wie diese Revolution ist,
wie dieser Krieg ist und wie die Männer sind, die ihn führen und erleiden.“

Sie fragt sich, was in diesem Krieg in Nicaragua ihre Aufgabe sei und welche
Möglichkeiten sie habe als Kommunistin und Psychoanalytikerin. Und fügt
dieser Frage ihre eigene Erinnerungen hinzu:

„Irgendwie hängt’s auch mit dem Krieg zusammen, den ich in meinem Land
erlebt hab, mit der Hilflosigkeit und politischen Unreife meiner Jugend, mit
der Unfähigkeit damals, auf irgendeine brauchbare Art teilzunehmen an dem,
was unsere Männer getan haben und was man mit ihnen getan hat. Als wollte
ich herausfinden, ob ich im Alter etwas besser machen kann, als ich es in
der Jugend gekonnt hab.“ („In Nicaragua“)

Dass politische Analyse und Lyrik aus einem Guss sein können, lese ich in
einem kleinen Satz im gleichen Buch bei Erika heraus: „Die ‚mártires y
héroes’, die Märtyrer, ‚haben junge Gesichter mit einem Lachen in den Augen
über einem dunklen See von Schwermut“, schreibt sie dort.

Dies war eben Erikas schreibende Stärke: Dass sie sich eingelassen hat auf
die Wirklichkeit in Wort und Tat.

Wann und wie habe ich Erika Danneberg kennengelernt?

Ich erinnere mich an den Arbeitskreis schreibender Frauen, den ich in den
70er Jahren gegründet habe und den ich über zehn Jahre geleitet hab. Wir
haben uns regelmäßig im WUK, dem Werkstätten- und Kulturhaus, getroffen. Und
eines Abends, es muss Ende der 70er Jahre gewesen sein, kommt eine zarte,
etwas gebeugte Frau mit großen, wachen, neugierigen Augen und einem etwas
schelmischen Lächeln auf den Lippen in die Räume und sagt, sie würde gerne
mitmachen bei den schreibenden Frauen. Sie heiße Erika Danneberg, sei
Psychoanalytikerin, sie habe früher geschrieben, aber dann lange Zeit nichts
mehr zu Papier gebracht.

Ich habe zunächst gestutzt – Danneberg... - auch ich heiße so und ich
glaubte damals an einen Scherz ihrerseits. Diese Namensgleichheit sollte uns
später noch oft Anlass zu Heiterkeit geben: Manchmal erhielt Erika nämlich
einen Anruf mit der Bitte, sie möge einen Artikel schreiben; manchmal wurde
ich um Analysestunden gebeten – sie, die Analytikerin und ich, die
Journalistin; manchmal wurde ich der Erika als Kind untergeschoben, und
altersmäßig wäre es sich auch irgendwie ausgegangen, sie 1922 und ich 1943
geboren – und nebenbei gesagt: auf so eine Mutter wäre ich auch sehr stolz
gewesen! – und immer wieder wurden wir gefragt, in welchem
Verwandtschaftsverhältnis wir stehen, aber so sehr wir auch nachforschten,
wir fanden keines. Aber wir fanden uns damals als Freundinnen und
Genossinnen.

Auf der Suche nach der Erinnerung an Erika habe ich meine alten Tagebücher
durchgesehen und war erstaunt, wie oft sie dort vorkommt:

12.8.1982 – Lesung in der Alten Schmiede – Erika und ich erörtern die Frage
Individuum/Kollektiv, die sich in Bezug auf gegenseitige Verantwortung
stellt.
15.8.1982 – AK-Wochenendseminar im Waldviertel – die Diskrepanzen mit einer
Teilnehmerin „sind politische Differenzen“, sagt Erika zu mir und erzählt
von ihrer Zeit als junges Mädchen während des Faschismus. „Wäre ich noch
verheiratet, hätte ich zu so einem Wochenende nicht kommen können“, meint
sie.
15.9.1982: „Schreiben ist der Kampf gegen den Tod“, sagt Erika.

Immer wieder taucht Erika in meinen Notizen auf.

Als ich mich im Frühjahr 1984 aus einer langjährigen Beziehung trenne, gibt
mir Erika ihr schönes Gedicht „Fehlfronten“ zu lesen und ich notiere die
letzten Zeilen in meinem Tagebuch:

„...wie du mit ihr schläfst und
wie du sie liebst,
wie du gegen sie kämpfst und
selbst noch wie du sie verlässt –
auch das erweist dich als einen,
der brauchbar ist
- oder unbrauchbar
für die Welt, die wir wollen:
Wie du umgehst mit deiner
Freundin Freund,
wie du umgehst mit deiner
Genossin, Genosse.“

Erika hat mich in meiner Trennung durch viele Gespräche begleitet – und im
praktischen Tun, indem sie mir beim Geschirrzusammenpacken half, als ich aus
meiner Wohnung auszog. Und sie hat meine neue Liebe gutgeheißen und mit
freundlichen Worten bedacht – erst nach ihrem Buch „Wie leistet man
Widerstand?“ habe ich verstehen können, woher ihr Verständnis dafür kam.

Einmal sagte sie mir: Der Arbeitskreis schreibender Frauen wäre eine
wichtiges Station für sie gewesen und habe ihr sehr geholfen, wieder mit dem
Schreiben zu beginnen. Viele Jahre lang habe sie - auch unter dem Druck
ihres früheren Ehemannes – nichts zu Papier bringen können, sie habe
heimlich geschrieben und sogar unter einem männlichen Namen. In einem
„Volksstimme“-Interview sagt sie dazu 1990: „Geschrieben hab ich immer,
während meiner Lehranalyse ein Nachtbuch. Und das Schreiben hab’ ich dann im
Arbeitskreis schreibender Frauen in den siebziger Jahren wiederentdeckt. Ich
kann doch nicht ein ganzes Stück von meinem Leben wegschmeißen.“

Im Arbeitskreis las sie uns auch erste Fragmente ihres Romans vor, der
damals noch „In den Jahren der Tode“ geheißen hatte, das heute der
Untertitel zu ihrem großen Werk „Wie leistet man Widerstand?“ ist. Sie gab
mir (und auch Evamaria) das Rohmanuskript zu lesen und sie erzählte von
ihrer Enttäuschung, wenn sie von einem Verlag eine Absage erhielt. Dass der
Wiener Frauenverlag, heute Milena-Verlag, dann doch ihr Buch „Wie leistet
man Widerstand?“ herausgab, hat sie mit großer Freude erfüllt.

Unsere Gespräche drehten sich um Politik und um Beziehungen, das Private ist
eben politisch. Mir begegnet diese Einsicht auf vielen Strecken in Erikas
Buch „Wie leistet man Widerstand?“, z.B. in folgender Passage, in welcher
sie sich Gedanken macht über die Zulässigkeit eines Vergleichs von
politischer und ehelicher Unterdrückung bzw. Folter. Ich zitiere:

„Ich darf es nicht vergleichen. Und tu es doch. Und darf es doch. Die Frau
von damals, mit der ich mich manchmal in den Nächten berate, hat mir
geholfen, in ihrem privaten Überlebenskampf die Strukturen von Unterwerfung,
Unterdrückung und Zerstörung zu entdecken, die Millionen Frauen überall auf
der Welt nur als ihre persönliche Schuld oder ihr persönliches Unglück
erleben, ohne inmitten von Schuld und Unglück noch wahrnehmen zu können,
dass ihr persönlicher Unterdrücker nur letzter Exponent eines
gesellschaftlichen Systems ist, das auch ihn unterdrückt und zugleich zum
Unterdrücken von Schwächeren legitimiert.“

Und an anderer Stelle im gleichen Buch: „...dass individuelle Unterdrückung
nur der kleinste Teil weltweiter Unterdrückung ist durch die mörderische
Anwendung von zweierlei Recht für Besitzende und Besitzlose, für Mächtige
und Ohnmächtige, für Satte und Hungrige, für Männer und Frauen; und dass die
persönliche Befreiung nie voll gelingen kann, wenn sie nicht Teil ist von
der Befreiung von allen.“ („Wie leistet man Widerstand?“)

In der Freundschaft zu Erika ist mir die Zeit im AK schreibender Frauen am
intensivsten erinnerlich. In dieser Zeit haben Erika und ich eine sehr große
Nähe zueinander gehabt.

Unsere gemeinsamen Arbeitskreis-Aktivitäten ziehen sich durch etliche
Veranstaltungen, Fernsehauftritte, öffentliche Lesungen, dem großen Fest in
der Szene Wien bis hin zum Linken Wort am Volksstimme-Fest, auf welchem auch
heute noch immer ehemalige AK-Mitglieder lesen, und wir produzierten unsere
Sachen in eigenen Broschüren, genannt „Texte“, die ich leider in meinem
Bücherregal vergebens gesucht habe.

Als Erika nach Nicaragua geht, verbinden uns Briefe, die sie in kopierter
Form an all ihre Lieben daheim verschickt. Ich interviewe sie in den Zeiten,
wo sie in Österreich ist, für die „stimme der frau“, deren Chefredakteurin
ich damals war, wir informieren über das „salud mental“-Projekt, sammeln
Geld, u.a. auf einer Veranstaltung in der Alten Schmiede am 24. 11. 1983, zu
welcher der AK schreibender Frauen und das Nicaragua-Solidaritätskomitee
eingeladen hatten, später folgt eine Veranstaltung mit Marie Langer. Es
erscheinen Artikel in der „Volksstimme“ und der „stimme der frau“ und Erika
schreibt selbst Artikel für diese und andere Zeitungen.

Einige Akrtikel von oder über Erika, die ich dazu ausgegraben habe:

- „Sommer in Madrid“ – Gedanken über einen internationalen Friedenskongress
in „stimme der frau“ Nr.10/1983
- „Fehlfronten“ – dieses schöne Gedicht, gewidmet „den Männern, die meine
Genossen sind“, in stimme Nr. 3/1984
- „Nicaragua lebt“- Bericht über die Veranstaltung des Arbeitskreises in der
Alten Schmiede in „stimme der frau“ Nr. 1/1984
- „Salud mental“ – ein Interview, das Erika mit Marie Langer gemacht hat,
stimme Nr. 9/1984
- “Blut ist etwas anderes als Geld“ – Ein Brief von Erika aus Managua in
„stimme Nr. 11/1985
- „Der Macho ist tot. Es lebe der Macho?“ – Erika berichtet über ihre
Erfahrungen aus einem halben Jahr Arbeit im psychosozialen Dienst des
nicaraguanischen Gesundheitssystems in „stimme Nr. 7/8, 1986
- „Die Trauer und die Hoffnung teilen“ – Interview, das ich mit Erika nach
dem Wahlsieg von Violeta Chamorro gemacht habe in stimme Nr. 6/1990
- „Zum Bewusstsein der Lage verhelfen“, ein Interview in der „Volksstimme“,
2.9.1990

In diesem „Volksstimme“-Interview sagt Erika auch etwas ganz Wichtiges über
den Zusammenhang von Politik und Kunst:

„Die Wirksamkeit des Künstlers im politischen Raum ist mir allerdings
wichtiger – angesichts der Kommerzialisierung des ganzen Lebens in unserer
Zweidrittelgesellschaft. Es geht also wieder darum, ‚die Menschen mit dem
Bewusstsein ihrer Lage zu erfüllen’, die Wirklichkeit erfahrbar, verstehbar,
dadurch veränderbar zu machen. Ich glaub’, dass unsere Partei da einen
besseren Gebrauch von linken Künstlern machen könnte.“

Erika ist 1970 aus der SPÖ ausgetreten, als das erste Kabinett Kreisky mit
vier ehemaligen Nazis antrat. 1978 trat sie dann nach vielen Diskussionen –
ich vermute, entscheidend auch mit der Familie Arthur und Edith West, mit
der Familie Kreilisheim (Otto Kreilisheim war Vorsitzender des
Österreichischen Friedensraten), aber auch mit vielen GenossInnen der Soli-
und der Friedenbewegung und eben auch im AK schreibender Frauen - der KPÖ
bei. Auf den Parteitagen 1991 und 1994 wurde sie in den Bundesvorstand der
KPÖ gewählt und ich erinnere mich an ihre klugen und menschenfreundlichen
Reden, die sie eben auch in einer Zeit der zerfleischenden und
selbstzerstörenden Auseinandersetzungen unter den KPÖ-GenossInnen hielt.
Hier war wohl auch ihr Handwerkszeug als Analytikerin hilfreich.

Ich möchte zum Abschluss etwas aus einem Redebeitrag von Erika vom Parteitag
1997 zitieren, auf welchem sie für den Bundesvorstand der KPÖ kandidierte.
Und zwar deshalb, weil das bis heute noch eine Rolle in der Diskussion um
den Umgang der Partei mit den Autonomen spielt; und auch deshalb, weil dies
meinen Mann Julius Mende betrifft, der ja einmal kurze Zeit Bundessprecher
der KPÖ war und der im vergangenen Jahr, kurz vor der Erika, gestorben ist:

„Ich habe mich doch zum Reden entschlossen, weil da so Töne aufgekommen
sind, spezielle gegen den Julius Mende. Dass man halt so Leute, die da in
der Wielandschule (Anm.: Kirchweger-Haus, B.D.) mitgemischt haben und
vielleicht doch zur Silbermayr-Partie gehören, nicht wählen sollte. Und das
hat mich bewogen, dass ich vielleicht eine negative Wahlwerbung für mich
betreibe und euch lieber gleich alles das sage, wofür ihr mich nicht wählen
sollt. Ich bin – wie ich nicht verheimlichen kann, und wie ihr seht – keine
junge Frau mehr. Ich werde im nächsten Jahr siebzig. Ob man da kandidieren
soll für eine sich erneuernde Partei, stellen manche in Frage. Ich bin eine
kommunistische Intellektuelle und verleugne weder das eine noch das andere.
Ich bin eine Psychotherapeutin und ich bin eine Schriftstellerin. Also das
sind alles Gründe, die wahrscheinlich nicht sehr für mich sprechen. Vor
allem aber will ich nicht Sachen unter den Tisch kehren, wo GenossInnen
nachher vielleicht sagen könnten, ja wenn wir das gleich gewusst hätten,
dass das so eine ist, hätten wir sie nicht gewählt. Dazu gehört z.B., dass
in der Frage Wielandschule der Julius Mende nicht allein war. Er war
prominent drinnen in der ganzen Geschichte, aber ich war eigentlich seit der
ersten Verhandlungskommission, der der Julius angehört hat, immer wieder
mitberatend dabei, im Glauben, dass das eine wichtige Sache ist und dass es
wichtig wäre, dass unsere Partei zeigen kann, dass man mit solchen
peinlichen Vorfällen auch anders umgehen kann, im Sinne einer anderen
Kultur.“

So war Erika.

Als mein Mann Julius und ich sie zu Beginn des vergangenen Jahres im Hospiz
besuchen wollten, sagte uns die Betreuerin, sie sei nach Hause entlassen
worden, und wir freuten uns. Die Nachricht von ihrem Tod erreichte dann ein
paar Monate später nur mehr mich.

Zusammenfassend die für mich wichtigste Erkenntnis aus Erikas Wirken:
Ihr Bemühen, Wort und Tat in Einklang zu setzen, Psychoanalyse und
kommunistische Identität nicht als Widersprüche zu sehen. Was sie als
Analytikerin hinter der Couch tut, „hat auch eine politische Dimension“, wie
sie es selbst ausdrückt. Dieses Ringen um Einheit von Theorie und Praxis
zieht sich durch ihr ganzes Leben und bis hin nach Nicaragua.

Bärbel Mende-Danneberg

Der Nachruf der KPÖ findet sich unter http://alte.kpoe.at/bund/html/nachruf-danneberg2.htm

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