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Stadlau: Arsen–Bor– „Bombe“ – tickt weiter

BezirkspolitikNach dem Bericht vom 16.April machte sich der „Kaktus“ über die aktuelle Lage rund um die ehemalige Bor-Fabrik kundig und stieß dabei auf eine Untersuchung des „Umweltbundesamtes“ vom November 2006.

In dieser „Gefährdungsabschätzung und Prioritätenklassifizierung“des „Altstandortes Borfabrik Gotramgasse – Teilbereich Ost“ heißt es: „Am Altbestand „Borfabrik Gotramgasse“ wurde im Jahr 1883 eine Borfabrik eröffnet und bis 1973 Borax, Borsäure und diverse Borprodukte erzeugt. Zwischen 1938 und etwa 1976 wurden Produktionsrückstände auf einer Fläche von etwa 20 000m² im Bereich des Altstandortes „Borfabrik Gotramgasse“ abgelagert. Die Kubatur der kontaminierten Ablagerungen kann mit rund 30 000m³ abgeschätzt werden. Im Jahr 1974 kam es im Zuge der Betriebsschließung vermutlich zur Infiltration hochkonzentrierter Borlösung in den Untergrund. 1984 wurde als Sicherungsmaßnahme der westliche Teil des Altstandortes mit einer Fläche von rund 14 000m² mittels einer einfachen Schmalwand umschlossen und eine Wasserhaltung in Betrieb genommen.“

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