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Quo vadis, Frau Bildungsministerin?

SchülerInnen-InitiativeSeit nun schon einigen Wochen herrscht zwischen der Bildungsministerin Claudia Schmidt und einem Grossteil der Lehrerschaft eine äußerst angespannte Stimmung. Doch woher rührt dieser scheinbar nie enden wollende Konflikt? – Schmidt kündigte an, dass als Verbesserung des Schulsystems und insbesondere in Zeiten der weltweiten „Krise“, Lehrer von nun an pro Woche zwei Stunden länger in den Klassen unterrichten sollen.

Was natürlich zur Folge hätte, dass sie auch diese Stunden vorbereiten und quasi unbezahlt arbeiten müssten.
Einmal von der Tatsache abgesehen, dass dieser Vorschlag schon aus arbeitsrechtlicher Sicht ein schlechter Scherz ist, hat Schmidt diesen Beschluss auch ohne jegliche Rücksprache mit den betroffenen LehrerInnen bzw. den SchülerInnen getroffen. (Wobei man als österreichische SchülerIn mit Mitbestimmung im Bildungsbereich ja sowieso nicht wirklich verwöhnt ist.)
Die Spitze des Eisberges ist jedoch, dass die Bildungsministerin diesen neuen Beschluss auch noch als Schulreform für das Wohl der SchülerInnen verkauft! Ihrer Meinung nach sollte so sichergestellt sein, dass LehrerInnen auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers eingehen können und so insgesamt das Lernklima verbessert wird. In diesem Zusammenhang kommt natürlich die Frage auf, warum Frau Schmidt, wenn sie für all diese mehr als unterstützungswürdigen Forderungen eintritt, nicht das Bildungssystem ausbaut und SchülerInnen konkret fördert, indem sie beispielsweise kleinere Klassen (und auch die entsprechenden Räumlichkeiten) für alle durchsetzt ? In Anbetracht dessen wirkt die neue Maßnahme für Lehrer als eine durchschaubare Farce, um zu versuchen die Budgetlücke im Bildungsbereich durch solche Aktionen zu verdecken!
Statt solche „Scheinverbesserungen“ durchzusetzen, sollte sich die Bildungsministerin stattdessen lieber mit den LehrerInnen und vor allem auch mit den SchülerInnen gemeinsam für ein neues, effektiveres und angenehmeres Schulsystem einsetzten!

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