AK-Präsident Tumpel betreibt WählerInnen-Täuschung

Thursday, 14. May 2009 @ 21:38

Schon vor geraumer Zeit flatterte allen AK-Mitgliedern in Wien ein Werbeschreiben der FSG zur AK-Wahl in Wien ins Haus.

FSG-Ak-Präsident Tumpel mokierte sich im Schreiben über zu teure Wohnungen und Lebensmittel und er versichtere, dass die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen gegen Arbeitslosigkeit und für soziale Gerechtigkeit eintreten. Was von diesen Versprechungen zu halten ist, haben die letzten Jahre eindrucksvoll gezeigt.

Dann ist im Werbefolder zu lesen: "Unternehmen und Banken werden vom Staat mit Milliardenkrediten gestützt. Gleichzeitig droht die Industrie mit einer Nulllohnrunde. Das ist ungerecht, das werden wir nicht akzeptieren".

Seltsam, seltsam: Denn am 13. Oktober 2008 erklärte der AK-Präsident laut Pressemeldung der Kommunikationsabteilung der AK: "AK Präsident Herbert Tumpel hat die Vorschläge der Regierung zur Sicherung des österreichischen Bankensystems begrüßt."

Nun wollen wir Kommunisten und Kommunistinnen nicht unfair sein, daher weisen wir auch darauf hin, dass Tumpel ergänzend anfügte. "Allerdings muss der Staat auf ein Mitspracherecht bestehen, wenn er Banken mit Steuergeldern unterstützt". Dass sein Appell ungehört verhallen wird, dies war dem seit vielen Jahren in der Politik tätigen Tumpel aber sicherlich klar. Und daher hat Tumpel auch wohlweislich keine Schritte im Falle der Nichterfüllung der AK-Wünsche angedroht und natürlich bis dato - von verbalen Beteuerungen abgesehen - auch keine Schritte der AK veranlasst.


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/20090515122754125