Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialbereiches machen mobil

Wednesday, 13. January 2010 @ 08:50

Die etwa 80.000 Beschäftigten des privaten Gesundheits- und Sozialbereiches machen Druck für einen angemessenen Kollektivvertragsabschluss. Die bisherigen Verhandlungen der Gewerkschaft GPA-djp und der Gewerkschaft vida mit der Berufsvereinigung der Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialbereich (BAGS) blieben bislang ohne Ergebnis.

Aktionstag am 14. Jänner 2010
Treffpunkt: 14 Uhr, Museumsquartier
Abschlusskundgebung am Ballhausplatz Inakzeptables Angebot
Das letzte Angebot der Arbeitgeber belief sich auf durchschnittlich 1,17 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung. Gleichzeitig fordern die Arbeitgeber eine Jahresdurchrechnung bei der Arbeitszeit sowie die Abschaffung der 50%-Zuschläge für die 39. und 40. Arbeitsstunde.

Soziale Arbeit ist mehr wert!
Neben dem Ziel der Durchsetzung einer angemessenen KV-Erhöhung wollen die Beschäftigten dieses Bereiches grundsätzlich auf ihre Situation und die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Tätigkeit aufmerksam machen. Deshalb findet die Abschlusskundgebung in Wien am Ballhausplatz statt, um an die Bundesregierung zu appellieren, dringend benötigte zusätzliche finanzielle Mittel zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesem Bereich frei zu machen, und um an die von den Gewerkschaften GPA-djp und vida geforderte Sozialmilliarde für den Gesundheits- und Sozialbereich zu erinnern.

Weitere gewerkschaftliche Maßnahmen
Die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Berufsvereinigung der Arbeitgeber werden am 21. Jänner 2010 fortgesetzt. Im Nichteinigungsfalle ist mit weiteren gewerkschaftlichen Maßnahmen zu rechnen.


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/20100113085053235