KPÖ Wien
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Tun´s was, Herr Bürgermeister!

Rund 100.000 Menschen sind in Wien auf die Sozialhilfe angewiesen - die Zahl der EmpfängerInnen der Sozialhilfe hat sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. Während die Armutsgefährdungsquote österreichweit bei 12,4 Prozent liegt, beträgt die Quote im sozialdemokratischen Wien 17 Prozent.

Die KPÖ-Wien fordert daher - als kurzfristige Mindestmaßnahme, die jedoch vielen Betroffenen eine große Hilfe wäre - die 14x-ige Auszahlung der Mindestsicherung in Wien. KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Eine 14x-ige Auszahlung durch die Bundesländer ist laut Sozialministerium problemlos möglich. Häupl und die SPÖ haben es - dank Ihrer absoluten Mehrheit - in der Hand `Nägel mit Köpfen´ zu machen."

Wolf-Goetz Jurjans, Bezirksrat in spe der KPÖ-Magareten: "Die Mindestsicherung von 744 Euro/Monat liegt deutlich unter der offiziellen Armutsgrenze, die bereits im Jahr 2007 für einen Ein-Personenhaushalt bei 951,- Euro gelegen ist. Was in Oberösterreich und der Steiermark angestrebt wird, sollte doch auch in Wien möglich sein. Häupl und seine Freunde haben die Wahl - stellen Sie sich gegen den Mainstream und den Boulevard, der Arme bekämpft und nicht die Armut, oder stellen Sie sich auf Seiten der `Verdammten dieser Erde´."

Wien Wahl 2020

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