Gleiche Pflichten erforden auch gleiche Rechte!

Tuesday, 5. October 2010 @ 15:52

meint Hajduk Mrdalj, parteiunabhängiger Kandidat der KPÖ in der Donaustadt und auf der Landesliste.

Auch ich wünsche mir von jenen, die neu nach Österreich kommen, das sie sich bemühen, die hier gängige Sprache zu erlernen. Aber wirkliche Integration ist mehr, als sich nur unter- und einzuordnen. Deshalb setze ich mich so, wie viele meiner KollegInnen migrantischer Herkunft auch, mit Entschiedenheit für gleiche Rechte für alle ein. Das gilt beim Zugang zu Wohnungen und einem Arbeitsplatz ebenso, wie beim Wahlrecht. Alle, die hier leben, sollen die gleichen Rechte und Pflichten haben.

Es genügt ganz sicher nicht die Erlernung der deutschen Sprache vorzuschreiben, wie es die ÖVP jetzt plakatiert. Es müssen dazu auch, für Jede/Jeden erschwingliche und mit beruflichen und sonstigen Verpflichtungen vereinbare Kursangebote bereitgestellt werden.

Jeder in Österreich lebende Mensch, welcher Herkunft auch immer, zahlt Steuern - beim Billa-Einkauf, im Wirtshaus uswusf. Alle, denen erlaubt wird einer geregelten Arbeit nachzugehen, zahlen darüber hinaus ihre Sozialversicherungsbeiträge und tragen mit ihrer Arbeit zum Reichtum in diesem Lande bei.

Wo Menschen zusammenleben und arbeiten gibt es manchmal natürlich auch Streit und Konflikte. Diese aber zum Ausgangspunkt einer menschenverachtenden Demagogie zu machen, wie es die Strache tut, lehne ich ab. Auch deshalb will ich, dass die KPÖ aus diesen Wahlen politisch gestärkt hervorgeht.


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/20100924205220568