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Zach (KPÖ): 27 Prozent sind 27 Prozent zu viel

Wiener Wahlen 2010Nicht überrascht ist der Spitzenkandidat der KPÖ, Didi Zach, über den Verlust der absoluten Mehrheit der SPÖ. Zum Stimmenzuwachs der FPÖ sagt Zach: "27 Prozent schmerzen mich, denn bekanntlich haben mehr als 2.000 Mitglieder der KPÖ ihren Kampf gegen den Rassismus der Nazis mit ihrem Leben bezahlt, damit sich der Wahnsinn `Nie wieder´ wiederholen möge. 27 Prozent sind ganz sicher um 27 Prozent zu viel, obwohl sicherlich nicht allen FP-WählerInnen bewusst ist, welche menschenverachtende Ideologie sie da unterstützen."

Zum KPÖ-Ergebnis sagt Zach: "Die Stimmenverluste auf Gemeindeebene sind schmerzlich und für mich überraschend. Ob wir unser Wahlziel, weitere Bezirksratsmandate zu erringen, erreichen, wird sich erst zu später Stunde zeigen, denn noch liegt kein einziges Bezirksresultat vor. 2005 mußten wir bis Mitternacht warten, ich hoffe, dass wir diesmal früher Klarheit haben."

Zach betont zugleich: "Wie oftmals erläutert, gilt für die KPÖ auch nach der Wahl, was wir vor der Wahl gesagt haben. Und jede einzelne Stimme, die wir erhalten haben, ist eine Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit und eine Stimme für gleiche Rechte für alle Menschen. Und wir werden weiter darum kämpfen, dass die Stimmen für diese Position mehr werden."

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