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Kein Asyl nirgendwo

Antirassismus"Ein weiteres Abschiebe-Drama sorgt in Wien für Aufsehen", berichtet News.at.

15 Personen sollen heute früh mittels Charterflug nach Nigeria abgeschoben worden sein. Darunter auch eine 27-jährige Frau, die in Wien über mehrere Jahre zur Prostitution gezwungen wurde. Ein laufendes Verfahren über einen humanitären Aufenthaltstitel für die Frau wurde von den Behörden ignoriert.

DemokratInnen, die vor dem Schubhäfen Rossauerlände gegen die Abschiebungen protestierten, wurden eingekesselt und "amtsbehandelt". Zwar soll es keine Festnahmen gegeben haben, allerdings wurden 60 Identitätsfeststellungen seitens der Polizei vorgenommen.

Einmal mehr zeigt sich, so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, "dass die rassistischen Fremdengesetze, auf deren Grundlage solch ein Agieren der Behörden möglich ist, sofort und ersatzlos abgeschafft werden müssen. Wer davon spricht den `Anfängen wehren zu wollen´, der/die muss gegen solch ein unmenschliches Agieren, welches fatal an die finstersten Zeiten Europas im 20. Jahrhundert erinnert, protestieren und auf die Straße gehen."

Zum Thema siehe auch:

# Rassistische Praxen und kollektiver Widerstand

# Sind Asylwerber keine Menschen?

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