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Bravo SPÖ: Bald werden 2800 Videokameras in Wiens Gemeindebauten im Einsatz sein

Videoüberwachung in Wiener Gemeindebauten gibt es seit April 2008. Aufzüge, Garagen und Müllräume werden seither von Wiener Wohnen mit Kameras ausgestattet und überwacht. Aktuell sind 1800 Kameras in 19 Wohnanlagen in Betrieb. Doch schon bald sollen es 2800 Videokameras sein.

Wohnungs-Stadtrat Ludwig sieht die Einführung der Videoüberwachung rundum positiv - Sachbeschädigungen durch Vandalismus seien zurück gegangen. Und die Kosten von 1,42 Millionen Euro pro Jahr - so Ludwig - trage ohnedies Wiener Wohnen.

Blöd nur, dass sich Wiener Wohnen zu 100 % im Eigentum der Gemeinde befindet und die Verluste, die anfallen, aus öffentlichen Mitteln bzw. indirekt von den Mietern finanziert werden müssen.

Übrigens: Noch 2008 haben die Wiener Grünen vor teurer Videoüberwachung im Gemeindebau und der Überwälzung der Kosten auf MieterInnen gewarnt - diesmal kommt aus diesem Eck aber nicht wirklich Kritik an den Plänen der SPÖ, die ja mittlerweile Koalitionspartner ist. Das "Verhältnis zwischen den bisher angefallenen Kosten und den tatsächlichen Schäden ist für David Ellensohn, Klubobmann der Wiener Grünen, (zwar) bedenklich" - zu weitreichenderen Aussagen konnten sich grüne Funktionäre aber nicht durchringen.

Zum Thema siehe auch 55 Überwachungskameras pro U-Bahn-Station

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