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Empört euch! Gegen Rüstung, gegen Krieg und gegen den Wahnsinn der friedlichen Nutzung der Atomenergie!

Grußadresse von Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, für das Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

66 Jahre nach den verheerenden Atombomben-Abwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden und sterben noch immer Menschen an der zerstörerischen Nuklearkraft. Gerade der Unfall in Fukushima erinnert uns deutlich daran, welches Leid Kernkraft und ihre Nutzung - egal ob zu friedlichen oder kriegerischen Zwecken - hervorrufen kann.

Wir leben in einer Konkurrenzgesellschaft. Im Wettstreit der Staaten um Macht und Einfluss entstehen ständig weitere potentielle Atomwaffenmächte, die waffenfähiges Nuklearmaterial erzeugen können oder es schon besitzen. Nach dem Ende des Kalten Krieges heizen regionale Konflikte dieses Wettrüsten eher an, als an einen Abbau zu denken ist. Weltweit existieren noch immer über 20.000 Atomwaffen. Offizielle Atommächte geben mit ihrer ablehnenden oder verzögernden Haltung punkto Abrüstung kein gutes Beispiel ab. Und die NATO setzt weiter auf die Option eines "präventiven nuklearen Erstschlages". Man kann in diesem Zusammenhang nicht von friedlicher Abschreckung, sondern nur von Repression und Herrschaftsdenken sprechen.

Wir leben darüber hinaus in einer Risiko- und Profitgesellschaft. An Atomkraftwerken und Nuklearbomben verdienen Firmen, die sie erzeugen bzw. errichten, exorbitant. Risiko- sowie Folgekosten der Anwendung werden der Gesellschaft aufgebürdet. Ein enormes Restrisiko besteht bei Atomwaffen, selbst wenn sie ostentativ nur der Abschreckung dienen. Jederzeit könnte ein Wahnsinniger auf den sprichwörtlichen "Roten Knopf" drücken, oder einfach ein Unfall passieren. Vor vier Jahren flog eine US-Militärmaschine mit versehentlich scharfgemachten Atomsprengköpfen quer über die gesamten Vereinigten Staaten. Unvorstellbar, was passiert wäre, wenn diese Maschine technische Probleme bekommen hätte. Natürlich war der Vorfall ein Irrtum der Beteiligten, und die Risken gering. Aber: Gerade Fukushima erinnert uns daran, dass ein - selbst marginales - Restrisiko jederzeit eintreten kann.

Atomkraft – und auch deren angebliche friedliche Nutzung - ist vom Menschen nicht beherrschbar! Wir irren uns und dürfen uns irren. Seit dem Beginn des Atomzeitalters kann menschliches Irren aber Massenmord bedeuten. Es stellt sich die Frage: Wenn die Atomkraft nur dem Wohle der Menschen dient, warum werden dann immer wieder ganze Landstriche für unabsehbare Zeit unbewohnbar?

In diesem Sinne: Empören wir uns gemeinsam gegen Rüstung, gegen Krieg und gegen zerstörende unbeherrschbare Technologie. Für ein friedliches Miteinander der Völker in einer solidarischen Weltgemeinschaft. Abrüsten! Abschalten!

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