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Steht das AKH vor dem Kollaps?

Gesundheit"Das Budget 2012 ist ein guter Mix aus Sparsamkeit und gezielten Investitionen in die Zukunft - in Bildung, Forschung und Gesundheit", so SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser, die auch stellvertretende ÖGB-Bundesvorsitzende ist, vor wenigen Tagen.

Dem Gesundheitsminister, so Oberhauser, stehen 2012 mit 946 Millionen Euro mehr Mittel als 2011 (868,2 Millionen Euro) zur Verfügung. Mit diesem Budget könne auch "unser gut funktionierendes Gesundheitssystem abgesichert und weiter ausgebaut werden", so Oberhauser weiters.

Warum dann das Wiener AKH, welches aus Bundesgeldern finanziert wird, trotzdem anscheinend vor dem Kollaps steht, bleibt unklar.

Fakt ist jedenfalls, dass sich die Medizinische Universität Wien aus budgetären Gründen gezwungen sieht, 180 Dienststellen und Verträge einzusparen. Zudem sollen 24 von zur Zeit 171 Nachtdiensträdern gestrichen werden, was zu einer massiven Mehrbelastung der diensthabenden Ärzte führen würde. Damit, so die Wiener Ärztekammer, "ist der ordnungsgemäße Betrieb in Mitteleuropas größtem Krankenhaus nicht mehr gewährleistet".

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