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IE-Studierende besetzten Rektorat und Audi-Max der Uni-Wien

Rund 2.000 junge Menschen studieren an der Uni-Wien Internationale Entwicklung (IE). Aufgrund der allgemeinen Knappheit finanzieller Mittel, die die Politik zu verantworten hat, so die Behauptung der Universitätsleitung, soll nun das Bachelor-Studium IE abgeschafft werden. Viele Studierende sind aber der Meinung, dass vor allem ein kritisches Fach eleminiert werden soll.

Aus Protest besetzten gestern mehr als 150 Studierende der IE das Rektorat der Uni-Wien. Rektor Engl rief die Polizei zu Hilfe, die das Rektorat räumte. Am Nachmittag gab es eine Demo und gegen Abend besetzten IE-Studierende das symbolträchtige Audi-Max der Uni-Wien. Doch erneut rief das Rektorat die Polizei - rund 200 Audi-Max-BesetzerInnen wurden bis knapp vor Mitternacht von den "angeblichen Verteidigern der Demokratie" aus dem Audi-Max geschleppt.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich earachte die Proteste, die offenbar gut vorbereitet waren und die zugleich von sehr vielen Studierenden der IE aktiv unterstützt werden, als vollkommen legitim, denn an diesem konkreten Beispiel zeigt sich eindrucksvoll wie die Sonntagsreden über die Bedeutung von Bildung und Bildungspolitik in der Realität durch gegenteilige Taten konterkarriert werden. Es wird versucht, eine Studienrichtung, die sich kritisch mit sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten beschäftigt, zu eliminieren - dem kann, dem muss Protest entgegen gesetzt werden." Das Rektorat fordert Zach auf, "gegen Verwaltungsstrafen von protestierenden Studierenden - nicht wenige Besetzer müssen mit einer Anzeige nach dem Verwaltungsstrafgesetz rechnen, da von Ihnen die Personalien aufgenommen wurden - aktiv zu werden."

Zum Thema siehe auch

  • Studierende wehren sich gegen Abschaffung des Bachelors Internationale Entwicklung
  • Uni Wien: Polizei räumte besetztes Audimax

  • Wien anders

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