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Der Vermieter als Spekulant: KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko im Gespräch mit derstandard.at

Mietrechtsexperte und KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt, Josef Iraschko, klärte im Gespräch mit http://derstandard.at über die brutalen und illegalen Praktiken von Vermietern und Wohnungsspekulanten in Wien auf und rät MieterInnen zu äußerster Vorsicht:

[...] Mieterschützer raten hier dennoch zu erhöhter Vorsicht. Josef Iraschko, Mietrechtsexperte und KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt, der mit den Punks in der Mühlfeldgasse in regelmäßigem Kontakt steht, kann davon ein Lied singen. In einem weiteren aktuellen Fall seien einer Mieterin beispielsweise 8.000 Euro angeboten worden dafür, dass sie aus ihrer Wohnung auszieht. "Am Tag der Wohnungsübergabe bekam die Dame dann aber ein E-Mail, in dem behauptet wurde, dass sie falsche Daten über die Wohnung genannt hätte." Er habe nachgemessen, behauptete der Vermieter: Die Wohnung sei in Wahrheit kleiner, als sie angegeben habe, die Übergabe fand nicht statt.

Die Mieterin hatte aber zu diesem Zeitpunkt naturgemäß schon eine andere Wohnung angemietet, stand nun mit zwei Wohnungen da. "So sollte Druck aufgebaut werden, damit die Dame einer Preisreduktion zustimmt."
"Visitenkarte vom Anwalt überreichen"

Wenn Geld angeboten wird, rät Iraschko dazu, wirklich alles zusammenzurechnen: die Kosten für die Wohnungsauflösung, den Umzug, sämtliche Nebenkosten. Und natürlich auch die Mehrkosten der neuen Wohnung, für mindestens zehn Jahre. [...]

"Immer alles schriftlich machen" sei jedenfalls oberstes Gebot, so Iraschko, "und auf jeden Fall sollte man einen gerichtlichen Räumungsvergleich machen, den ebenfalls der Vermieter zahlen muss." In einem solchen wird vereinbart, dass man die Wohnung zu einem bestimmten Datum aufgibt und was genau man dafür bekommt. "Das ist ein gerichtlicher Vertrag, der exekutierbar ist. Das geht nur vor Gericht."
Sachverhaltsdarstellung abgeschickt

Die Staatsanwaltschaft hat Anfang dieser Woche übrigens Post von Iraschko bekommen: seine angekündigte Sachverhaltsdarstellung über die Vorfälle in der Mühlfeldgasse 12 von Anfang dieses Monats. Darin ist von Freiheitsberaubung, Nötigung und Amtsanmaßung die Rede, und die Polizei kommt darin auch nicht allzu gut weg. [...]

Der vollständige Artikel auf http://derstandard.at ist unter folgendem Link zu finden: http://derstandard.at/1345165079254/W...t-entpuppt

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