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95 Jahre KPÖ: Es war eine schöne, tolle, eine berührende Geburtagsfeier

Dichtes Gedränge herrschte gestern bei der 95 Jahre KPÖ-Geburtstagsfeier in der Gußhausstraße, denn weit mehr als 100 Genossen und Genossinnen jeden Alters waren gekommen, um gemeinsam 95 Jahre KPÖ zu feiern.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch zwei Lieder von Reinhart Sellner. Anschließend ergriff Genossin Irma Schwager, Widerstandskämpferin in der Résistance und seit 2011 Ehrenvorsitzende der KPÖ, das Wort. Genossin Schwager verwies - in eindringlichen und berührenden Worten, so wie wir es von ihr kennen - auf die Verdienste der KPÖ im Kampf gegen die NS-Barbarei und darauf, dass 2.000 Kommunisten und Kommunistinnen diesen Kampf mit ihrem Leben bezahlten.

Anschließend begrüßte KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner alle Anwesenden. Die jüngeren Generationen der KPÖ wollen aus den Siegen und den Niederlagen, aus den Hoffnungen und Enttäuschungen der älteren Generationen lernen; wer den antifaschistischen Widerstand mitgetragen hat, wer den Kalten Krieg überstanden und aus dem Zusammenbruch des Realsozialismus gelernt hat, sich nach wie vor unverdrossen für soziale und demokratische Rechte engagiert, mitdenkt und mitstreitet, verdient den Respekt und die Dankbarkeit der gesamten KPÖ - so Messner.

Zur wohl wichtigsten Lehre aus der Vergangenheit gehöre, die innere Solidarität zu wahren und zu pflegen, weil sie uns ermöglicht, die verschiedenen Zugänge zur KPÖ als Erfahrungsschatz in unserem gemeinsamen Bemühen um eine sozialistische Perspektive, um eine solidarische Gesellschaft zu begreifen und anzuwenden, so Messner.

Danach wurden Ehren-Diplome an all jene anwesenden Genossen und Genossinnen überreicht, die seit mehr als 50 Jahren Mitglieder der KPÖ sind.

Nach einer kurzen Pause gab es erneut musikalische Grüße - diesmal von Reinhart Sellner und Rudi Burda gemeinsam dargebracht. Danach folgte ein moderiertes Gespräch mit VertreterInnen von 5 KPÖ-Generationen. Gesprochen wurde über die jeweils individuelle Motivation für den Beitritt zur kommunistischen Partei, über kleine und große politische Erfolge und über die "Mühen der Ebene". Doch auch Fehler, die gemacht wurden, wie z.B. die Zurücknahme der Verurteilung des Einmarsches der Warschauer-Pakt Truppen in die CSSR 1968, und Enttäuschungen, die es gegeben hat, blieben nicht unerwähnt.

Am Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung, bevor nochmals Burda und Sellner zur Gitarre griffen, bekundete Landessprecher Didi Zach seinen Optimismus bzgl. der politischen Zukunft der KPÖ. Zach sinngemäß: Wir sind auf einem guten Wege. Ich bin optimistisch, dass wir uns beim 100. Geburtstag der KPÖ im Jahr 2018 über eine weiter gestärkte KPÖ, die immer mehr zum unmittelbaren realpolitischen Faktor wird, freuen können.

Zach wörtlich: "10 Bezirksratsmandate nach den kommenden Wahlen in Wien sind kein Wunschtraum sondern durchaus im Bereich des Möglichen. Wir alle, davon bin ich überzeugt, werden unser bestes tun, damit aus der Möglichkeit Realität wird."

Einhelliges Resümee der Anwesenden. Es war eine schöne, tolle, eine berührende Geburtagsfeier.

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