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April 1945: Befreiung Wiens durch die Rote Armee

Mit einer Kranzniederlegung gedachten gestern Mitglieder der KPÖ-Favoriten der Verdienste der Roten Armee im Kampf gegen den NS-Faschismus und für die Befreiung Wiens.

Anfang April 1945 hatte die Rote Armee Wien erreicht. Bereits in den ersten Apriltagen begann die Widerstandsgruppe KJV 44 unter der Führung von Heinrich Klein ihre Aktivitäten und es gelang am 8. April in Hernals und Ottakring Volkssturmmänner, Wehrmachtssoldaten und SS-Männer zu entwaffnen und diese mit Zivilkleidung auszustatten.* Wie gefährlich diese Aktionen und mutig die jungen Leute damals waren lässt sich daran ermessen, dass am 8. April nach der verratenen „Operation Radetzky“, die die kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetischen Truppen zum Ziel hatte, drei beteiligte Offiziere – Oberleutnant Rudolf Raschke, Hauptmann Alfred Huth und Major Karl Biedermann – am Floridsdorfer Spitz öffentlich an Straßenlaternen gehängt wurden.

Am 13. April 1945 war Kampf um Wien beendet, SS und Wehrmacht vertrieben, Wien war von der NAZI BARBAREI befreit. Am 27. April 1945 wurde unter Beteiligung der KPÖ die Selbständigkeit Österreichs proklamiert.

* https://skug.at/der-klein-heini-war-d...ottakring/ bzw. https://www.doew.at/neues/helene-neuhaus-1922-2016

Zum Thema siehe auch http://www.kpoe.at/geschichte/faschis...n-koplenig

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