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Ärztekammer fordert einen „Krisengipfel zur Rettung der Wiener Spitäler“

Die Situation in den Wiener Spitälern ist mittlerweile „untragbar“

Für 86 Prozent der Wiener Spitalsärzte hat sich die Arbeit in den letzten Jahren verdichtet, im KAV sehen das bereits neun von zehn Ärztinnen und Ärzten so. Knapp 82 Prozent im KAV empfinden, dass sie zu wenig Zeit für ihre Patienten haben, nur knapp 5 Prozent haben ausreichend Zeit. Folgerichtig gaben etwa 85 Prozent der KAV-Ärzte an, dass es an ihrem Arbeitsplatz zu wenig Personal gebe.*

Unzufrieden zeigen sich auch viele Ärztinnen und Ärzte mit der Infrastruktur in den Wiener Spitälern. 41 Prozent sind demnach nicht zufrieden mit der baulichen Ausstattung. Mit der IT-Ausstattung am Arbeitsplatz sind sogar 53 Prozent, also mehr als die Hälfte, unzufrieden.

Laut Umfrage befindet mehr als ein Drittel der befragten Ärztinnen und Ärzte (39 Prozent) in Ausbildung. Auf die Frage, ob sie innerhalb der vorgesehenen Arbeitszeit neben den herkömmlichen Routinetätigkeiten Zeit für ihre Ausbildung haben, antworteten etwa 70 Prozent, dass ihnen meist die Möglichkeit für die Ausbildung während ihrer regulären Arbeitszeit fehle. Umgekehrt haben zwei Drittel (66 Prozent) der ausbildenden Ärztinnen und Ärzte auch keine Zeit für die Ausbildung der Jungmediziner.

Die Ärztekammer fordert u.a.:

Wiens Gemeindespitäler brauchen, als ersten Schritt, mindestens 300 Spitalsärzte mehr

Die Stadt mussjetzt eine Infrastrukturmilliarde für die Wiener Gemeindespitäler zur Verfügung stellen

Es braucht einen Fortbildungstausender für jeden Spitalsarzt

Die Zentralen Notaufnahmen im KAV sind noch immer nicht implementiert. Die Ärztekammer fordert ehestmöglich die Umsetzung der Zentralen Notaufnahmen, um eine rasche und qualitätsgerechte Erstversorgung der Patienten zu gewährleisten – Die Patienten brauchen die Zentralen Notaufnahmen!


* https://www.ots.at/presseaussendung/O...spitaelern

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