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Autsch – das tut weh!

Birgit Hebein, die neue Chefin der Wiener Grünen, deren Wahl von Fans (zumindest bis gestern Abend) als Linksrutsch der Wiener Grünen betrachtet wurde, sprach gestern in der „ZIB 2 am Sonntag“ Klartext – wenn auch auf andere Art und Weise wie wohl von den meisten Fans erhofft.

ORF-Reporter Martin Thür wollte wissen was Hebein von der Aussage „Kapitalismus tötet“ hält.

Hebein windet sich, Hebein bleibt eine klare Antwort schuldig. Hebein spricht sogar von der Notwendigkeit, „der Wirtschaft“ die Hand zu reichen.

Hier die Passage* (es beginnt so circa ab 12.05):

Hebein: „Himmel noch amal, dass ist eine Aussage. Die können wir grundsätzlicher diskutieren. Faktum ist definitiv, dass wir auf der einen Seite Wirtschaftsinteressen haben und auf der anderen Seite aber die Chance jetzt auch sehen müssen, dass wir der Wirtschaft die Hand reichen, wir werden es nur gemeinsam schaffen - zu investieren in erneuerbare Energien, Elektromobilität andere, anderes Bauen – also ich möcht das zukünftig die Häuser atmen, wenn Sie so wollen. Da werden wir die Hand reichen.“

Thür: Aber tötet Kapitalismus – ja oder nein.

Hebein: „Tötet Kapitalismus. Ähm. Martin Margulies ist unser revolutionärer Abgeordneter in der Partei, der es manchmal a bissi pointiert auf den Punkt bringt. Ich kann damit jetzt im Augenblick weniger anfangen. Was ich sagen kann, ist, die Klimakrise tötet. Wir haben mehr Hitzetote als Verkehrstote gehabt letztes Jahr – und das werden wir ernst nehmen und vor allem für unsere nächsten Generationen.“

Wir lernen: Die Klimakrise und der Kapitalismus haben wenig bis gar nix miteinander zu tun, ja im Gegenteil ist es – laut Hebein – notwendig der Wirtschaft die Hand zu reichen.

Dass Hebein auch nicht explizit Nein zu einer Koalition mit der Kurz-ÖVP sagt, rundet das Bild nur ab.

* https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2-a...g/14017665

https://www.facebook.com/lukas.obernd...2348716362

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