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Die Hetze der FPÖ - Flüchtlinge als Ursache für alltägliche Probleme

"In Wien ist das Boot nicht nur voll sondern deutlich überbucht. Ambulanz-Wartezeiten, übervolle Schulklassen, Unterbringungsprobleme sowie ein akuter Sicherheitsnotstand sollten ausreichende Argumente dafür sein, dass es so nicht länger weitergehen kann", so FPÖ-Vizebürgermeister Gudenus heute. Die Schuldigen sind laut FPÖ rasch ausgemacht - die Asylsuchenden!

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Die Hetze der FPÖ wird immer unerträglicher. Volle Ambulanzen, übervolle Schulklassen, kaum mehr bezahlbare Mieten, Lohnerhöhungen, die von der Inflation aufgefressen werden, ... - all dies ist kein Resultat der Entwicklungen im Jahr 2015, wo wir laut FPÖ angeblich von der Asylantenflut überrollt wurden, sondern seit Jahren Realität in Österreich."

Zach weiters: "FPÖ-Ideen wie all dem begegnet werden kann, sind mir ebenfalls nicht bekannt. Weder setzt sich die FPÖ für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn ein noch ist die FPÖ dafür Großkonzerne und Superreiche höher zu besteuern. Wer aber etwas gegen übervolle Ambulanzen, übervolle Schulklassen, teure Wohnungsmieten und Löhne, die zum Leben nicht ausreichen, tun will, der/die muss für eine Umverteilung von Oben nach Unten eintreten, der/die muss den Erhalt und den Ausbau des Sozialstaats statt dessen Liquidierung fordern."

Ob reiche Financiers, die die FPÖ wahrscheinlich reichlich mit Spenden versorgen, der Grund sind, warum Strache & Co die wirklichen Problemverursacher weder benennen noch deren finanziellen Obolus einfordern, will und kann Zach "nicht abschließend" beantworten - "das Sprichtwort `wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing' ist aber sicherlich nicht aus der Luft gegriffen", so Zach.

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