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Der Antifaschist*innen der Vergangenheit gedenken bedeutet antifaschistisch tätig sein in der Gegenwart

Rund 100 Antifaschist*innen versammelten sich heute am Reumannplatz in Favoriten, um der Kämpfer*innen des Februar 1934 zu gedenken. Es gab - neben einer Kranzniederlegung - auch 4 Reden, In welchen natürlich auch auf die Gegenwart und die Bedeutung des Engagements für soziale Rechte und Menschenrechte bezug genommen wurde.

Florian Birngruber, Bezirksrat in Favoriten und Bundeskoordinator der KPÖ, sprach über die Geschehnisse in Favoriten ebenso wie über die internationale Bedeutung, welche die Februar-Kämpfe für den antifaschistischen Widerstand in ganz Europa hatten. Zugleich unterstrich er die Bedeutung linken Engagements in der Gegenwart.

Patrick Kaiser, der für den GLB sprach, betonte ebenfalls die Wichtigkeit des sozialen und gewerkschaftlichen Widerstands in der Gegenwart. Es gelte sich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für alle Menschen, aber insbesondere für alle Menschen im Pflege- und Gesundheitsbereich einzusetzen - zudem darf nicht vergessen werden, so Kaiser, dass der Kapitalismus das Problem ist und dieser überwunden werden muss.

Max Veulliet, politischer Geschäftsführer der Jungen Linken Wien, sagte u.a.: "Es waren gerade junge Menschen, die sich dem stärker werdenden Faschismus nicht kampflos ergeben wollten. Viele von ihnen wollten im Februar ’34 nicht tatenlos zusehen, wie das faschistische Grauen seinen Lauf nimmt. Damals wie heute zeigt sich, dass die Linke ohne starke Organisation und ohne sicheren gesellschaftlichen Rückhalt nicht erfolgreich sein kann."

Susanne Empacher, stellvertretende Landessprecherin der KPÖ-Wien und Bezirksrätin auf der Landstraße, sprach u.a. über die wichtige Rolle von Frauen im Februar 1934. Es gelte, so auch Empacher, aus den Niederlagen die richtigen Lehen zu ziehen.

Solidarisches Handeln - in der Vergangenheit wie in der Gegenwart - sind von enormer Bedeutung, um Veränderungen durchsetzen zu können - so Empacher. Es gelte in der Theorie und in der Praxis nach dem Gemeinsamen und nach neuen Wegen zu suchen, um den großen politischen Herausforderungen der Gegenwart gerecht werden zu können.

Weitere Berichte aber auch Videos von den Reden folgen.

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