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Der große Katzenjammer nach der Wahl

Sie haben eine Phantom-Partei gewählt und sind jetzt enttäuscht? Nein, nicht die KPÖ meine ich. Aber wir, die KPÖ, entschuldigen uns hiermit in aller Form für unser geringes Wahlbudget!

Ja, leider ist es traurige Wirklichkeit: Kein reicher Onkel, kein Tante konnte sich aufraffen, schnell ein paar Milliönchen in den Wahlkampf der KPÖ zu investieren… Wär ja auch bescheuert von BesitzerInnen gewaltiger und gewaltigster Vermögen, die einzige Partei zu unterstützen, die seit Jahrzehnten die Umverteilung eben dieser Vermögen nach unten fordert, das verstehen wir schon.

Was wir nicht verstehen können ist, dass Wahlerfolge de facto zum käuflich erwerbbaren Gut geworden sind. Nicht erst seit heuer, obwohl es gerade im laufenden Jahr bei diversen Landtagswahlen und auch bei der Nationalratswahl eindrucksvoll vorgeführt worden ist. Nein, schon seit langem macht sich der Eindruck breit, dass ein klarer Zusammenhang bestehen muss zwischen den vor Wahlen eingesetzten Finanzmitteln und den schließlich erhaltenen Stimmen… was ja durchaus logisch ist: Je mehr Stimmen, desto mehr Mandate – und damit verbunden mehr Parteienförderung… und volle „Kriegskassen“ für den nächsten Wahlkampf.



„Wahlkampf“ – ein blödes Wort, eigentlich: Denn wer diesen „Kampf“ gewinnt wird traditionell als „Sieger“ dargestellt. Und alle finden es völlig normal, wenn dieser dann den „Siegespreis“ einsteckt… wie es gerade von den frisch in den Nationalrat gewählten Parteien praktiziert wird.

Aber ach – die vielen schönen Stimmen und der schöne Siegespreis nutzen nichts, wenn die eine Partei die Gunst des Onkels verliert, wie gerade medienwirksam trompetet wird – und die andere augenscheinlich nicht einmal jemanden hat, der sich um das im Wahlkampf eingesetzte Material kümmert. Oder zumindest auf den Sperrmüllplatz bringt, wo es offensichtlich hingehört.

Wir werden auch weiterhin sehr wahrscheinlich auf Spenden reicher Onkel & Tanten verzichten müssen. Aber das sind wir gewohnt, und zwar seit 1918. Und: In fünf Jahren haben wir 2018. In diesem Jahr werden erneut Wahlen stattfinden, ob die jetzt gehypten Parteien dann noch existieren und / oder zur Wahl antreten steht in den Sternen. Die KPÖ hingegen wird 2018 ihren 100. Geburtstag feiern. Und zur Wahl antreten wird sie ebenfalls. Unmissverständlich, ungehorsam, unverzichtbar. Und unkaputtbar: Die KPÖ.

Paul Beneder, KPÖ Leopoldstadt & PolDi

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