KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien

Die Rechenkünstler Blümel und Gudenus

Explodieren die Kosten für die Mindestsicherung in Wien? Oder benutzen der Wiener ÖVP-Chef Blümel und sein FPÖ-Spezi Gudenus jede sich bietende Gelegenheit, um gegen das letzte soziale Netz, welches hunderttausende Menschen vor dem Absturz ins Nichts schützt, zu hetzen?

Werfen wir einen Blick auf die Fakten: Um 30,5 Mio. Euro (auf insgesamt 693 Mio. Euro) wird Wien, so heutige Presseberichte, die Ausgaben für die Wiener Mindestsicherung im Jahr 2017 aufstocken müssen.

Blümel und Gudenus finden angesichts der Zahlen klare Worte - so scheint es. Gudenus sieht die "Kosten für Wiens Mindestsicherung explodieren", Blümel spricht davon, dass die Kosten und Bezieher ins Unermessliche steigen - was angesichts von kalkulierten Gesamtausgaben von rund 13,4 Milliarden Euro durch die Stadt Wien im Jahr 2017 dann wohl doch sehr übertrieben ist.

Für Zahlenfans: die Aufstockung um 30,5 Millionen wirkt sich im Gesamtbudget mit cirka 0,25 Prozent aus!

Unser Sozialsystem, so der Rechnenkünstler Blümel unbeirrt, wäre durch diese "verantwortungslose Politik gefährdet" - dass der soziale Zusammenhalt im Land aufgrund der staatlich erlaubten Steuerfluchtmöglichkeiten einiger Superreicher gefährdet ist, haben wir von Blümel jedoch noch nie vernommen.

Und Gudenus meint, dass explodierende Mieten, steigende Kriminalität oder Probleme im Gesundheitssystem dem rot-grünen "Lockangebot an Fremde aus aller Herren Länder" geschuldet seien. Laut Gudenus war Österreich in den 70er oder 50er Jahren offenbar ein Schlaraffenland, denn damals gab es - seiner Meinung nach - offenbar keine Kriminalität und keine Wohnungsprobleme.

Übrigens: die ÖVP-Forderung einer Deckelung der Mindestsicherung für Mehrpersonenhaushalte sowie die Forderung "Mindestsicherung dürfe erst dann bezogen werden können, wenn zuvor auch einige Jahre in das System einbezahlt wurde" würde auch für hunderttausende Bio-ÖsterreicherInnen fatale soziale Folgewirkungen haben. Wer meint es handele sich bei dieser Prognose um kommunistische Lügenpropaganda, der/die möge einfach einen kurzen Blick auf die jüngst von FPÖVP präsentierten sozialen Kahlschlagspläne im Land Oberösterreich werfen.*

* http://ooe.kpoe.at/article.php/20171023160008322


Mehr zum Thema findet sich hier - http://wien.kpoe.at/article.php/minde...ir-alle-si - und hier - http://wien.kpoe.at/article.php/-alar...ade-by-fpo


Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297


E-Mail Newsletter der KPÖ-Wien bestellen


Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative

GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB

Beim Lesen dieses Newsfeeds trat ein Fehler auf (die Datei error.log enthält nähere Informationen).