KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien

Geförderter Wohnbau in Wien - ein Blick hinter die Fassaden

Wohnen in Wien"Aus der ehemaligen Remise Breitensee ist ein lebenswertes Wohnquartier geworden. Das Projekt selbst, die gute Infrastruktur und die verkehrsgünstige Lage lassen keine Wünsche offen. So umfasst das "Karrée Breitensee" neben insgesamt 184 Wohnungen auch einen Kindergarten, Supermarkt, Büros, Grünbereiche sowie die WGKK-Bezirksaußenstelle. Der neue Standort der VHS Penzing, der im Mai eröffnet wird, rundet das Angebot ab", so gestern das Büro von Wohnungsstadtrat Ludwig .

"Die Fördermittel der Stadt Wien - rund 7,8 Millionen Euro bei Gesamtbaukosten von rund 27 Millionen Euro - fungierten als Impulsgeber und Fundament für die Verwirklichung des attraktiven Gesamtprojekts", unterstrich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Neben 87 geförderten Miet- und 65 geförderten Eigentumswohnungen werden auch 32 frei finanzierte Wohnungen des Bauträgers ÖSW Karrée Breitensee angeboten. Für die 87 geförderten Mietwohnungen des Bauträgers WBV-GPA betragen die Eigenmittel rund 493 Euro/m2, die monatlichen Kosten beginnen bei 6,70 Euro/m2.

Ich fasse also zusammen: eine geförderte 64m2 Mietwohnung (nehmen wir an für ein junges Paar) erfordert zuerst die Aufbringung von Eigenmitteln in der Höhe von 31.552,- Euro. Danach betragen die monatlichen Mietkosten (inkl. Betriebskosten und Umsatzsteuer) mindestens 428 Euro. Nicht inkludiert sind natürlich die Kosten für Strom und Gas, die bei dieser Größe bei rund 100,- Euro pro Monat veranschlagt werden können.

Übrigens: Dividiert man den Eigenmittelanteil durch 240 (20 Jahre) so liegt dann die tatsächliche Gesamtmiete schon bei 560 Euro. Im Vergleich zum privaten Wohnungsmarkt, wo Preise von 12, 13 Euro pro m2 (inkl. Betriebskosten) schon üblich sind, zwar immer noch ein Schnäppchen, aber günstig und sozial ist wohl anders. Auch und insbesondere wenn bedacht wird, dass die Stadt Wien aus öffentlichen Geldern 7,8 Millionen Euro in das Projekt investiert hat.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien

Zum Thema siehe auch Der Soziale Wohnbau in Wien ist ein Erfolgsmodell

Nachtrag: Laut offiziellen Zahlen verfügen 40 % aller österreichischen Haushalte ein maximales Durchschnittsvermögen von knapp 24.000 Euro. 10 % der Haushalte sind verschuldet, weitere 10 % verfügen über ein Durchschnittsvermögen von 3.300 Euro, womit wohl selbst unvorhersehene größere Anschaffungen ein Problem werden.

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297


E-Mail Newsletter der KPÖ-Wien bestellen


Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative

GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB

Beim Lesen dieses Newsfeeds trat ein Fehler auf (die Datei error.log enthält nähere Informationen).