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KAV will mehr als 10 Prozent der ÄrztInnen in Wiens Spitälern einsparen

GesundheitWie kürzlich bekannt wurde ist geplant, in Wien 382 Spitalsärzte und Ärztinnen einzusparen. Das ärztliche Personal im KAV würde sich damit bis 2018 um mehr als zehn Prozent verringern.

Hintergrund ist die Umsetzung der neuen Arbeitszeit-Regelung für SpitalsärztInnen. Laut Kurier-Bericht sorgt die geplante Einsparungswelle unter den KAV-ÄrztInnenen für Empörung: „Wien ist das einzige Bundesland, das meint, mit weniger Ärzten auskommen zu können. Es ist absurd zu glauben, dass diese Maßnahme nicht zu einer Arbeitszeit-Verdichtung und Leistungseinschränkungen führen werden“, sagt Gernot Rainer von der neuen Ärztegewerkschaft Asklepios. „Für die Patientenversorgung ist das jedenfalls ein Desaster“, warnt der Mediziner.

Beim KAV bestätigt man die geplante Maßnahme. "Am Leistungsgeschehen insgesamt ändert sich aber nichts", denn die schrittweise Reduktion erfolgt durch die Nicht-Nachbesetzung von Abgängen (z.B. Pensionierungen). "Kein Arzt wird gekündigt", betont der KAV-Sprecher.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich habe das Glück, dass ich nur sehr selten Spitäler von Innen zu Gesicht bekomme. Laut Berichten von Betroffenen wie auch laut der Medienberichterstattung ist die Situation in Wiens Spitälern aber schon jetzt alles andere als rosig - lange Wartezeiten in Ambulanzen und bei Operationen sind auf der Tagesordnung. Zu behaupten die Nicht-Nachbesetzung von 382 Dienstposten würde keine negativen Auswirkungen haben ist jenseitig - der KAV-Sprecher benötigt offenbar dringendst zumindest eine Supervision."

Zum Thema siehe auch Einige Anmerkungen zur Gesundheitspolitik

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