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KH Nord: SPÖ-Führung gesteht erstmals Mängel und Fehler ein

Vor wenigen Tagen ist wieder einmal (es war zu erwarten) die Rohfassung eines Rechnungshofsberichts (diese dürften eigentlich nicht veröffentlicht werden) verschiedenen Medien zugespielt worden. Die Kritik des Rechnungshofs zum Neubau des Krankenhaus Nord, zu welcher die Stadtregierung jetzt Stellung nehmen kann, ist teils (sofern der Kronen Zeitung Glauben geschenkt werden kann) sehr umfassend und sehr harsch.

Tatsache ist aber, dass die seit ein paar Monaten amtierende SPÖ-Gesundheitsstadträtin Frauenberger nun erstmals Fehlentscheidungen eingesteht. Und der ehemalige stellvertretende KAV-Chef Balász spricht nun davon, dass es ein Fehler war, "keinen Generalplaner" zu beauftragen.

Wann das Krankenhaus Nord (welches ursprünglich 2013 eröffnet werden hätte sollen) nun tatsächlich eröffent wird steht weiter in den Sternen. Auch bzgl. der letztendlichen Kosten herrscht weiter Unklarheit.* Der KAV geht im "Worst Case" von Kosten von 1,4 Milliarden Euro aus.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Bei solchen Großprojekten kommt es leider fast immer zu Kostenüberschreitungen. Nichtsdestotrotz wird im von der Rathaus-Opposition beantragten Untersuchungsausschuss zu prüfen sein, welche Fehler gemacht wurden und welche Fehler vermeidbar gewesen wären."

Zach weiters: "Sowohl ExpertInnen wie auch Insider kritisieren, dass in ganz Österreich zwar viel Geld in bauliche Maßnahmen und für wichtige Geräte gesteckt wird, gleichzeitig wird aber aus finanziellen Gründen die Kluft zwischen personalpolitischen Notwendigkeiten (sei es bei ÄrztInnen, im Pflegebereich oder im adminstrativen Bereich) und der personalpolitischen Realität immer größer, was auch die Patienten und Patientinnen zusehends zu spüren bekommen." Die Verantwortlichen sollten, so Zach, "nicht länger die Augen vor der permanenten Überforderung von ÄrztInnen, PflegerInnen und administrativen Personal und deren großteils miesen Bezahlung verschließen, denn andernfalls droht ein Kollaps des im internationalen Vergleich noch immer herzeigbaren österreichischen Gesundheitssystems."

* http://wien.orf.at/news/stories/2879838/

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