Kostenlose Freibäder in jedem Bezirk statt teure Wahlzuckerl

Thursday, 13. August 2020 @ 17:55

Laut Bericht der Wiener Zeitung kostet das Projekt "Gürtelfrische West" zusätzlich zu den kolportierten Projektkosten von 150.000 Euro mindestens weitere 110.000 Euro für verkehrstechnische Maßnahmen wie Sperren, Ampelsteuerungen.

Wer soll das Ganze bezahlen? Unklar! Zuerst hieß es, die Bezirke 1070 und 1150. Jetzt heißt es die Stadt Wien aus dem Klimafonds. Rudolfsheim-Fünfhaus ist übrigens der ärmste Bezirk ganz Österreichs.

Na Bum!

Nein, wir haben weder was gegen einen Pool am Gürtel, noch gegen temporäre Stadtteil-Projekte, die bei guter Planung ja zu permanenten werden können.

Nur wogegen wir was haben:

Wahlkampfzuckerl-Aktionismus für viel Steuergeld! Tropfen auf heißem Stein wie dieses 3-Wochen-Projekt als sozial gerechtes Umweltprojekt verkaufen!

Die Verdrängung von Wohnungs- und Obdachlosen aus dem öffentlichen Raum wie dem Emil-Mauer-Park!

Unsere beiden Spitzenkandidatinnen im 4. Bezirk Amela Mirkovic und Anna Laszlo sagten sich deswegen „Wenn wir auf der Wieden schon kein Freibad haben, gehen wir halt im Karlsteich plantschen“ und nahmen Mary Kohen gleich mit.

Sie fordern:

Ein Freibad für jeden Bezirk mit gratis Zugang! Denn alle Wiener*innen haben ein Recht auf nahe und kostenlose Abkühlung – gerade während der Klimakrise.

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Mehr Informationen:
https://www.wienerzeitung.at/nachrich...-West.html


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/kostenlose-freibader-in-jedem-bezirk-sta