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KPÖ-Frauen solidarisch mit dem Frauenzentrum im WUK

Wien-PolitikAls das WUK - Werkstätten- und Kulturhaus - in der 1980er Jahren in einem subversiven Akt „in selbstverwaltete Hände“ genommen wurde, waren auch die KPÖ-Frauen entscheidend daran beteiligt. Entstanden ist das Frauenzentrum im Jahr 1981, als das WUK „in Betrieb“ genommen wurde, „was im Klartext heißt: Zwei Vereine, der Verein ‚Offene Kulturhäuser und Werkstätten‘ und der Verein ‚Kommunikationszentren für Frauen‘. (...) Eine Hierarchie mit den Chefs, wie es sie zum Beispiel außerhalb des ‚Frauenturms‘, im WUK, wohl gibt, findet sich bei uns nicht.“ (Aus: „Stimme der Frau“ 1/1987)

Nun soll nach 40 Jahren engagierter Arbeit der autonome, feministische, öffentliche Ort für Frauen, Lesben, Mädchen und Migrantinnen wieder einer hierarchischen Struktur untergeordnet werden, indem die Stadt Wien als Eigentümerin der „Immobilie Währinger Straße 59“ mit dem WUK (Verein zur Schaffung offener Werkstätten und Kulturhäuser) so schnell wie möglich einen Mietvertrag für das gesamte Gebäude abschließen will. Eine Sanierung des Gebäudes Währinger Straße 59 wird an die Bedingung, den Mietvertrag abzuschließen, geknüpft. Für das FZ bedeutet das: 60.000,00 Euro im Jahr zu zahlen!

Zusätzlicher Vertragsinhalt ist ein Eingriff der Stadt Wien in und durch die Mitsprache bei der Raumvergabe.

Der Mietvertrag soll auf 20-25 Jahre befristet sein - bei einer geschätzten Bauzeit von 10 Jahren bei laufendem Betrieb.

Die KPÖ-Frauen protestieren gegen diesen amtlichen Akt struktureller Gewalt und fordern die Stadt Wien auf, zwei Bestandsnehmerinnen in den Verhandlungen zu akzeptieren, damit Autonomie und Selbstverwaltung ohne politische Kontrolle erhalten bleiben.

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