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Landeskonferenz der KPÖ-Wien mit Referat von Landessprecher Zach eröffnet

In der VHS-Liesing tagt heute eine außerordentliche Landeskonferenz der KPÖ-Wien, welche über die konkrete Form der Kandidatur für die Wien Wahl 2020 entscheiden wird.

Zach skizzierte eingangs die politischen Rahmenbedingungen (laut Meinungsumfragen steht die SPÖ in Wien gegenwärtig bei 38 Prozent, die Grünen bei 17 Prozent) und die Entwicklung der Gespräche mit der Initiative Links.

Bzgl der Fragen "Wofür rennen wir im Wahlkampf?" und was sind unserem Themen erklärte Zach: "Wir rennen für dieselben Dinge, für die wir jahrein, jahraus rennen. Wir versuchen, auch im Wahlkampf mit Menschen ins Gespräch zu kommen, wir versuchen zu erklären, warum - um ein Beispiel zu nennen - Arbeitslosigkeit nix mit Faulheit oder persönlicher, individueller Unfähigkeit zu tun hat. Wir rennen, um darauf hinzuweisen, dass dieses Gesellschaftssystem, welches wir als Kapitalismus benennen, tagtäglich zehntausende Menschen krepieren lässt, dass dieser Kapitalismus über Leichen geht und die Umwelt ruiniert - nicht nur im Amazonas-Gebiet.

Wir rennen, weil es uns um die unmittelbare politische Intervention im Sinne der großen Mehrheit der Menschen geht – z.B. um einen Kautionsfonds, der das Umziehen erleichtert, auch in Wien. Wir rennen, weil wir „gleichen Lohn für gleiche Arbeit fordern“ - auch bei den 65.000 Beschäftigten der Gemeinde Wien verdienen Frauen im Durchschnitt bei gleicher Qualifikation noch immer um rund 10 % weniger als Männer. Wir rennen, weil wir fordern, dass die Gemeinde Wien die Arbeitszeit auf 30 Stunden verkürzt – dazu braucht es auch keinen Beschluss auf Bundesebene."

Zach abschließend: "Auch ich persönlich bin der Meinung, dass es - wie im Antrag der Stadtleitung formuliert - zu einer Kooperation und einer gemeinsamen Kandidatur mit Links unter den verhandelten und vereinbarten Bedingungen keine sinnvolle politische Alternative gibt, sofern wir die Möglichkeiten und Handlungsspielräume für linke Politik in Wien erweitern wollen. Und darum, so meine ich, soll und muss es uns gehen."

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