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Nachlese zum Hiroshima-Gedenktag in Wien

FriedenDie Wiener Friedensbewegung und die Hiroshima-Gruppe Wien gedachten gemeinsam mit anderen Friedensgruppen mit einer Aktion am Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima der Atombombenopfer.

Mit 283 Grußadressen wurde die Forderung nach einer Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Krieg unterstützt. Alle Grußadressen sind auch auf www.hiroshima.at veröffentlicht.

Das Rote Kreuz wies mit einer Strahlenmessaktion auf die Gefahren der Radioaktivität hin. Vertreterinnen der ICAN, der International Campaign to Abolish Nuclear weapons, stellten die weltweiten Aktivitäten für die totale Abschaffung der Atomwaffen vor. Ernst Toman (Friedensinitiative 22) sang Friedenslieder.


Mit einer beeindruckenden Performance wurde von Aiko Kazuko Kurosaki die Problematik dargestellt: „Die Gefahr eines Krieges mit Einsatz von nuklearen Waffen ist drohender denn je und die Schäden in Fukushima sind noch in keinster Weise auch nur im Ansatz behoben.“ Beim `Die in' am Ende lagen die Menschen auf dem Wiener Stephansplatz, bis ihnen andere wieder aufhelfen, weiter durchs Leben zu gehen – ein drastisches Bild für die schlimme Bedrohung, aber auch, dass wir gemeinsam etwas dagegen machen können.

„Wenn US-Präsident Obama und die britische Premierministerin May noch immer auf Atomwaffen setzen, ist es gerade unsere Aufgabe als Friedensbewegung, sich dem entgegenzustellen und den Druck für die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen zu erhöhen“, betonte Andreas Pecha von der Friedensbewegung. „Staatsmänner und Staatsfrauen, die heute noch auf Atomwaffen setzen, handeln verantwortungslos“, sagte Sonja Jamkojian von der Hiroshima-Gruppe: „Zwei Atombomben wurden abgeworfen, wir müssen alles tun, dass es kein drittes Mal gibt!“

Lucia Hämmerle vom Internationalen Versöhnungsbund stellte fest: „Die Menschheit könnte sich seit Jahrzehnten selbst abschaffen und hat es noch nicht getan. Es gibt Hoffnung auf eine andere Welt – weil es die Welt noch gibt. Und wir sollten alles dafür tun, dass es so bleibt. Atomwaffen abzuschaffen ist dafür genau der richtige Ansatzpunkt.“

Mit einem Laternenmarsch vom Teich vor der Karlskirche wurde die Hiroshima-Aktion abgeschlossen.

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