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Radlobby Österreich lobt KPÖ

Die Radlobby Österreich stellt auf der Internet-Plattform https://www.radpublik.at/ die Anliegen der RadfahrerInnen zur Diskussion.

Zur Nationalratswahl werden die Parteien mit den Hauptforderungen der RADpublik konfrontiert. In der dritten Anfragerunde waren die Ressorts Umwelt, Wirtschaft und Finanz an der Reihe. Zur Stellungnahme der KPÖ meint die Radlobby: "Die KPÖ überrascht uns wieder mit einer sehr profunden Analyse der Situation und einer durchgängig unterstützenden Stellungnahme.“

Das komplette Statement:

Mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Österreich entfällt auf den Verkehr. Tendenz steigend. Während etwa in Deutschland in den letzten 15 Jahren der absolute Verbrauch sogar leicht gesunken ist, wird hierzulande um circa 30 Prozent mehr Energie verbraucht – und damit auch um mindestens diese Zahl mehr klimaschädliches CO2 ausgestoßen. Österreich wird immer mehr zum Umwelt-Schlusslicht sogar hinsichtlich der weichen EU-Kyotoziele.
Eine der Hauptursachen ist der starke Anstieg des Personen- und Güterverkehrs auf den Straßen. Die Verkehrspolitik Österreichs ist symptomatisch für den allgemeinen Stillstand in der heimischen Politik. Ideen- und Alternativlosigkeit bei den Regierenden, "Jetzt erst recht"-AutofahrerInnenmentalität oder grüne Kosmetikpolitik bei der parlamentarischen Opposition. Die private Eigentümerschaft an den motorisierten Transportmitteln zeigt zunehmend ihre zerstörerische Seite für Mensch und Umwelt. Globalisieren lässt sie sich eigentlich gar nicht. Die Grenzen sind in den Hochmotorisierungsregionen der Welt bereits erreicht. Zudem geht das Öl als Treibstoff für diesen Lebensstil langsam aber sicher seinem Ende zu, ohne dass eine wirkliche Alternative in Sicht wäre.
Eine Trendumkehr im Verkehr muss daher in Gestalt der "Mobilitätspyramide" erfolgen. Wir können alle hier erhobenen Forderungen unterschreiben und unterstützen, da sie zum Umstieg auf eine zukunftsorientierte, sanfte und solidarische Mobilität beitragen. Die Forderungen an die unterschiedlichen Politikfelder und Regierungsressorts zeigen auch wie sehr es sich beim Verkehr und bei der Verkehrspolitik um eine Querschnittsmaterie handelt. Die vielschichtigen staatlichen Eingriffe etwa in Form von rechtlichen Bestimmungen, Förderungen, Steuern, Abgaben, etc. erzeugen und lenken Verkehr in die eine oder eben auch andere Richtung.

Weitere Infos: https://www.radpublik.at/
bzw. die Antworten der anderen Parteien: https://www.radpublik.at/de/parteien.htm

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