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Reale Verbesserungen statt Applaus. KrankenpflegerInnen demonstrieren am Heldenplatz

Am 22.Juni versammelten sich unter dem Aufruf „Reale Verbesserungen statt Applaus. Die Beschäftigten im Gesundheitsbereich haben genug von eurer Politik!" mehr als 200 Bedienstete des österreichischen Gesundheitswesens um 16 Uhr am Wiener Heldenplatz. Unter der Beteiligung von zahlreichen Bündnissen wie "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", der oppositionellen Gewerkschaftsliste "Solidarität Für faire Löhne & Arbeitsbedingungen" sowie "CARE Revolution Wien" forderten die Pfleger_innen spürbare Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen in den österreichischen Krankenanstalten. Aufbauend auf den Kämpfen gegen die mangelnden Optimierungsmöglichkeiten im Zuge des neuen Besoldungssystems im KAV (seit kurzem: Wiener Gesundheitsverbund) fordern die Beschäftigten eine 35h-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich, bessere Personalschlüssel sowie ausreichendes Arbeitsmaterial, die Möglichkeit zur Altersteilzeit sowie die Verhinderung der Pflegelehre.

Martin Gutlederer, Aktivist und Krankenpfleger im Wilhelminenspital, eröffnete die Kundgebung unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen angesichts der anhaltenden Pandemie.

Er rief dazu auf, die erfolgreiche Mobilisierung gegen die neue Besoldungsreform im Wiener Gesundheitsverbund zum Anlass zu nehmen, einen anhaltenden Arbeitskampf im Gesundheitswesen zu forcieren, um die darüber hinausgehenden intensiven Strukturprobleme gemeinsam anzuprangern.

Neben zahlreichen Erfahrungsberichten und kritischen Stimmen aus der Pflege sprach der Intensiv-Krankenpfleger Patrick Kaiser, Personalvertreter im KH-Nord, von den schwerwiegenden Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsalltag der Beschäftigten. Grundsätzlich standen die Problemlösungskompetenzen des Basispersonals, so Kaiser, dem repressiven Dienstanweisungen von oben gegenüber, die wenig Hilfestellung zusicherten.

Schließlich machte Sarah Ott, Betriebsrätin im Gesundheits- und Sozialbereich, die Gewerkschaftsführung des SWÖ (Verband der österreichischen Sozial- und Gesundheitsunternehmen) für den verheerenden Kollektivvertragsabschluss im April verantwortlich und warb für ein breites Kampfbündnis aller Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen in Österreich.

Niklas Lorenz, Mitglied der KPÖ-Favoriten und selbst diplomierter Krankenpfleger, beurteilte die Veranstaltung für sehr ermutigend: „Heute ist klar geworden, dass auch wenn die Optierung kommt, wir nicht aufhören werden uns für bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich einzusetzen!“

Mehr zum Thema hier --> https://www.facebook.com/Herzschlag.org/

Rede von Gen. Patrick Kaiser --> https://www.facebook.com/watch/?v=2615109725376145

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