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Rosarot und Grün brauchen kräftiges Rot!

NR-Wahl 2013Profit! Profit! fordern nach wie vor dummdreist die Unternehmens- und KapitaleignerInnen.
Wachstum! Arbeitsplätze! Standortwettbewerb rufen mit ihnen unisono die PolitikerInnen. Und das, obwohl das Argument, die Profite von heute sind die Arbeitsplätze von morgen, angesichts der seit Jahren sich verschärfenden Krise seine Strahlkraft längst verloren hat.
Ökologie! rufen pflichtschuldig die NachwuchspolitikerInnen aus dem ehemals fortschrittlichen grünem Lager, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verlieren, dass Profit und Ökologie ein Widerspruch in sich sind.

Ein aufmerksamer Beobachter der letzten Wahlkämpfe muss sich fragen, wo sind denn alle diese Vorwahl-Versprechungen hingeraten. Hat sich nicht für einen Großteil der Bevölkerung seit der letzten Wahl alles verschlechtert? Aber da gibt es dann immer die Einser-Ausreden: der Koalitionspartner, die AusländerInnen, die EU, der Standortwettbewerb, etc.

Eines lässt sich mit Bestimmtheit sagen: wer uns heute noch immer in einer endlichen Welt ein immerwährendes Wachstum und damit Arbeitsplätze, Wohlstand etc. vorgaukelt, den muss man eigentlich für verrückt erklären. Den Deutschen und in ihrem Schlepptau den Ösis, den derzeitigen scheinbaren „Sieger“ im globalen und EU-Konkurrenzkampf, stehen millionenfache „Verlierer“ im gesamten Süden Europas gegenüber. Soll uns das wirklich nicht zum Denken anregen? Wollen wir arbeitenden Menschen uns weiterhin an ein unsolidarisches, natur-zerstörerisches System und seinen in weiten Teilen korrupten Trägern binden lassen, nur um – im Verhältnis - einige Brosamen abzubekommen. Und ich bin mir sicher: die heutigen Sieger werden die Verlierer von morgen sein.

Wohnen soll wieder leistbar, die Wirtschaft soll nachhaltiger, die Korruption soll ausgemerzt, das Finanzkapital muss ausgetrocknet werden, der Mensch muss wieder im Mittelpunkt stehen! Jawohl sagen wir KommunistInnen, wir sind bei Euch! Nur – aus Erfahrung - wir glauben euch nicht! Ohne kräftiges Rot im Parlament sind alle diese Versprechungen einen Tag nach der Wahl bereits wieder verschwunden. Und wer sich zum X-ten Male mit dem Argument der „verlorenen Stimme“ in die Zwangsjacke der bestehenden, chaotischen politischen Landschaft hineinzwängen lässt, dem kann man leider nicht mehr helfen und er macht sich darüber hinaus mitschuldig: er stellt diesem herunter gekommenen System einen Freibrief für weitere 5 Jahre aus.

Wir Linken haben die zukunftsrelevanten Vorschläge. Wir wollen zusammen mit allen schon heute nachdenklichen Menschen dafür sorgen, dass das ökologische und soziale Zeitalter endlich tatsächlich bei uns ankommt und nicht weiterhin für bloße Sprechblasen und Sonntagsreden missbraucht wird.
Darum am 29. September ein kräftiges Rot ins Parlament! KPÖ!

Josef Iraschko (KPÖ-Bezirksrat in Wien Leopoldstadt)

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