Rüstung tötet - selbst in angeblichen Friedenszeiten

Wednesday, 5. August 2020 @ 16:21

Grußadresse von Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, an die OrganisatorInnen der Hiroshima-Gedenk-Aktivitäten in Wien*


Liebe Freunde, liebe Freundinnen


In Eurer diesjährigen Einladung verweist ihr darauf, dass es - drei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Krieges - noch immer 13.000 Atomwaffen gibt und zudem verschiedene Atomwaffenmächte nun dabei sind, eine neue Generation nuklearer Waffensysteme zu entwickeln. Daher ist es, so auch meine feste Überzeugung, nach wie vor notwendig, für Abrüstung aufzustehen und auch auf die Straße zu gehen. Denn Rüstung tötet selbst in so genannten Friedenszeiten - denn das Geld für todbringende Waffen fehlt für die Erhaltung der Sozialsysteme, das Geld fehlt im Kampf gegen den Klimawandel, das Geld fehlt im Kultur- und Bildungsbereich.

Ja zu einer Welt ohne Atomwaffen, ohne Atomkraftwerke und ohne Krieg! Abrüstung muss die Devise lauten: daher erneuere ich auch die Forderung der KPÖ, das österreichische Bundesheer sofort und ersatzlos abzuschaffen!

Ps.: Vielen, vielen Dank für Eure vielfältigen Aktivitäten für Frieden und Abrüstung und eine gerechtere und lebenswertere Welt.

* Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima am 6. August 2020 um 17 Uhr am Stephansplatz.

Im Rahmen der Aktion werden wieder Grußadressen von prominenten Persönlichkeiten veröffentlicht. VertreterInnen von Friedensgruppen informieren zum Thema Atomwaffen.

Am Sonntag, 9. August 2020, wird um ca. 20:00 Uhr mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht (Wien 2, Hafenzufahrtsstraße, Bus 80B).


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/rustung-totet---selbst-in-angeblichen-fr