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Steuerreform: Unternehmen werden um 1,5 Milliarden entlastet

Seit Jahrzehnten senken Regierungen in Europa die Steuern auf Konzerngewinne. Die Folge: Auch in "Österreich tragen Unternehmen trotz steigender Gewinne mittlerweile nur mehr 10 Prozent der gesamten Steuereinnahmen bei. 80% kommen von Arbeitnehmern, Pensionisten und Konsumenten", so das Magazin konstrast.at, welches von MitarbeiterInnen des SPÖ-Parlamentsklubs produziert wird.*

Nun, so wird festgehalten, will die schwarz-blaue Bundesregierung im Steuerwettlauf nach Unten die Körperschaftssteuer um weitere 4 Prozent absenken - was sich der Staat rund 1,5 Milliarden Euro kosten lassen will.

1,25 Mrd. Euro, so rechnet Kontrast vor, "gehen allein an die 5 Prozent der größten Unternehmen. So erspart sich Redbull etwa 31 Mio. Euro, die OMV 19 Mio. Euro und BMW 12 Mio. Euro in Österreich. Auch die Firma KTM des Kurz-Großspenders zahlt jährlich um rund 2 Mio. Euro weniger im Jahr (auf Basis des Geschäftsberichts 2017)."

Apropos "Steuergeschenke für Großkonzerne" und was http://Kontrast.at im Beitrag leider nicht erwähnt: Die Absenkung der Körperschaftssteuer von 55 Prozent auf 30 Prozent war einer SPÖ-geführten Regierung in den 80er Jahren zu verdanken. So viel zum Thema "die SPÖ steht immer auf Seite der Arbeitnehmer*innen".

* https://kontrast.at/steuerreform-entlastung/

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