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Strom und Gas werden teurer

Gestern, am 1. Oktober 2018, war es wieder einmal soweit - Strom und Gas wurden, auch in Wien, teurer. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) steigt "der Gesamtpreis (inklusive Netzkosten, Steuern und Abgaben) um fünf bis sechs Prozent, hieß es aus der EnergieAllianzAustria - Wiener Energie, EVN und Energie Burgenland - zur APA. Für einen Gaskunden mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh betrage die Preiserhöhung (inklusive Netzkosten, Steuern und Abgaben) zwei bis drei Prozent."*

Betroffen von den Preisänderungen sind in Wien knapp eine Million Stromkunden und knapp eine halbe Million Gaskunden. Als Grund für die Preiserhöhungen werden die gestiegenen Beschaffungspreisen an den europäischen Energiemärkten sowie die Trennung der gemeinsamen Strompreiszone mit Deutschland ab 1. Oktober ins Treffen geführt.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Wien Energie befindet sich zu 100% im Eigentum der Stadt Wien. Die Politik könnte hier - sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene - also sehr wohl intervenieren, um all jene finanziell zu entlasten die für's Wohnen und die Heizung der Wohnung einen großen Teil des monatlichen Einkommens aufbringen müssen." Sowohl beim Energiepreis, bei den Netzkosten wie auch bei den Steuern könnte angesetzt werden.

Zach erinnert zudem an das KPÖ-Konzept der kostenlosen Energiegrundsicherung mit welchem garantiert werden könnte, "dass keinem Menschen im volkswirtschaftlich gesehen reichen Land Österreich der Strom oder die Heizung abgedreht wird und er/sie damit Finsternis und Kälte ausgesetzt ist".**

Apropos "Energiegrundsicherung" und ist eine solche finanzierbar? Die Tageszeitung "Die Presse" schrieb zu den Entwicklungen schon im Juli: "Des einen Freud, des anderen Leid. Die höheren Großhandelspreise für Strom haben dem heimischen Energieversorger Verbund eine glänzende Halbjahresbilanz beschert. Die Aktie des teilstaatlichen Konzerns ist nicht erst seit Jahresbeginn auf Höhenflug, die Gewinnprognose wurde gerade eben nach oben revidiert und auch die Aktionäre können sich auf eine höhere Dividende einstellen. Auf der „Verliererseite“ stehen die Stromkunden. Auf sie kommen in den nächsten Monaten zum Teil empfindliche Preiserhöhungen zu.*** Weitere Kommentare erübrigen sich also.


* https://noe.orf.at/news/stories/2923761/

** http://www.kpoe.at/home/aktuelles/ene...nanzierbar

*** https://diepresse.com/home/wirtschaft...ich-teurer

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