Wie die SPÖ den Klimawandel bekämpft

Tuesday, 24. September 2019 @ 12:04

Vor wenigen Tagen verkündete SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, dass Stadt und Wirtschaftskammer zusätzliche 1,2 Millionen Euro für Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen Wiens zur Verfügung stellen werden.*

Der Aussendung war weiters zu entnehmen, dass die Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien seit 1998 schon rund 20 Millionen Euro für Montage, Demontage und Neuanschaffung ausbezahlt haben.

Unsere Fragen dazu an die SPÖ-Wien: Ist solch eine Energie- und Geldverschwendung in Zeiten der Klimakrise, wo um den Ausstieg aus fossilen Energieträgern gekämpft wird, wirklich sinnvoll und notwendig?

Ist es nicht so, dass in den großen Einkaufsstraßen zumeist große internationale Ketten Standorte haben, eine Förderung dieser - im Gegensatz zur Förderung der Nahversorgung durch kleine und mittlere Unternehmen - jedoch hinterfragt werden sollte?

Wir als KPÖ stellen uns die Frage, wie viele Kohle- und Atomkraftwerke quer durch ganz Europa abgeschaltet werden könnten, wenn Wien, Graz, Baden, Zwettl, Sinabelkirchen und all die anderen Metropolen auf den Standort-Wettbewerb ("wer hat die schönere, größere, fettere Weihnachtsbeleuchtung?) mit Prag, Berlin, Paris und London verzichten würden.

dz

Ps.: Laut älteren Zahlen verursachen Lichterketten, illuminierte Weihnachtsmänner oder blinkende Rentiere jeden Advent in Österreich "Stromkosten von zehn Millionen Euro. Sie verbrauchen innerhalb weniger Wochen mehr als 10.000 Haushalte in einem ganzen Jahr."**


* https://www.ots.at/presseaussendung/O...verfuegung

** http://wien.kpoe.at/article.php/-weih...lle-ma-nah


KPÖ Wien
http://wien.kpoe.at/article.php/wie-die-spo-den-klimawandel-bekampft