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Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

GesundheitMorgen Mittwoch soll im Nationalrat die Gesundheitsreform beschlossen werden. Der Protest der Ärzte ist jedoch groß - rund 750 Hausärzte mit Krankenkassen werden ihre Ordination daher am Mittwoch nicht öffnen.

2 Fragen sind besonders umstritten. Einerseits will die Politik einen "Ausgabendeckel" verankern, womit der Anstieg der Gesundheitsausgaben in den nächsten fünf Jahren um 4,3 Milliarden Euro gedämpft bzw. gesenkt werden soll. Die Ärztekammer kritisiert, dass dies in Zeiten wo Wien rasant wächst und zugleich die Menschen älter werden, kontraproduktiv ist. Zweiter großer Streitpunkt ist die geplante Errichtung von weiteren Primärversorgungszentren. Die Ärztekammer befürchtet, dass die Ambulatorien auch von Fonds oder Kapitalgesellschaften geführt werden könnten.

Heftige Kritik an den Regierungsvorhaben gibt es auch von Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin der Grünen, die ebenfalls die Gefahr sieht, dass "einige wenige Gesundheitsbürokraten, die noch dazu die Aufgabe haben Einsparungsziele zu verfolgen", künftig über Wohl und Weh des Gesundheitssystems entscheiden werden. Und zugleich kritisiert auch Mückstein, dass der Gesetzesentwurf auch "Investoren und Kapitalgesellschaften" als Trägerorganisationen für die Versorgungszentren ermöglicht.

Sehr wenig Aufmerksamkeit erfährt zugleich die Misere mit der Krankenschwestern und Pfleger sowohl in öffentlichen wie auch in privaten Spitälern konfrontiert sind - ein sehr lesenswerter Artikel der "Wiener Zeitung" ist da die Ausnahme.

Bleibt die Erkenntnis: Gesundheitspolitische Fragen werden uns auch 2017 weiter beschäftigen.

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