KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien

Wochenend-Lockdown: Lösung oder Vollholler?

Man kann bezüglich der Sinnhaftigkeit von Lockdowns vorzüglich streiten und dementsprechend diverse relevante und nicht-relevante Studien oder Meinungsvorschläge teilen. Was allerdings ein Sittenbild unseres Systems darstellt, ist der Vorschlag eines sogenannten Wochenend-Lockdowns.

Während die meisten Menschen der systemischen Grundversorgung nicht in Home-Office gehen können und daher weiter mit Infektionsrisiko unter der Woche hackeln müssen, sollen sie dann am Wochenende still und brav daheim sitzen und ja keine Kontakte haben.

Diesen Vorschlag eines „sozialdemokratischen“ Gesundheitsstadtrates Hack(l?)er können wir nur eines entgegensetzen: strikte Ablehnung. Denn gerade in und am Weg zu der Lohnarbeit ist man den meisten Ansteckungsrisken durch oft fehlenden Abstand ausgesetzt. Trotzdem sollen also alle unter der Woche freie „Urstände“ feiern, was eh nur die können, die sich von der Lohnarbeit kapitalbedingt freispielen, und am Wochenende herrscht Quarantäne? Was soll der Blödsinn?

Man kann über diesen Unsinn eigentlich gar nicht diskutieren. Wir brauchen nicht einfach willkürliche spezifische Lockdowns, die eher noch die Verbreitung fördern, denn eindämmen. Stattdessen gilt es, die Lohnarbeit zu verringern bis zum geht nicht mehr. Und vor allem eines: die Gesundheitsinfrastruktur stärken und die dementsprechende Forschung extrem fördern. Impfungen so bald als möglich für alle und vermehrte Forschung an Medikamenten zur Vorbeugung der CoVid-Lungenschädigung.

Notiz an Herrn Hacker: gerade wird wieder kund, dass der WiGev - ehemals KAV - es nicht einmal schafft, genug Impfungen für alle Beschäftigten, die am Bett tätig sind, zu erreichen, wobei Verwaltungspersonal oft sogar vorgezogen wurde. Ist das der Grund für ihren Wochenend-Lockdown-Vorschlag?

Der Text wurde von einer Person verfasst, die im Gesundheits- und Krankenpflegedienst tätig ist. Der Autor/die Autorin möchte lieber anonym bleiben.

Weiterführende Links

Wien Wahl 2020

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297



Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative