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Zach: Schelling Aussagen über zu hohes Arbeitslosengeld sind jenseitig

Wiener Wahlen 2015 Als jenseitig bezeichnet Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Gemeinderatskandidat von Wien Anders, die jüngsten Aussagen von ÖVP-Finanzminister Schelling.

Zach: "Der Herr Finanzminister hat offenbar Probleme mit dem kleinen Einmaleins. Da nämlich die Nettoersatzrate bei unglaublich niedrigen 55 Prozent in Österreich liegt kann unmöglich sein, dass das Arbeitslosengeld auch nur annähernd so hoch ist wie das Erwerbseinkommen."

Zach verweist zudem darauf, dass das Arbeitslosengeld eine Versicherungsleistung ist, für welche auch die Arbeitnehmer einzahlen bzw. eingezahlt haben.

Zach abschließend: "Nicht zu hohe sondern zu niedrige Löhne sind das Problem. Rund 500.000 Menschen verdienen für Vollzeitarbeit weniger als 1500 brutto - d.h. im Regelfall maximal cirka 1100 Euro netto. Angesichts hoher Mieten und Gebühren und hoher Ausgaben für das tägliche Leben kann mit solchen Löhnen auch bei Erwerbstätigkeit kaum jemand über die Runden kommen."

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