KPÖ Wien
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Die Fake-News der FPÖ - Einzelfall 3.423?

Dominik Friedrich Nepp, der mehrere Jahre lang Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend Österreich (RFJ) war, ist seit Jänner 2018 für die FPÖ Vizebürgermeister und nicht amtsführender Stadtrat in Wien. Vom Steuerzahler bekommt er dafür jährlich eine Salär von fast 150.000 Euro - fürs Nichtstun.

Nepp versteht es - so wie seine Kollegen Gudenus, Mahdalik und Co - mit Behauptungen um sich zu werfen, deren Realitätsgehalt oft gegen Null tendiert.*

Heute kritisierte Nepp in einer Aussendung, dass die Rathauskoalition seiner Meinung nach weiter "am uneingeschränkten Geld-Verteilungssystem für Zuwanderer festhalten will." Die Bundesregierung, so behauptete Nepp weiters, "schiebt dieser ungerechtfertigten Geldverteilung an Fremde (mittels Mindestsicherung neu) nun endlich einen Riegel vor".

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Tatsache ist, auch wenn Strache, Gudenus und Nepp noch so oft das Gegenteil behaupten und mittels rassistischen Ansagen vom Sachverhalt ablenken wollen, dass die geplanten Kürzungen der Mindestsicherung auch zehntausende Eingeborene (= Menschen mit österreichischem Reisepass und Wahlrecht) treffen werden. Tatsache ist, Frauen, Männer und Kinder, eingeborene Arbeitlose und eingeborene nicht arbeitsfähige Menschen, Menschen in Pension, Menschen die wenig verdienen (Working poor) und Menschen mit Behinderung werden durch die neuen Mindestsicherung abgecasht, sprich all diese Menschen werden finanzielle Verschlechterungen im Börsl spüren und weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt."

Die Attacken der FPÖ auf die Caritas, die wie andere NGOs die Mindestsicherungspläne der Regierung kritisiert, zeigen, so Zach, "auch deutlich, dass die Regierung mit ihren Fake-News vom wahren Sachverhalt ablenken will. Es gilt daher auch weiterhin und immer wieder von neuem Nein zu sagen zu einer Politik der Umverteilung von UNTEN nach OBEN, mit welcher Demokratie und Rechtsstaat mutwillig und planvoll untergraben werden."


* https://www.facebook.com/wien.kpoe.at...735973097/

Mehr zum Thema z.B. unter http://wien.kpoe.at/article.php/die-r...nd-gudenus oder unter http://wien.kpoe.at/article.php/die-l...nn-gudenus


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"Mir ist wichtig, dass in Wien niemand frieren oder hungern muss“

so Bürgermeister Michael Ludwig kürzlich in einem ORF-Interview zum Jahresrückblick.*

Ein Satz, welchen Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, nicht unkommentiert zur Kenntnis nehmen will. Zach: "Wien ist - im internationalen Vergleich - eine lebenswerte, eine soziale Stadt. Doch Bürgermeister Ludwig sollte sich trotzdem mal unter die Leut begeben bzw. sich andere, bessere Berater suchen statt falsche Behauptungen zu verbreiten, denn Tatsache ist, dass sich auch in Wien leider zehntausende Menschen ein aursreichendes Heizen der Wohnung nicht leisten können." Laut einer Erhebung aus 2014 sind in Österreich 268.000 Menschen von Energiearmut betroffen.**

Zach fordert daher einmal mehr die Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses, einen Stopp der Strom- und Gasabschaltungen zumindest während der Wintermonate und ernsthafte Überlegungen bzgl. der Einführung einer kostenlosen Energiegrundsicherung.***

"Wir können dem Bürgermeister und der Stadtregierung unser Konzept, welches wir vor mehr als 10 Jahren ausgearbeitet haben, gern genauer erläutern. Zehntausende Menschen würden profitieren, die Kosten wären überschaubar."

* https://wien.orf.at/news/stories/2956635/

** http://derstandard.at/2000050701795/E...alt-bleibt

*** http://www.kpoe.at/home/aktuelles/ene...nanzierbar

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Irak: Eine ungewöhnliche Allianz

THOMAS SCHMIDINGER im Gespräch mit dem Generalsekretär der Irakischen Kommunistischen Partei, Raid Jahid Fahmi, über eine ungewöhnliche Allianz.

Erstveröffentlicht in Volksstimme Nr. 12/2018, die kurz vor Weihnachten erschienen ist. 10 Ausgaben zu je 56 Seiten pro Ausgabe - ein Jahresabo kostet 50 Euro, das ermäßigte Abo gibt es schon um 25 Euro.

Der 1934 gegründeten Kommunistischen Partei gelang bei den irakischen Parlamentswahlen im Mai 2018 im Rahmen einer Wahlallianz mit dem schiitischen Geistlichen Muqtada al-Sadr die Rückkehr ins Parlament. Diese Allianz für Reform (Saairun) war sehr erfolgreich und bildet nun mit 54 von 329 Abgeordneten die größte Parteienallianz im irakischen Parlament.

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Nein zur Erhöhung der Gebühren bei Wasser, Kanal und Müll

Mit 1.1.2019 haben sich die Gebühren für Wasser, Abwasser und Müll in Wien erneut um 3,2 Prozent verteuert - wir haben schon im August über die Causa berichtet.*

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Bezirksrat für Wien anders in Rudolfsheim-Fünfhaus: "Natürlich ist es so, dass es Einnahmen braucht, um die Versorgung mit kommunalen Leistungen abzusichern. Die Frage ist jedoch, woher dieses Geld kommt. Tatsache ist, dass Gebühren für Leistungen der Daseinsvorsorge vor allem die BezieherInnen kleiner und mittlerer Einkommen, die um jeden Euro raufen müssen, überproportional belasten."

Zach erinnert daran, dass seinerzeit auch die Wiener Grünen den Automatismus des Valoriserungsgesetzes abgelehnt und sich vielfach mit heftigen Worten gegen das Valorisierungsgesetz ausgesprochen haben. "Seit die Grünen jedoch in der Stadtregierung sind, hat der grüne Gemeinderatsklub diese wichtige sozialpolitische Forderung dem Regieren geopfert. Was verdeutlicht wie dringend es eine linke Oppositionskraft im Wiener Gemeinderat benötigt."

Josef Iraschko, Wien anders Bezirksrat in der Leopoldstadt ergänzt: "Das Valorisierungsgesetz entfacht einen Teufelskreis - die Inflation verteuert Tarife und Gebühren, damit erhöht sich aber auch die Inflation erneut. Eine Teuerungs-Spirale wird in Gang gesetzt, die vor allem kleine und mittlere Einkommen trifft."

Unisono fordern Zach und Iraschko die ersatzlose Abschaffung des “Gebühren-Valorisierungsgesetzes. An die Wiener Grünen richten Zach und Iraschko die Aufforderung ihren Sinneswandel in der Causa Valorisierungsgesetz den BürgerInnen zu erläutern.

* https://wienanders.at/wien-anders-nei...und-muell/

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Alles Gute für 2019

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Hilfsorganisationen zerlegen Mindestsicherungsvorhaben der Regierung

Saftige Kritik an den Mindestsicherungsvorhaben der Regierung gab es gestern von der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG), der Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe angehören.


„Die Leistungen für Mindestsicherung machen derzeit nur 0,9% der Gesamt-Sozialausgaben aus. Trotzdem plant die österreichische Bundesregierung Änderungen, die dazu führen, dass Menschen in Not ins soziale Nichts fallen. Damit stellt sie unseren Sozialstaat in Österreich in Frage und gefährdet den sozialen Frieden im Land“, so die Organisationen unisono.

Mehr dazu auf

https://www.ots.at/presseaussendung/O...-in-gefahr

https://www.facebook.com/volkshilfe/

https://www.facebook.com/ZeitimBild/v...512809183/



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Ein schöner Erfolg für Bezirksrat Zach

Mit großer Mehrheit (nur die ÖVP stimmte dagegen) wurde auf der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Rudolfsheim-Fünfhaus ein Antrag von Wien anders Bezirksrat Didi Zach angenommen, in welchem der Gemeinderat aufgefordert wird, “Maßnahmen auszuarbeiten, wie die Sozialmärkte in Wien (finanziell, organisatorisch, werbemäßig) sinnvoll unterstützt werden können.”


Hintergrund des Antrags war/ist, dass es gegenwärtig für die Sozialmärkte weder von der Gemeinde Wien noch von Seiten der Bezirke auch nur einen einzigen Euro aus öffentlichen Geldern gibt.*

Nachfolgend die Rede von Bezirksrat Zach, die dieser ausgehend von seinem Manuskript und seiner Erinnerung rekonstruiert hat.

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Oui. C'est possible.

Für manche Beobachter teils überraschende und teils umfangreiche weitere Zugeständnisse machte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der Protestbewegung in seiner gestrigen TV-Ansprache.* Ob sich die Protestbewegung damit schon zufrieden gibt, wird sich aber erst zeigen.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Mitglied des Bundesvorstands der KPÖ: "Das französische Beispiel zeigt uns eindrucksvoll wie schnell Ohnmacht und Lethargie in Aktivismus umschlagen kann, der politisch wirkmächtig wird."

Die Situation in Österreich ist zwar nicht mit jener in Frankreich vergleichbar. Doch zugleich, so Zach, "sollten sich die Führung des ÖGB und die hunderttausenden unzufriedenen ÖGB-Mitglieder von Frankreich inspirieren und motivieren lassen. Vieles was heute unrealistisch erscheint, ist möglich, sobald Erwerbstätige, Arbeitslose, junge Menschen und Pensionistinnen sich gemeinsam und konsequent gegen die Politik des sozialen Kahlschlags im Interesse einer kleinen Zahl von Euro-Milliardären verwehren. Mehr denn je gilt im Dezember 2018 die Feststellung `Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren'."

Ps.: Neben der vorläufigen Rücknahme div. Teuerungen hat Macron gestern u.a. die Erhöhung des Mindestlohns um 6,6 Prozent (auf rund 1.600 Euro bei einer 35 Stunden Woche) sowie Entlastungen für PensionistInnen angekündigt.

* https://orf.at/stories/3103808/

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Weihnachtsbücherbasar der KPÖ-Favoriten

Veranstaltungen Weihnachtsbücherbasar der KPÖ-Favoriten

Wie immer gibt es ein breites Angebot an Büchern zu Politik, Romane, Krimis, Kinder-, Kunst- und Kochbücher etc.

Donnerstag, 13. bis Samstag, 15. Dezember

Donnerstag und Freitag jeweils von 10 -18 Uhr,
am Samstag von 9 - 13 Uhr

Ort: Troststraße 68-70, Lokaleingang Herzgasse

Herzgasse 86-90 (Pernerstorferhof) - bei Bim-Station Neillreichgasse des 67er und 0.

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Schwarz-Türkise Verdrehung der Tatsachen

Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ja, jener Blümel der rund 2 Jahre lang als nicht amtsführender Stadtrat in Wien für's Daumendrehen rund 120.000 Euro im Jahr einkassiert hat) und der neue Wiener ÖVP-Chef Markus Wölbitsch (welcher seit Anfang des Jahres auf Kosten der Wiener SteuerzahlerInnen nix tut) faselten kürzlich einmal mehr davon, dass in Wien die Mindestsicherung "zum bedingungslosen Grundeinkommen (verkommen wäre)" - was in der Realtität natürlich absoluter Quatsch ist und ungefähr den angeblichen Tatsachenbehauptungen eines Donald Trump entspricht.

Blümel und Wölbitsch weiters: Die Bundesregierung habe nun eine Mindestsicherungs-Reform vorgelegt, "die jene unterstützt, die es wirklich brauchen". Einmal mehr wiederholten diese 2 ÖVP-Politiker natürlich auch die Lüge, dass es mit der Neu-Regelung mehr Geld "für behinderte, pflegebedürftige und alleinerziehende Menschen" geben wird.*

Unser Rat an die beiden Herrn: suchen Sie sich rasch psychologische Hilfe - vielleicht gelingt es Ihnen dann, die große Kluft zwischen Realität und Einbildung etwas zu verkleinern. Falls Ihnen dies nicht notwendig erscheint - weil Sie Ihre Aussagen im vollen Bewußtsein des Sachverhalts tätigen und Sie zudem sowieso täglich im Stephansdom bei Dompfarrer Toni Faber Ihre Lügen beichten und dann die Absolution erhalten - so nehmen wir dies natürlich auch zur Kenntnis.

Die KPÖ Wien fordert Wölbitsch zudem auf, im Sinne der Gerechtigkeit für Leistungswillige seinen aus Steuergeldern finanzierten Gehalt der Caritas zu spenden.

* https://www.facebook.com/wien.kpoe.at...8959573971

Zum Thema siehe auch http://wien.kpoe.at/article.php/noch-...d-strache-

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