KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien
Druckfähige Version anzeigen

Hilde Schmölzer – eine große Frau wurde gefeiert

Zu ihrem 80. Geburtstag lud die Fotografin, Journalistin und Autorin Hilde Schmölzer in die Wienbibliothek im Rathaus Wien, und viele, viele kamen, so auch Frauen der KPÖ. Sie überreichten der Jubilarin eine Torte mit den Insignien der Frauen- und der ArbeiterInnen-Bewegung: dem lila Frauenzeichen und dem rot-weiß-roten Hammer-und-Sichel-Emblem, alles aus Marzipan (Foto: Bettina Frenzel).

Claudia Kriegelsteiner erinnerte in ihrer kurzen Ansprache an die gemeinsamen Kämpfe um einen Frauenraum im ehemaligen Rondell, die später mit der Verwirklichung des Kosmostheaters am Siebensternplatz erfolgreich waren.

Hilde Schmölzer blickt auf ein reiches künstlerisches Werk zurück, wovon nicht nur die Finissage ihrer Fotos „Das böse Wien der sechziger Jahre“ im Rahmen des Fotofestivals „eys on. Monat der Fotografie“ zeugen, die in der Bibliothek ausgestellt waren. Ihre zahlreichen Publikationen spiegeln ihr frauenpolitisches Engagement wider, und bis heute ist sie in der Frauenbewegung aktiv und unermüdlich mit ihren Büchern auf Lesungen präsent.

Druckfähige Version anzeigen

Bringt die Sonntagsöffnung allen was?

Ende Dezember letzten Jahres präsentierte Hobby-Philosoph und ÖVP-Klubobmann Blümel neue Ideen. Geschäfte sollen die Möglichkeit haben rund um die Uhr aufzusperren, an sieben Tagen in der Woche.

Dazu gibt es auch eine Kampagne, in welcher Blümel behauptet die Sonntagsöffnung bringe "Mehr Arbeitsplätze, mehr Umsatz, mehr Einkommen".

Kritik gab es prompt von den eigenen Parteifreunden. „Blümel ignoriert dabei freilich völlig die Bedürfnisse der 125.000 Beschäftigten im Handel sowie der zahlreichen Klein- und Mittelbetriebe, bei denen die Unternehmer selbst im Geschäft stehen müssen“, kritisierte der FCG-ÖAAB-Fraktionsführer in der Arbeiterkammer Wien und FCG-Landesgeschäftsführer Fritz Pöltl.

Blümel, so Pöltl weiters, "ist sich offenbar nicht im Klaren, dass er damit auch gegen die Interessen zahlreicher Wähler der Volkspartei agiert“, denn profitieren würden lediglich Großkonzerne, "die in Österreich noch dazu fast keine Steuerleistung erbringen".

Unbestrittene Tatsache ist, dass sich in einer Urabstimmung, die 2015 durchgeführt wurde, 95,9 Prozent der Beschäftigten im Wiener Handel klar gegen die Sonntagsöffnung ausgesprochen.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Gedenk-Kundgebung zur Befreiung von Auschwitz-Birkenau

Bei einer Gedenk-Kundgebung in Wien wurde heute - am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts - der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee vor 72 Jahren und der rund 1,1 Millionen Menschen, die durch österreichische und deutsche Nazis ermordet wurden, gedacht.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach erklärte am Rande der Veranstaltung: "Demokratie und Menschenrechte werden, wie auch internationale Beispiele zeigen, im 21. Jahrhundert noch immer bzw. schon wieder in Frage gestellt. Wir dürfen nicht glauben, dass das politische System, so wie wir es kennen, in Stein gemeißelt ist. Daher ist es wichtig auch heute gegen Hetze und Ausgrenzung, Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und religiösen Fundamentalismus aufzutreten. Gelegenheit dazu haben wir ja leider Tag für Tag genug."

Druckfähige Version anzeigen

Modal Split Zahlen zeigen die Notwendigkeit des Nulltarifs auf allen Öffis

Gestern präsentierte die zuständige Stadträtin gemeinsam mit den Wiener Linien die neuesten Zahlen zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im abgelaufenen Jahr und zum Modal Split in Wien.

Erfreulich ist: "2016 brachte den Wiener Linien mit 954,2 Millionen Fahrgästen einen neuen Fahrgastrekord". "Anfang 2017 waren rund 733.000 Jahreskarten im Umlauf – ebenfalls ein neuer Höchstwert." Und: 2017 werden weitere 413 Millionen Euro in den Ausbau des Angebots und in die Modernisierung der Infrastruktur investiert.

Nicht so erfreulich ist der Blick in die Details des Modal Splits. 39 Prozent der Wege werden mit Öffis zurück gelegt. Es folgen PKW + Motorrad mit 27 Prozent. D.h.: seit 2012 tritt man auf der Stelle - http://www.nachhaltigkeit.wienerstadt...dal-split…

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Und Jetzt? Frauen aus Margareten

Ausgezeichnet besucht war die Matinee für Margarete Schütte-Lihotzky im Filmcasino. Im Bild Wolf-Goetz Jurjans, Maren Rahmann, Katharina Stemberger und Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery. Nachfolgend die Rede von Wien Anders/KPÖ-Bezirksrat Wolf Goetz Jurjans.

Es war keine Kunst, auf die Idee zu kommen, den 120. Geburtstag von Margarete Schütte-Lihotzky festlich zu begehen. Es war keine Kunst, von der Margaretner Bezirksvertretung die Zustimmung zur Finanzierung der Idee zu bekommen. Ich danke allen, die zugestimmt haben.

Auf die Idee zu kommen, die Künstlerin Katharina Stemberger für dieses Fest zu gewinnen, war auch keine Kunst. Aber: Es war die Idee der Künstlerin, der Veranstaltung den Titel: “Und jetzt? Frauen aus Margareten” zu geben. Also mit einer Frage einzuladen, die zur Antwort zwingt und mit einer Feststellung, die von “Kleinformatigen” als gefährliche Drohung verstanden werden kann.

Zu Recht, wie ich meine. Die Idee ist ja im marxschen Sinne zur materiellen Gewalt geworden und hat eine Masse von 250 kritischen Menschen ergriffen.

Wenn sich also hier im Filmcasino Margareten heute eine kritische Masse versammelt hat ,um einer Revolutionärin zu gedenken, ist das schon eine Schlagzeile wert: Mein Vorschlag: “120 jährige verursacht Ausnahmezustand in Margareten.” Die Betroffenheit des aufgeregten ÖSTERREICH wäre uns HEUTE sicher.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Zach: "Mittels Personalrochaden wird die SPÖ weder ihre Probleme noch die Probleme der Menschen in Wien lösen"

Wien-PolitikRelaxt betrachtet der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, das personelle Ergebnis der Mini-Personal-Rochade in der Wiener SPÖ. Zach: "Aus dem großen Umbau, von welchem einige angeblich gut informierte Blätter wissen wollten, wurde eine Mini-Rochade. Meine Meinung ist aber ohnedies, dass durch den Austausch von ein paar Köpfen weder die Probleme der SPÖ noch die Probleme, die es für die Menschen in der Stadt gibt, gelöst werden."

Insbesondere im Gesundheits- und im Sozialbereich, aber auch bei den Themen Wohnen oder Verkehr ortet Zach Handlungsbedarf - "aber die paternalistisch regierte Wiener SPÖ pendelt und schlingert zwischen in Ansätzen guten Ideen und großen Zugeständnissen gegenüber all jenen Kräften, die immer noch an die Allheil-Kräfte der Märkte glauben. Konkret: Der Bau neuer Gemeindewohnungen im Eigentum der Gemeinde ist zwar sinnvoll und zu begrüßen - doch das Ziel 4.000 Wohneinheiten in 5 Jahren zu errichten, zeigt schon, dass es am adäquaten Problembewußtsein offenbar mangelt."

Zugleich meint auch Zach innerhalb der Wiener SPÖ einen Streit bzgl. des Umgangs mit der FPÖ auszumachen. "Wider alle Vernunft", so Zach, "gibt es offenbar eine starke Strömung die meint, dem Rechtspopulismus durch ein weiteres politisches Entgegenkommen WählerInnen abspenstig machen zu können. Wohin solch eine Politik letztlich führt sollte jedoch auch jenen, die im Geschichtsunterricht kaum aufgepasst haben, bekannt sein."

Druckfähige Version anzeigen

Architektin - Kommunistin - Feministin

Am 23. Jänner 1897, also vor 120 Jahren, wurde Margarete Schütte-Lihotzky in Wien Margareten geboren. Sie war die erste Frau, die in Österreich ein Architekturstudium abgeschlossen hat. Berühmt wurde sie durch die "Frankfurter Küche".

1939 trat Schütte-Lihotzky der seit 1933 in der Illegalität tätigen KPÖ bei. 1941 wurde Sie von der Gestapo festgenommen und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. Während der letzten Kriegstage wurde sie von US-Truppen aus dem Frauenzuchthaus Aichach in Bayern befreit.

Im Österreich der Zweiten Republik erhielt Schütte-Lihotzky, obwohl international anerkannte Expertin im sozialen Wohnbau, aufgrund ihrer Tätigkeit in und für die KPÖ kaum öffentliche Aufträge.

Schütte-Lihotzky errichte also Kindergärten in Berlin und Kuba. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich für die Anliegen der Frauen und für die Friedensbewegung. Von 1948 bis 1969 war sie Präsidentin des BDFÖ, des Bunds Demokratischer Frauen Österreichs.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Nein zu TTIP, CETA & TISA

Die KPÖ ruft dazu auf, das Volksbegehren gegen TTIP, CETA & TISA zu unterschreiben.

Mit dem Volksbegehren wird ein Bundesverfassungsgesetz gefordert, das österreichischen Organen untersagt, die Freihandelsabkommen TTIP, CETA & TISA zu unterzeichnen, zu genehmigen oder abzuschließen. In der Begründung für das Volksbegehren werden die intransparente Verhandlungsführung und das Unterlaufen von sozialen und ökologischen Standards angeführt.

Das Volksbegehren kann im Zeitraum vom 23. bis 30. Jänner 2017 von allen Personen, die am 23.1.2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, unterschrieben werden. Wer bereits 2016 für die Einleitung des Volksbegehrens für das Volksbegehren unterschrieben hat, braucht nicht nochmals zu unterschreiben. Zur Unterzeichnung ist ein amtlicher Lichtbildausweis (Personalausweis, Pass, Führerschein) vorzuweisen.

Infos zum Volksbegehren gibt es auf www.volksbegehren.jetzt

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

BRAVO, Kollege Meidlinger



Christian Meidlinger ist Vorsitzender der FSG-Wien, also der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen. Meidlinger ist aber seit 2007 auch Mitglied im Wiener Gemeinderat und er ist Vorsitzender der GdG-Younion, die ArbeitnehmerInnen Interessen gegenüber der Gemeinde Wien durchsetzen soll.

In der Vergangenheit hat Kollege Meidlinger in konkreten Abstimmungen im Gemeinderat nicht selten die SPÖ-Interessen über die Interessen der GdG-Mitglieder gestellt - wenn sich dies in Zukunft ändert, dann würden wir uns natürlich freuen, denn die KPÖ-Wien und Wien Anders fordern schon seit längerem "Insourcing" und "Mindestlöhne im Bereich der Gemeinde Wien".

Druckfähige Version anzeigen

2017 - Deutliche Steigerungen bei Richtwertmieten stehen bevor!

Das Thema Wohnen ist seit Jahren - besonders vor Wahlgängen - in aller Munde. Angedacht ist sogar ein Volksbegehren gegen die nach wie vor wachsenden Mieten. Richtig ist bei fast allen Initiativen (auch der Arbeiterkammer) die Forderung nach einer Entkoppelung der Mieten vom Verbraucherpreisindex.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen (2016 wurde die übliche 2-Jahres-Anpassung mittels eines eigenen Gesetzes "2. Mietrechtliches Inflationslinderungsgesetz - 2.MILG" ausgesetzt) wäre die nächste indexgebundene Anpassung im März 2017 fällig, wirksam bei bestehenden Verträgen ab 1. April 2017, für Neuverträge ab April 2017 erst im Mai 2017.

Mietsteigerung durch gesetzliche Vorschriften

Ich habe schon einmal vorab eine Berechnung auf Grundlage der statistischen Werte November 2016 vorgenommen. Die eigentliche Anpassung ist die Indexzahl Februar 2017, die am 16.3.2017 von der Statistik Austria bekanntgeben wird und dann für die Mietsteigerungen ab April 2017 bei den Richtwertmieten ausschlaggebend ist.

(mehr)

Anfang | zurück | 3 4 5 6 7 8 9 | weiter | Ende

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297


E-Mail Newsletter der KPÖ-Wien bestellen


Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative

Es braucht jetzt Taten!