KPÖ Wien
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Die Widerstandskämpferin Irma Trksak ist verstorben

Geboren 1917, war Irma Trksak ab 1940 im Widerstand gegen den Nationalsozialismus tätig. Wichtiges Motiv Kraft war ihre Empörung darüber, als Angehörige einer slawischen Minderheit (und ohne „deutsches Blut“ in den Adern) plötzlich zu einem Menschen zweiter Klasse degradiert zu sein.

1941 wurde sie verhaftet und 1942 ins Konzentrationslager Ravensbrück überstellt. 1945 gelang ihr vor dem sogenannten Evakuierungsmarsch die Flucht.

Mit der KPÖ und den kommunistischen Ideen kam Trksak in Ravensbrück in Kontakt. Nach dem Krieg hat sie die tschechische Zeitung für die KPÖ betreut. Nach ihrem Austritt aus der KPÖ wechselte sie in die Privatwirtschaft und arbeitete bis zu ihrer Pensionierung bei Siemens als Sachbearbeiterin.

Trksak war von Beginn an im KZ-Verband tätig und ist Gründungsmitglied der österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück. Als Zeitzeugin war sie viele Jahrzehnte an Schulen aktiv, sie hielt zahlreiche Vorträge und wirkte an Dokumentationen und Reportagen mit.

Mehr auf http://wien.kpoe.at/article.php/20080302103546394

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Wien anders überreichte Petition zur U6 Entlastung

Wien anders überreichte kürzlich der zuständigen Magistratsabteilung jene Petition mit welcher ein weiteres öffentliches Verkehrsmittel entlang des Gürtels eingefordert wird, da die U6 völlig überlastet ist.

Initiator und Erstunterzeichner Didi Zach, Bezirksrat in Rudolfsheim-Fünfhaus: „Mehr als 1.200 Menschen haben für eine Entlastung der U6 unterschrieben, aber es ist zu befürchten, dass die Wiener Linien und die zuständige Stadträtin Sima vorerst ohnedies nicht von ihrem NJET zur notwendigen Entlastung der U6 abrücken.“

Dass Sima sich keine 3 Minuten Zeit für einen Fototermin und die symbolische Übergabe der Petition nehmen konnte/wollte, passt da, so Zach, „nur in das Gesamtbild“. Nun, so Zach, ist der Petitionsausschuss am Zug.

Wien anders, so die Bezirksräte Fink und Zach unisono, wird die Entwicklung der Lage an der U6 genau verfolgen.

Fritz Fink, Bezirksrat in Ottakring: „Und wir werden uns überlegen, mit Hilfe welcher Aktivitäten wir auch in den kommenden Monaten für eine unvoreingenomme Evaluierung der Situation auf der U6 Druck machen können, denn das Thema ist für uns noch lange nicht vom Tisch.“

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Kein Grund zur Entwarnung am Arbeitsmarkt

ÖsterreichKeinen wirklichen Grund zur Entwarnung sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zur Entwicklung am Arbeitsmarkt, die mit Ende Juni 2017 mit einem Stand von 374.973 offiziell registrierten Arbeitslosen ein Minus von 3,1 Prozent gegenüber dem Juni 2016 aufwies.

Zwar meldet das Arbeitsmarktservice (AMS) in allen Bundesländern und den meisten relevanten Gruppen einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Doch fällt zum einen auf, dass die Zahl der in Schulung befindlichen Arbeitslosen von 66.803 auf 71.029 gewachsen ist. Vor allem aber auch, dass die Altersgruppe der über 50jährigen um 4,0 Prozent auf 99.349, jene der Migrant_innen um 1,9 Prozent auf 116.737 und dass die Gruppe der Arbeitslosen mit höherer Bildung um 2,4 Prozent auf 43.406 und jene mit Studium sogar um 4,8 Prozent auf 28.466 gestiegen ist.

Bekanntlich hat die noch amtierende Regierung beim Update des Regierungsprogramms im Jänner 2017 die Kündigung von älteren Beschäftigten erleichtert und versucht jetzt weiszumachen, dass dies mit der Aktion 20.000 kompensiert werden könnte. Fakt ist und bleibt aber, dass Menschen über 50 nach dem Verlust des Arbeitsplatzes kaum mehr Chancen auf einen Job haben und aufgrund ihres Alters diskriminiert und nicht einmal mehr zu Vorstellungsgesprächen eingeladen.

Mehr dazu auf http://www.glb.at/article.php/20170706082820203

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NR-Wahl 2017 - KPÖ PLUS braucht Unterstützung

NR-Wahl 2017Am 15. Oktober wird ein neues Parlament gewählt. Damit KPÖ aber bundesweit am Wahlzettel steht, müssen wir ab dem 25. Juli in kurzer Zeit rund 3.000 amtlich beglaubigte Unterschriften (fein säuberlich aufgeteilt nach einzelnen Bundesländern) aufbringen, während SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne sich gemütlich zurücklehnen, da Ihnen die Unterschriften von 3 Nationalratsabgeordneten genügen.

Es geht bei der Unterfertigung einer Unterstützungserklärung einzig und allein darum, die bundesweite Kandidatur der KPÖ zu ermöglichen - bei der Wahl selbst können Sie wählen, wen Sie wollen oder Sie können auch zu Hause bleiben, was wir aber nicht empfehlen.

Je früher es uns gelingt, die 3.000 Unterstützungserklärungen beisammen zu haben, um so intensiver können wir in den unmittelbaren Wahlkampf einsteigen, bei welchem wir aufzeigen werden, welche linke Alternativen in Österreich durchaus realisierbar sind, sofern politisch gewollt.

Ps.: Weitere Infos folgen in der kommenden Woche!

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Industrie 4.0, die Schere und die Schule!

Brief eines Lehrers an den Kaktus - von Karl Gugler

Es klingt so locker und cool, was die Machthaber da ankündigen – und bedeutet nichts Anderes als ein Desaster für die Werktätigen! Und warum?

Nach dem Sieg des Kapitalismus hat sich diese Wirtschaftsform (fast) den gesamten Erdball einverleibt. Ab sofort ist die Wettbewerbsfähigkeit = Konkurrenz das Maß aller Dinge. In kürzester Zeit wurde klar, dass so manche nationale Wirtschaft nur als Mitglied in einem der drei Superblöcke die neue Konkurrenz überleben würde. Der EU-Block tritt an gegen BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südarfrika) und gegen die USA, die mit Google, Microsoft, Apple, Facebook, Amazon u.v.a. die Schlüsselbereiche der zukunftsträchtigen, profitablen Märkte gewinnen.

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Strache will hunderttausenden Menschen die Mindestsicherung wegnehmen

Bei einem Auftritt in Puls4 sprach FP-Strache Klartext: Die Mindestsicherung soll, geht es nach der angeblich sozialen Heimatpartei, für all jene Personen gestrichen werden, "die noch nie ins Sozialsystem eingezahlt haben".*

Für diese Menschen solle es "keine Geldleistungen, sondern nur Sachleistungen – Dach über dem Kopf, medizinische Versorgung" geben. Ob für Strache auch ein 10m2 Zimmer für 5 Personen als "Dach über dem Kopf gilt" hat er nicht erläutert.

Zugleich zeigt sich Strache großzügig. 40 Euro Taschengeld pro Monat kann es für die Betroffenen zusätzlich geben.

Ein FPÖ-Sprecher versucht auf KURIER-Nachfrage zu relativieren - für Österreicher und EU-Bürger wäre die Rechtslage noch zu klären.

Was die Folgen von Straches Idee wären: Auch junge Menschen mit österreichischem Reisepass würde um jede finanzielle Unterstützung umfallen, da sie noch nicht in das System eingezahlt haben. Allein in Wien sind laut neuesten Zahlen nämlich rund 56.000 Mindestsicherungs-BezieherInnen jünger als 18 Jahre.

Unser Kommentar: Wer trotz solcher und vieler anderer Aussagen, die ganz klar zeigen, dass die FPÖ eine Partei der Euro-Millionäre ist, am 15. Oktober FPÖ wählt, dem ist im wahrsten Sinn des Wortes nicht zu helfen.

Zum Thema Mindestsicherung siehe auch http://wien.kpoe.at/article.php/minde...ir-alle-si


* https://kurier.at/politik/inland/stra...73.147.219

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Der KAKTUS hörte auch diesmal für Sie/Dich mit!

BezirkspolitikEin Bericht über die Donaustädter Bezirksvertretungssitzung am 28.06.2017 - von Judith Wieser

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy eröffnet seinen Bericht mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse seit der letzten Sitzung im März, wobei vor allem der Diebstahl des Asperner Maibaums und das Fällen desselben in Süßenbrunn hervorsticht.

Neu ist eine ab sofort einmal im Monat stattfindende „Grätzltour“ des Bezirksvorstehers, die nach eigener Aussage nichts mit dem Wahlkampf zu tun hat, sondern lediglich der Verbesserung des Kontaktes mit der Donaustädter Bevölkerung dienen soll.

Beim Thema „Schutzzonen" übte sich Ernst Nevrivy in Selbstkritik – die Regelung sei viel zu spät in Kraft getreten, förmlich „bis zum letzten Augenblick“ wurden schützenswerte Gebäude abgerissen – man habe in dieser Sache „nicht geglänzt“.

Scheinbar völlige Gewissheit herrscht bei der SPÖ darüber, dass der Verwaltungsgerichtshof im September/Oktober betreffend der Stadtstraße und des Lobautunnels, positiv entscheiden wird.

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Nein zu einer weiteren Arbeitszeitflexibilisierung!

Die tägliche Höchstarbeitszeit, das wollen Wirtschaftskammer, Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung, soll von aktuell 10 Stunden auf 12 Stunden erhöht werden. Zudem soll es für Überstunden einen längeren Durchrechnungszeitraum geben. Da geht es aber nicht nur um ein Gesetz, sondern auch um ziemlich viel Geld.

Der Chef der Industriellen Vereinigung, Neumayr ortet eine "unglaubliche Schlagseite". Er meint, es stünde den Kosten von 900 Mio. Euro für die Unternehmer wegen des beschlossenen Mindestlohns von 1.500 € nichts gegenüber. Und WIFO-Chef Christoph Badelt legt noch nach, indem er den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich in Gefahr sieht.

Da muss man sich schon fragen, was die beiden Herren unter Sozialpartnerschaft verstehen, denn so wie sie sie auffassen, ist sie weder sozial noch partnerschaftlich! Seit wann sollen Arbeitnehmer ihre Lohnerhöhungen mit Gegenleistungen bezahlen?

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Sind wir nun bei Pippi Langstrumpf angelangt?

Ein Kaktus-Kommentar von Margarete Lazar

„Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt.“ So oder so ähnlich trällert die kleine Pippi Langstrumpf, und das scheinen auch einige Politiker und „die Wirtschaft“ so zu sehen.

Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene Kyoto-Protokoll legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Österreich als Musterknabe verpflichtete sich zu einer deutlichen Senkung der Abgaswerte, um dann am 16. 1. 2014 über die APA verlautbaren zu lassen:

Kyoto-Ziel nicht erreicht: Österreich zahlt 500 Millionen Euro.

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Flora Petrik und weitere Junge Grüne AktivistInnen kandidieren mit der KPÖ

"Respekt und Anerkennung", so Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, zur heute auf einer Pressekonferenz verkündeten Entscheidung von Flora Petrik (Bundessprecherin der Jungen Grünen), und Kay-Michael Dankl (ehemaliger Bundessprecher) und anderer Junger Grüner AktivistInnen, bei der kommenden NR-Wahl gemeinsam mit vielen weiteren unabhängigen Menschen mit der KPÖ gemeinsam zu kandidieren.

Zach: "Ich teile die auf der Pressekonferenz geäußerte Analyse - die herrschende Politik stiehlt der Jugend und einem großen, großen Teil der Bevölkerung die Zukunft. Und ja, es ist an der Zeit dieser Politik und der Rechtsentwicklung etwas entgegensetzen. Daher ist es höchst an der Zeit, dass die große Lücke im politischen System unseres Landes links von Sozialdemokratie und Grünen gefüllt wird."

"Flora Petrik und andere Junge Grüne haben beschlossen sich nicht verbiegen zu lassen. Sie haben sich für ihre Überzeugungen statt für eine Parteikarriere entschieden. Eine Entwicklung, die mich sehr optimistisch stimmt, genauso wie mich das große Feedback vieler Interessierter der letzten Stunden optimistisch stimmt. Mitmachen und mitarbeiten ist auch ausdrücklich erwünscht", so Zach.

Bezüglich der politischen Dimension meint Zach: "Im Rückblick werden HistorikerInnen vielleicht feststellen, dass dies der Tag war, an dem der Grundstein für etwas, was Österreich verändert hat, gelegt wurde."

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