KPÖ Wien
Webseite der KPÖ Wien
Druckfähige Version anzeigen

Freunderlwirtschaft beim Christkindlmarkt am Rathausplatz?

"Alle NEOS-Hinweise und -Warnungen an die Stadt bezüglich des Wiener Christkindlmarktes am Rathausplatz werden nun vom Rechnungshof bestätigt", so NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig kürzlich.*

Im Detail geht es um "undurchsichtige Vergaben von Ständen" und "die kostenlose Überlassung des Areals an einen Verein" - worauf auch die KPÖ, basierend auf einer Recherche der Zeitung Augustin, schon im Jahr 2011 hingewiesen hat.**

Kurt Stürzenbecher, SPÖ-Gemeinderat und Finanzausschussvorsitzender, meint zur Kritik u.a.: "Was eine Miete für den Christkindlmarkt betrifft, so frage ich mich ehrlich schon, wieviel soll beispielsweise von Polizei, Rettung und Feuerwehr zum Sicherheitsfest verlangt werden? Was soll das Bundesheer künftig für die Heeresschau am Heldenplatz bezahlen? Ich denke, diese Kritik richtet sich von selbst."***

Wir KommunistInnen sagen: die Ausreden der Wiener SPÖ waren auch schon mal gehaltvoller. Polizei, Rettung und Feuerwehr erfüllen wichtige Aufgaben für das Gemeinwesen, was für den Privat-Verein - welchem die Stadt das Areal für den Christkindlmarkt um ein Butterbrot überlässt, der aber zugleich von den Standlern saftige Gebühren verlangt - ja nicht zutrifft.


* https://www.ots.at/presseaussendung/O...kindlmarkt

** http://wien.kpoe.at/article.php/20111117200653885 sowie http://wien.kpoe.at/article.php/20111117194525790

*** https://www.ots.at/presseaussendung/O...sehr-ernst

Druckfähige Version anzeigen

Linker Widerstand in den Wiener Krankenanstalten formiert sich!

Eine wichtige gesellschaftliche Daseinsvorsorge der Stadt ist die Behandlung und Betreuung in den Spitälern des Krankenanstaltenverbundes (KAV). Es ist allerdings kein Geheimnis, dass es – durch Sparzwang und daraus resultierenden Umstrukturierungen - für die Beschäftigten dort immer schwerer wird, PatientInnen so zu betreuen, dass diese auch gesund werden können. Nun regt sich auch erfolgreicher linker Widerstand!

Die Budgetspielräume der öffentlichen Haushalte werden in unserem neoliberalen System (auch aufgrund von EU-Vorgaben) immer enger. 2020 will Wien ein Nulldefizit schaffen, öffentliche Dienstleistungen werden immer mehr in Frage gestellt. So wird auch die Versorgung im Wiener KAV schon seit längerem – unter „Expertise“ durch externe BeraterInnen aus der Wirtschaft - der Profitlogik und dem Sparzwang unterstellt. Umstrukturierung von Abteilungen mit Bettenreduktion, Ausgliederung von Dienstleistungen, Gesetze für geringere Ausbildung am Krankenbett usw. haben nur ein Ziel: Mit weniger und billigerem Personal sowie weniger Geld mehr PatientInnen zu behandeln. Die geplante Ausgliederung des Wiener Krankenanstaltenverbundes geht sogar in die Richtung einer Vorstufe der Privatisierung dieser Institution.

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

KPÖ trauert um Genossen Rudi Wanek

Rudi Wanek, geb. 1953, war viele Jahrzehnte in der KPÖ aktiv - im Bezirk, bei der tagtäglichen Arbeit, auf Konferenzen und bei Parteitagen. Bei Demonstrationen - und zuletzt auch bei den Donnerstags-Demos - war fast immer mit seiner Anwesenheit zu rechnen. Und auch in politisch schwierigen Zeiten konnte die Partei stets auf seine Unterstützung zählen.

Effekthascherei und Konkurrenzgehabe waren ihm fremd - solidarisches Verhalten, sein Wiener Slang und sein eigener Schmäh werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Genosse Wanek war über Jahrzehnte die "gute Fee" bzgl. der Instandhaltung des KPÖ-Hauses in Simmering. Seine handwerklichen Fähigkeiten - er erlernte den Beruf eines Tischlers - kamen jedoch auch vielen GenossInnen und FreundInnen zu Gute. Auch bei Kinderland war er unermüdlich tätig. Und auch beim heurigen Volksstimme-Fest war er - so wie jedes Jahr - beim Budweiser-Stand aktiv.

Die KPÖ verliert mit Rudi Wanek einen Genossen, der stets da war, wenn er gebraucht wurde. Danke für alles, Genosse Wanek.

Stadtleitung der KPÖ-Wien
KPÖ-Bundesvorstand

Druckfähige Version anzeigen

Equal Pay Day - Wien: SPÖ und Grüne sollen Taten setzen statt Sonntagsreden zu veröffentlichen

Der heutige Equal Pay Day macht deutlich, wie weit die Lohnschere zwischen den Geschlechtern in Österreich auch 2019 noch geöffnet ist.

Statistisch gesehen arbeiten Frauen in Österreich ab heute "gratis", denn Frauen verdienen für die gleiche Arbeit durchschnittlich noch immer um 19,7 Prozent weniger als Männer - und zwar bei ganzjähriger Vollzeitarbeit.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, fordert dagegen Maßnahmen der Politik. Zugleich kritisiert Zach auch die Wiener Stadtpolitik: "Die heutigen Appelle von SPÖ- und Grün-Politiker*innen sind gut und schön. Ich fordere jedoch konkrete Taten der Stadt Wien und der in der Stadt politisch Verantwortlichen, denn traurige Tatsache ist, dass - obwohl es im Magistrat einheitliche Gehaltsschemata gibt - auch bei der Gemeinde Wien beschäftigte Frauen im Jahr 2017 im Durchschnitt um rund 11,4 Prozent weniger verdient haben als bei der Gemeinde beschäftigte Männer. Herr Ludwig, Frau Hebein - wo bleiben die konkreten Maßnahmen?"*

* https://www.gemeinderecht.wien.at/rec...017-bf.pdf - Seite 8

Druckfähige Version anzeigen

Anmerkungen zum Welttag zur Überwindung der Armut

Der 17. Oktober - Welttag zur Überwindung der Armut - ist vor allem auch ein Armutszeugnis der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung, denn er macht eines deutlich: die unzähligen sozialen Notlagen, die die viel gelobte Marktwirtschaft - gesteuert von einer Politik für Reiche und Konzerne - für die lohnabhängige Mehrheit mit sich bringt.

Besonders problematisch wird es für Menschen insbesondere dann, wenn sie ihre Arbeitskraft nicht (mehr) vermarkten können. Jugendliche, Alleinerziehende, Kranke, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Alte und Menschen, die vor dem Elend zu uns flüchten, müssen oftmals in Armut leben. Die Überwindung der Armut braucht eine Politik, die gegen steigende Mieten, niedrige Pensionen, marode Schulen, fehlende sozialer Infrastruktur und einem schikanös armseligen Existenzminimum ankämpft.

Beseitigen wir die Armut in ÖsterREICH, Europa und weltweit - es ist möglich, wenn wir das Menschen und Natur zerstörende kapitalistische System zerschlagen.

Druckfähige Version anzeigen

Das UTOPIE PROJEKT 2019 geht in die zweite Runde!

Aufführungen der Wiederaufnahme: Performance „Das Verschwinden der Glühwürmchen & Dialektik der Befreiung

Pasolini * Marcuse * Brecht“
Premiere: Do.24.10.2019, 19:30 Perinetkeller, Perinetgasse 1, 1200 Wien

weitere 4 Vorstellungen:
Fr.25.10.2019, 19:30 Yogainstitut Dr. Schmida, Lehargasse 1, 1060 Wien
anschließend Schmida Fest und Präsentation des Instituts
Di.29.10.2019, 19:00 Amtshaus Wieden, Favoritenstraße 18, 1040 Wien
Mi.30. und Do.31.10.2019, 19:30 Turnhalle im Brick-5,, Herklotzgasse 21, 1150 Wien


(Eintritt /freie Spende (€ 12/17.-)

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

Beim Einkaufen die Welt verändern?

Geht es nach Ökonom*innen oder Agrarpolitiker*innen, kann jeder und jede von uns die Welt zu einem besseren Ort machen, wenn man im Supermarktregal zu den richtigen Produkten greift. Ist das wirklich so und was wäre notwendig, dass es so ist, fragt JULIANNA FEHLINGER.

Erstveröffentlicht in Volksstimme Nr. 10/2019. Ein Jahresabo (10 Ausgaben zu je 56 Seiten pro Ausgabe) kostet 50 Euro, das ermäßigte Abo gibt es schon um 25 Euro. Infos dazu auf http://www.volksstimme.at/

(mehr)

Druckfähige Version anzeigen

FPÖ-Generalsekretär Vilimsky findet noch immer, dass die 9.500 Euro brutto für Philippa Strache vollkommen ok waren

denn Frau Strache hat „eine Menge an externem Input gebracht“.*

Nun ja - Philippa befindet sich ja in guter Gesellschaft, denn seit vielen Jahren kassieren FPÖ-Politiker, u.a. der wegen der Ibiza-Affäre zurückgetretene Johann Gudenus, für ihre Tätigkeit als nicht amtsführende Stadträte in Wien für's Nixtun ebenfalls rund 9.000 Euro, 14x im Jahr.

Auch ganz gut auf Kosten der SteuerzahlerInnen lebt der aktuelle FPÖ-Wien Chef Dominik Nepp, der in seiner Funktion als Vizebürgermeister (ohne tatsächlichen Aufgabenbereich) fast 10.000 Euro (14x im Jahr) bekommt.

Alles zwar keine Neuigkeiten - aber wir rufen es trotzdem gerne allen Fans der angeblich sozialen Heimatpartei erneut in Erinnerung.

* https://orf.at/stories/3140857/

Druckfähige Version anzeigen

Zach (KPÖ): Wo bleibt der Schnellbahn-Ring um Wien?

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, fordert einmal mehr die Realisierung eines Schnellbahn-Rings rund um Wien.

Zach: "Wenn es der Stadtregierung ernst ist mit den Beteuerungen, den motorisierten Personen-Indiviudalverkehrs reduzieren zu wollen, so wird an Maßnahmen wie dem Schnellbahn-Ring um Wien kein Weg vorbeiführen."

Zach verweist zudem darauf, dass auch fast alle ExpertInnen diese Ansicht vertreten.

Zum Thema siehe auch http://wien.kpoe.at/article.php/kpo-f...chnellbahn oder z.B. http://wiener-sbahn.at/konzept

Druckfähige Version anzeigen

Wahl-Jahr 2020: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Spätestens im Oktober 2020 finden in Wien Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen statt.

Als KPÖ geht es uns um die unmittelbare politische Intervention im Sinne der großen Mehrheit der Menschen. Wir wollen anknüpfen an den Anliegen, Hoffnungen und Vorstellungen von Menschen die in Bewegung sind, wie den Jugendlichen des Fridays for Future Streikes, den Aktivist*nnen der Pass Egal Wahl, den feministischen und sozialen Initiativen in der Stadt und den auf betrieblicher und gewerkschaftlicher Ebene an Alternativen Interessierten.

Wir gehen davon aus, dass die Aufhebung des Privateigentums an zentralen Produktionsmitteln eine Notwendigkeit ist, um zu einer Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdrückung zu gelangen, in welcher ein Leben in einer intakten Umwelt möglich ist. Diese Erkenntnis ist aber keine Bedingung für ein gemeinsames Engagement.

Wahlen sind für uns Kommunist*innen kein Selbstzweck. Natürlich geht es darum Einfluss zu gewinnen, aber auch darum, unsere Ideen, Vorstellungen und unsere Visionen zu propagieren.

Wahlergebnisse sind (obwohl aufgrund des medialen Boykotts, dem wir ausgesetzt sind, stark verzerrt) ein konkreter Gradmesser, inwiefern es uns gelingt, mit unseren Ideen und Vorstellungen zu punkten.

Unbestreitbar ist, dass wir mit unserer wahlpolitischen Performance (und den daraus resultierenden politischen Einflussmöglichkeiten) auf Wiener wie auf Bundesebene nicht zufrieden sein können. Andererseits: mehr als 5 Bezirksrät*innen, wie sie in der Wahlallianz "Wien Andas" errungen werden konnten, hatte die KPÖ in Wien zuletzt Ende der 60er Jahre unter ganz anderen politischen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen.

(mehr)

Anfang | zurück | 4 5 6 7 8 9 10 | weiter | Ende

Wien anders

Kontakt

Die KPÖ Wien ist eine Landesorganisation der KPÖ.
Kontaktadresse: wien@kpoe.at.
Telefon: +43 1 214 45 50
Fax: +43 1 214 45 50 9
Post: 1140 Wien, Drechslerg. 42

Infos zu Parteigruppen in Wien


Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.


Du willst Mitglied werden? Das freut uns sehr. Kontaktier uns ganz einfach per E-Mail.


Sie wollen spenden? Auch das freut uns. Unsere Daten: Emfänger: KPÖ-Wien, BAWAG-Konto, BIC: BAWAATWW; IBAN: AT151400003410665297



Impressum

Mieterselbsthilfe - Eine KPÖ-Initiative

Kautionsfonds Wien

Termine

Saturday 18-Apr

KPÖ-Videos auf YouTube

Europäische Linkspartei

Die KPÖ ist Gründungsmitglied der Europäischen Linkspartei (EL), einem Zusammenschluss von 27 linken und kommunistischen Parteien und 8 Beobachterparteien aus 25 europäischen Ländern.

EL logo

Treffpunkt 7Stern

7stern logo Newsletter für 7*Stern Programm subscriben

Montag von 16 - 2 Uhr

Di - Sonntag von 10 - 2 Uhr

Termine im Werkl im Goethehof