KPÖ Wien
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Sonnenstrom-Rekord für Wien?!

Auch simple Fakten können - die Erkenntnis ist nicht neu - so oder so dargestellt werden. Kürzlich verkündete Wien Energie voller Freude: Sonnenstrom-Rekord für Wien.*

Erläutert wurde, dass die Photovoltaik-Erzeugung im 1. Halbjahr 2020 um fast 60 Prozent gesteigert wurde. Der Anstieg, so Wien Energie weiters, "ist vor allem auf das engagierte Photovoltaik-Ausbauprogramm von Wien Energie zurückzuführen. 27 Anlagen mit rund 16 Megawatt wurden allein seit Jahresbeginn neu errichtet oder befinden sich aktuell in Umsetzung."

Otto Normalverbraucher, sofern er Lust und Zeit hat über die Jubelmeldung von Wien Energie nachzudenken, wird sich die Frage stellen, wie es sein kann, dass innerhalb von 6 Monaten die Photovoltaik-Erzeugung um 60 Prozent gesteigert werden konnte bzw. ob diese beeindruckende Zahl nicht auf schwere Ausbau-Versäumnisse in den letzten Jahren hinweist.

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Klimapolitische Bruchlandung

Für 450 Millionen Euro wird die Republik bei der AUA "gerade stehen". Dafür gibt es die Zusicherung, dass der Standort angeblich für 10 Jahre gesichert wäre.*

Kritik gibt es von FPÖ und SPÖ. Wobei die SPÖ scheinbar vergessen hat, dass eine SPÖ-geführte Regierung 2008/2009 die AUA in einem umstrittenen Deal um rund 366.000 Euro verkauft hat und zudem noch 500 Millionen Euro AUA-Schulden übernommen hat.**

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Ich habe schon Anfang April kundgetan, dass angesichts der schon sehr weit fortgeschritten Klimakrise gefragt werden muss, welche Branchen und Arbeitsplätze für eine Gesellschaft Sinn ergeben. Meiner Meinung nach gehört die Luftfahrtindustrie mit all ihren Privilegien - egal ob in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, ... - nicht zu den systemrelevanten Bereichen unserer Gesellschaften. Die türkis-grüne Regierung hat es mit ihrer Entscheidung verabsäumt, eine EU-weite Vorreiterrolle im positiven Sinne einzunehmen."

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Am Verkehrswendeaktionstag ein sichtbares Zeichen gegen neue Autobahnen, Schnellstraßen und Flugpisten setzen

Fahrraddemo am 19.06.2020
Treffpunkt: 13.30 Maria Tusch Straße 2 in der Seestadt Aspern, Abfahrt :14 Uhr,
Zwischenkundgebungen : 15 Uhr Verkehrsministerium und 15.30 Ballhausplatz, Schlusskundgebung: 16.00 Rathausplatz

Dazu rufen die „BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton“, BNWN Bürgerinitiativen Netzwerk Verkehrsregion Wien – NÖ/Nordost , die Initiative „Klimaverträglich Leben Seestadt“ und „Wien andas“ gemeinsam auf.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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GLOBAL 2000: Es braucht "deutlich mehr Mittel für den Kampf gegen die Klimakrise"*

„Die Klimakrise erfordert viel energischeres Eingreifen. Es braucht schon in diesem Jahr mindestens eine Klimaschutzmilliarde als Startschuss, damit Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, erneuerbarer Energie und thermischer Sanierung angestoßen werden können. Derzeit ist aber nur ein Bruchteil der notwendigen Mittel auch budgetiert. In den Verhandlungen um ein Konjunkturpaket müssen deshalb umfangreiche Nachbesserungen gelingen. Insbesondere Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel sind aufgefordert, mehr Bewegungsspielraum zur Lösung der Klimakrise zuzulassen“, fordert Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

Laut dem vorliegenden Budget sind im Bereich Umwelt, Energie, Klima 441 Mio. Euro vorgesehen, das entspricht einem Zuwachs von 160 Mio. Euro. Im Verkehrsbereich sind 4,078 Mrd. Euro vorgesehen, was zusätzlichen Mitteln von 219 Mio. Euro entspricht. Mit diesem geringen Zuwachs kann Österreich seine Klimaziele nicht erreichen. Damit allein kann auch die Wirkung des 2019 von der vorigen Regierung vorgestellten – völlig ungenügenden – integrierten Nationalen-Energie- und Klimaplans (NEKP) nicht sichergestellt werden.

Die gesamte Stellungnahme von Global 2000 findet sich hier --> https://www.ots.at/presseaussendung/O...eingreifen

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KLIMAKILLER MILITÄR

Umwelt & Verkehr

Erstveröffentlicht in "betrifft frieden"

"betrifft frieden" erscheint 4 x pro Jahr. Das ABO gibt es um 16.-- Euro (ermäßigt nach Rücksprache 10.--) Abobestellung an pax.vienna@chello.at

Auch Spenden sind immer willkommen - IBAN: AT15 1100 0002 6371 8900


In der aktuellen Klimadebatte ist die Umweltzerstörung durch das Militär unterbelichtet. Die Zeitschrift „militär AKTUELL, DAS NEUE Österreichische Militärmagazin“ 3/2019 thematisiert den Klimawandel als Kriegsgrund und die dazu nötigen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung. Naturgemäß erfolgt kein Hinweis auf selbst erzeugte Umweltschäden.

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CO2-neutrale Flüge?

Wir staunten nicht schlecht, als wir gestern in einer Pressemeldung des PID (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien) folgendes gelesen haben.


"Zertifizierung von Green Meetings und CO2-neutrale Flüge

Das Vienna Convention Bureau wurde zudem vom Österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erneut als Lizenznehmer für „Green Meetings und Green Events“ zertifiziert und ist somit weiterhin berechtigt, Tagungen in Wien als „Green Meetings“ auszuzeichnen. Auch der WienTourismus selbst setzt Zeichen: Ab 1. Jänner 2020 wird er sämtliche CO2-Emissionen von Dienstreisen per Flugzeug über Climate Austria kompensieren."

Wir lernen: Nicht um die Reduktion von Flugbewegungen geht es, sondern um die Kompensation von "Dienstreisen per Flugzeug" durch WienTourismus. Und weil PR-Menschen grenzenlos kreativ sind, kann dann auch von C02-neutralen Flügen gesprochen werden und das "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus" vergibt auch gern eine "Green Meetings und Green Events“ Zertifizierung.

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Zach lobt die Verkehrsmaßnahmen der Stadtregierung

Gestern verkündete SPÖ-Stadtrat Hanke, dass schon in Kürze auf 2 wichtigen S-Bahn Strecken in Wien die S-Bahn auch am Wochenende durchgehend in Betrieb sein wird und es zudem zu einer Taktverdichtung auf der Stammstrecke kommen wird.*

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Eine gute Entscheidung, eine richtige Entscheidung der Stadtregierung - ich sag Bravo."

Zach weiters: "Angesichts der Notwendigkeit der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Wien, möchte ich die Gelegenheit jedoch zugleich nutzen, um erneut zu fordern, dass die Realisierung eines S-Bahn Rings rund um Wien endlich angegangen wird."**

Zudem, so Zach, wäre es höchst an der Zeit, dass die blass-rote/zart-grüne Stadtregierung endlich ernsthaft über einen Nulltarif auf allen Öffis nachdenkt.

Zach zum Argument der Finanzierbarkeit: "Soweit mir bekannt bekommen die Wiener Linien schon jetzt rund 700 Millionen Euro pro Jahr aus dem Steuertopf, nur rund 500 Millionen Euro kommen aus den Ticket-Einnahmen. Was an Einsparungen bzgl. Ankauf und Wartung der Ticketautomaten bzw. bei den unnötigen Kontrollen reinkommen könnte, kann ich nur vermuten. Unbestreitbar müsste aber sein, dass enorme Umwegrentabilitäten durch so einen Schritt erzielbar sind und es uns unsere Kinder und Kindeskinder sicherlich danken werden, wenn wir den motorisierten Individualverkehr weiter zurückdrängen."


* https://wien.orf.at/stories/3021465/

** http://wien.kpoe.at/article.php/zach-...ellbahn-ri



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Beim Einkaufen die Welt verändern?

Geht es nach Ökonom*innen oder Agrarpolitiker*innen, kann jeder und jede von uns die Welt zu einem besseren Ort machen, wenn man im Supermarktregal zu den richtigen Produkten greift. Ist das wirklich so und was wäre notwendig, dass es so ist, fragt JULIANNA FEHLINGER.

Erstveröffentlicht in Volksstimme Nr. 10/2019. Ein Jahresabo (10 Ausgaben zu je 56 Seiten pro Ausgabe) kostet 50 Euro, das ermäßigte Abo gibt es schon um 25 Euro. Infos dazu auf http://www.volksstimme.at/

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Zach (KPÖ): Wo bleibt der Schnellbahn-Ring um Wien?

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, fordert einmal mehr die Realisierung eines Schnellbahn-Rings rund um Wien.

Zach: "Wenn es der Stadtregierung ernst ist mit den Beteuerungen, den motorisierten Personen-Indiviudalverkehrs reduzieren zu wollen, so wird an Maßnahmen wie dem Schnellbahn-Ring um Wien kein Weg vorbeiführen."

Zach verweist zudem darauf, dass auch fast alle ExpertInnen diese Ansicht vertreten.

Zum Thema siehe auch http://wien.kpoe.at/article.php/kpo-f...chnellbahn oder z.B. http://wiener-sbahn.at/konzept

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Wie die SPÖ den Klimawandel bekämpft

Vor wenigen Tagen verkündete SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, dass Stadt und Wirtschaftskammer zusätzliche 1,2 Millionen Euro für Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen Wiens zur Verfügung stellen werden.*

Der Aussendung war weiters zu entnehmen, dass die Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien seit 1998 schon rund 20 Millionen Euro für Montage, Demontage und Neuanschaffung ausbezahlt haben.

Unsere Fragen dazu an die SPÖ-Wien: Ist solch eine Energie- und Geldverschwendung in Zeiten der Klimakrise, wo um den Ausstieg aus fossilen Energieträgern gekämpft wird, wirklich sinnvoll und notwendig?

Ist es nicht so, dass in den großen Einkaufsstraßen zumeist große internationale Ketten Standorte haben, eine Förderung dieser - im Gegensatz zur Förderung der Nahversorgung durch kleine und mittlere Unternehmen - jedoch hinterfragt werden sollte?

Wir als KPÖ stellen uns die Frage, wie viele Kohle- und Atomkraftwerke quer durch ganz Europa abgeschaltet werden könnten, wenn Wien, Graz, Baden, Zwettl, Sinabelkirchen und all die anderen Metropolen auf den Standort-Wettbewerb ("wer hat die schönere, größere, fettere Weihnachtsbeleuchtung?) mit Prag, Berlin, Paris und London verzichten würden.

dz

Ps.: Laut älteren Zahlen verursachen Lichterketten, illuminierte Weihnachtsmänner oder blinkende Rentiere jeden Advent in Österreich "Stromkosten von zehn Millionen Euro. Sie verbrauchen innerhalb weniger Wochen mehr als 10.000 Haushalte in einem ganzen Jahr."**


* https://www.ots.at/presseaussendung/O...verfuegung

** http://wien.kpoe.at/article.php/-weih...lle-ma-nah

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