KPÖ Wien
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CO2-neutrale Flüge?

Wir staunten nicht schlecht, als wir gestern in einer Pressemeldung des PID (Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien) folgendes gelesen haben.


"Zertifizierung von Green Meetings und CO2-neutrale Flüge

Das Vienna Convention Bureau wurde zudem vom Österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erneut als Lizenznehmer für „Green Meetings und Green Events“ zertifiziert und ist somit weiterhin berechtigt, Tagungen in Wien als „Green Meetings“ auszuzeichnen. Auch der WienTourismus selbst setzt Zeichen: Ab 1. Jänner 2020 wird er sämtliche CO2-Emissionen von Dienstreisen per Flugzeug über Climate Austria kompensieren."

Wir lernen: Nicht um die Reduktion von Flugbewegungen geht es, sondern um die Kompensation von "Dienstreisen per Flugzeug" durch WienTourismus. Und weil PR-Menschen grenzenlos kreativ sind, kann dann auch von C02-neutralen Flügen gesprochen werden und das "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus" vergibt auch gern eine "Green Meetings und Green Events“ Zertifizierung.

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Zach lobt die Verkehrsmaßnahmen der Stadtregierung

Gestern verkündete SPÖ-Stadtrat Hanke, dass schon in Kürze auf 2 wichtigen S-Bahn Strecken in Wien die S-Bahn auch am Wochenende durchgehend in Betrieb sein wird und es zudem zu einer Taktverdichtung auf der Stammstrecke kommen wird.*

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Eine gute Entscheidung, eine richtige Entscheidung der Stadtregierung - ich sag Bravo."

Zach weiters: "Angesichts der Notwendigkeit der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Wien, möchte ich die Gelegenheit jedoch zugleich nutzen, um erneut zu fordern, dass die Realisierung eines S-Bahn Rings rund um Wien endlich angegangen wird."**

Zudem, so Zach, wäre es höchst an der Zeit, dass die blass-rote/zart-grüne Stadtregierung endlich ernsthaft über einen Nulltarif auf allen Öffis nachdenkt.

Zach zum Argument der Finanzierbarkeit: "Soweit mir bekannt bekommen die Wiener Linien schon jetzt rund 700 Millionen Euro pro Jahr aus dem Steuertopf, nur rund 500 Millionen Euro kommen aus den Ticket-Einnahmen. Was an Einsparungen bzgl. Ankauf und Wartung der Ticketautomaten bzw. bei den unnötigen Kontrollen reinkommen könnte, kann ich nur vermuten. Unbestreitbar müsste aber sein, dass enorme Umwegrentabilitäten durch so einen Schritt erzielbar sind und es uns unsere Kinder und Kindeskinder sicherlich danken werden, wenn wir den motorisierten Individualverkehr weiter zurückdrängen."


* https://wien.orf.at/stories/3021465/

** http://wien.kpoe.at/article.php/zach-...ellbahn-ri



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Beim Einkaufen die Welt verändern?

Geht es nach Ökonom*innen oder Agrarpolitiker*innen, kann jeder und jede von uns die Welt zu einem besseren Ort machen, wenn man im Supermarktregal zu den richtigen Produkten greift. Ist das wirklich so und was wäre notwendig, dass es so ist, fragt JULIANNA FEHLINGER.

Erstveröffentlicht in Volksstimme Nr. 10/2019. Ein Jahresabo (10 Ausgaben zu je 56 Seiten pro Ausgabe) kostet 50 Euro, das ermäßigte Abo gibt es schon um 25 Euro. Infos dazu auf http://www.volksstimme.at/

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Zach (KPÖ): Wo bleibt der Schnellbahn-Ring um Wien?

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien, fordert einmal mehr die Realisierung eines Schnellbahn-Rings rund um Wien.

Zach: "Wenn es der Stadtregierung ernst ist mit den Beteuerungen, den motorisierten Personen-Indiviudalverkehrs reduzieren zu wollen, so wird an Maßnahmen wie dem Schnellbahn-Ring um Wien kein Weg vorbeiführen."

Zach verweist zudem darauf, dass auch fast alle ExpertInnen diese Ansicht vertreten.

Zum Thema siehe auch http://wien.kpoe.at/article.php/kpo-f...chnellbahn oder z.B. http://wiener-sbahn.at/konzept

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Wie die SPÖ den Klimawandel bekämpft

Vor wenigen Tagen verkündete SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, dass Stadt und Wirtschaftskammer zusätzliche 1,2 Millionen Euro für Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen Wiens zur Verfügung stellen werden.*

Der Aussendung war weiters zu entnehmen, dass die Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien seit 1998 schon rund 20 Millionen Euro für Montage, Demontage und Neuanschaffung ausbezahlt haben.

Unsere Fragen dazu an die SPÖ-Wien: Ist solch eine Energie- und Geldverschwendung in Zeiten der Klimakrise, wo um den Ausstieg aus fossilen Energieträgern gekämpft wird, wirklich sinnvoll und notwendig?

Ist es nicht so, dass in den großen Einkaufsstraßen zumeist große internationale Ketten Standorte haben, eine Förderung dieser - im Gegensatz zur Förderung der Nahversorgung durch kleine und mittlere Unternehmen - jedoch hinterfragt werden sollte?

Wir als KPÖ stellen uns die Frage, wie viele Kohle- und Atomkraftwerke quer durch ganz Europa abgeschaltet werden könnten, wenn Wien, Graz, Baden, Zwettl, Sinabelkirchen und all die anderen Metropolen auf den Standort-Wettbewerb ("wer hat die schönere, größere, fettere Weihnachtsbeleuchtung?) mit Prag, Berlin, Paris und London verzichten würden.

dz

Ps.: Laut älteren Zahlen verursachen Lichterketten, illuminierte Weihnachtsmänner oder blinkende Rentiere jeden Advent in Österreich "Stromkosten von zehn Millionen Euro. Sie verbrauchen innerhalb weniger Wochen mehr als 10.000 Haushalte in einem ganzen Jahr."**


* https://www.ots.at/presseaussendung/O...verfuegung

** http://wien.kpoe.at/article.php/-weih...lle-ma-nah

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SPÖ-Selbstlob und die Realität

SPÖ-Stadträtin Ulli Sima, die auch für die Öffis zuständig ist, bejubelte heute mal wieder ihr Tun. Die Wiener Öffis seien europaweit Vorbild, die Verkehrspolitik in Wien ein Erfolgsprojekt, ...*

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Bezirksrat von Wien ANDAS in Rudolfsheim-Fünfhaus, will die Aussagen so nicht unkommentiert stehen lassen. Zach: "In Wien wurde in den letzten Jahren bei der Verkehrspolitik vieles richtig gemacht. Doch Stadträtin Sima sollte auch erwähnen, dass beim Modal-Split leider nichts weitergeht, die Zahl der mit einem Auto zurückgelegten Wege im letzten Jahr sogar von 27 auf 29 Prozent angestiegen ist, der Radanteil seit vielen Jahren bei 7 Prozent stagniert."**

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Wieviel „Attraktivierung“ verträgt der öffentliche Verkehr noch?

KAKTUS-Gastbeitrag von Max Kössldorfer – BI – Energiewende im Wiener Verkehr
Der Wiener Schmetterling – Ein Schnellbahnkonzept

Konfrontiert mit täglichen Staus und dem voranschreitenden Klimawandel sind unsere politischen Entscheidungsträger unermüdlich damit beschäftigt, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs voranzutreiben. Euphemistische Worte für nicht nachvollziehbare Handlungen.

Eine Kolonne, so lang wie die gesamte Wiener Südosttangente (17,5km), würde es benötigen, um die Passagiere einer einzigen vollbesetzten U-Bahn stattdessen in Autos zu befördern (1,4 Pers./Auto bei 80km/h).

In Anbetracht dieses erstaunlichen Vergleiches wird wohl die überwiegende Mehrheit rational denkender Menschen schlussfolgern, dass der Ausbau der Schnellbahn gegenüber dem Straßenneubau Priorität genießen muss – doch diese Annahme ist falsch. Der Schnellbahnverkehr wird auf Sparflamme gehalten, denn die Milliarden sind verplant - für die sogenannte „Stadtstraße“ und den Lobautunnel. Nach dem Motto: „Lasst uns das Feuer mit Benzin löschen“.

Um weiter zu lesen, auf das (linke) Kaktusbild klicken!

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Wien ANDAS unterstützt die Forderung nach Klimanotstand für Wien

Immer mehr Städte und Gemeinden weltweit rufen derzeit den Klimanotstand aus

“Wien ANDAS unterstützt natürlich die Forderungen der Klimagerechtigkeitsbewegung `Fridays for Future´ an den Wiener Gemeinderat, bestehende und neue Gesetze und Verordnungen der Stadt auf Nachhaltigkeit und Auswirkungen auf das Klima zu prüfen und anzupassen”, so Didi Zach, Wien ANDAS Bezirksrat in Rudolfsheim-Fünfhaus.

Die Selbstverpflichtung bei sämtlichen künftigen Entscheidungen die Auswirkungen auf Umwelt und Klima an erster Stelle zu berücksichtigen, “ist ein notwendiger und dringender Schritt, um die stattfindende Erderwärmung und den daraus resultierenden Klimawandel bremsen zu können”, so Zach.

Tatsache ist zugleich, dass der Klimawandel die ärmsten Menschen der Welt am stärksten trifft – ein wesentlicher Bestandteil von Klimagerechtigkeit muss also auch lokal der soziale Aspekt sein.

Erste Forderung zum Thema Mobilität in der Großstadt ist und bleibt daher für Wien ANDAS: Gratis Öffis für alle!

Da ein ausgerufener ‚Klimanotstand‘ alleine aber noch keinerlei rechtliche Bindung nach sich zieht, fordert ANDAS außerdem, diese Selbstverpflichtung zum sozialen Klimaschutz in der Stadtverfassung zu verankern.

Das derzeitige, ungenügende Klimaschutzprogramm der Stadt Wien läuft 2020 aus: „Eine optimale Gelegenheit für die Rot-Grüne Stadtregierung, ihre soziale und ökologische Kompetenz unter Beweis zu stellen“, so Zach. „Die bevorstehende Wien-Wahl wird nicht nur am Thema Grundversorgung und leistbares Wohnen, sondern ebenso am Klimapunkt zum Prüfstein.“

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Wer rettet die Lobau? - Der langsame Tod eines Nationalparks!

Eine Radiosendung vom 14.04.2019 zum Nachhören

„Die Lobau trocknet aus.
Wo bleibt das Wasser?
Der Anblick blühender Seerosen ist für viele Menschen ein schönes Naturerlebnis. In der Lobau sind Seerosen ein alarmierendes Zeichen für das langsame Sterben einer Wasserlandschaft.
Der Au geht das Wasser aus“

Über den historischen und aktuellen Zustand der Lobau werden der Wildtier-Fotograf und Anrainer Kurt Kracher, der Lokalhistoriker und früher grüne Bezirksrat Robert Eichert, Jutta Matysek von der BürgerInitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“, KaktusleserInnen von zahlreichen Gastbeiträgen im KAKTUS bekannt, und Univ. Prof. Dr. Thomas Hein von der Universität für Bodenkultur befragt.

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3. Piste – Go!

Freitag, 15. März 2019, Welt:

Hunderttausende Menschen in über hundert Ländern, in mehr als 2000 Städten - allein in Wien waren es wohl 30.000 - besetzen gemeinsam die Straßen, um für mehr - viel mehr - dringenden Klimaschutz zu demonstrieren.

Montag, 18. März 2019, Wien:

Der Verwaltungsgerichtshof gibt bekannt, dass die Revisionen zu den Umweltverfahrensprüfungen der dritten Flughafenpiste Schwechat sämtlich abgelehnt wurden [*].

„Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes ist eine endgültige und unanfechtbare, und damit besteht für dieses Projekt gottlob Rechtssicherheit.“, freut sich Flughafen-Vorstandsdirektor Ofner.
Auch Minister Norbert Hofer ist „erleichtert und erfreut“ - und natürlich feiert auch die Wirtschaftskammer.

Der Flughafen Wien-Schwechat „ist derzeit auf Wachstum ausgerichtet“ - 30 Millionen Passagiere sollen heuer abgefertigt werden.

Ein „Jobmotor“ sei der „Flughafen Neu“ - und ausgerechnet der Logistiker DHL, der wegen schlimmster Lohn- und Arbeitsbedingungen durch Auslagerungen an Subunternehmer schwerst in der Kritik steht, wird als eines der ersten „positiven“ Beispiele genannt. Schon ab kommendem Mai „schafft“ DHL 200 bis 300 ausbeuterische Arbeitsplätze.

Wir dürfen uns aber keinesfalls für dumm verkaufen lassen:

Das „Go“ für die dritte Piste kam heute.
Selbst bei allem Wirtschafts-Lobbying war der Ausgang des Verfahrens nicht 100%ig sicher.
Und doch ist schon fix, welche Firmen sich neu ansiedeln werden. Verträge wurden also offenbar bereits abgeschlossen - gleichgültig, ob nun 27 oder 30 Millionen Passagiere „abgefertigt“ werden können.
Was jetzt an Jubelmeldungen ‚der dritten Piste sei Dank‘ veröffentlicht wird, hing also nie wirklich vom Flughafenausbau ab.

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