KPÖ Wien
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Wien Anders sagt Nein zum Lobau-Tunnel

Umwelt & VerkehrWien Anders schlägt vor, die Donau mit einer kostengünstigen Fuß+ Radfahrlösung zu queren, die die Steinspornbrücke zum Prater verlängert.

Der geplante Tunnel durch den Nationalpark würde nämlich eine neue Nord-Süd-Verbindung durch Wien ermöglichen. Diese würde innerhalb von Monaten vom durch sie angelockten Schwerverkehr, der jetzt Wien auf der E65 durch die Slowakei/Ungarn umfährt, verstopft.

Die paar tausend PendlerInnen zwischen Essling und Simmering würden daher nur kurzfristig profitieren, da Studien und Erfahrungen zeigen, dass neue Straßen mehr Verkehr erzeugen und Staus sich immer nur verlagern.

Eine einzige Straßenbahnlinie, die im 5-Minutentakt fährt, kann mehr Menschen befördern als eine 3-spurige Autostraße und kann daher viel effektiver Staus reduzieren.

„Wenn Wiener SP und Grüne €2000 pro Kopf in einen unproduktiven Tunnel versenken, anstatt die Verkehrssituation durch einen massiven Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel flüssig zu machen, werden die WienerInnen ihnen ein zweites Hainburg bereiten“, prophezeit Wien Anders-Verkehrssprecher Stefan Ohrhallinger.

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Gemeinsam für ein fortschrittliches Verkehrskonzept!

Bernhard Gaishofer, Donaustädter WIEN ANDERS – Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung.

Verkehrspolitik ist gerade für unseren Bezirk ein wichtiges Thema, daher möchte ich in diesem Beitrag auf eben diese eingehen, vor allem auch, weil sie die aktuelle Stadtregierung stets als großen Erfolg verkauft.

Ja, die Jahreskarte ist im Vergleich zu früher günstiger geworden, aber die Kosten für Einzelfahrscheine sind dafür seit dem Jahr 2002 um sagenhafte 83% angestiegen! Ja, in der Inneren Stadt wurden Fußgängerzonen geschaffen, aber in den äußeren Bezirken werden Ortskerne tagtäglich von Durchzugsverkehr verstopft! Ja, in den letzten Jahren wurden teilweise U-Bahnlinien verlängert, dafür kam es bei anderen Verkehrsmitteln, wie Bussen, zu massiven Verschlechterungen wie Intervallverlängerung und Einstellung von Linien!

Man sieht: Es gibt eine Menge „Abers“.

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Hainburg ist überall!

Ein Kaktus-Gastkommentar von Jutta Matysek, BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

1984 wurde die Auseinandersetzung um das geplante Donaukraftwerk Hainburg zugunsten der Umweltbewegung entschieden. „Hainburg“ wurde auch über den konkreten Anlass hinaus zum Symbol für zivilen Ungehorsam, für selbstbewussten BürgerInnenwiderstand gegen fragwürdige Methoden und Demokratiedefizite. 1996 entstand der Nationalpark Donau-Auen.

Für die vielen Menschen, die im Dezember zum 30-Jahre-Hainburg-Sternmarsch gekommen waren, dennoch kein Grund zum Zurücklehnen. Alten und neuen Begehrlichkeiten entgegenzutreten, neben dem Nationalpark für eine umweltverträgliche Gestaltung der Donau selbst zu sorgen und eine zukunftsfähige Energiepolitik durchzusetzen, ist mehr denn je Gebot der Stunde. Dringlicher Handlungsbedarf besteht beim Kfz- und Lkw-Verkehr, dem Energie- und Bodenfresser und am schnellsten wachsenden CO2-Emittenten.

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Zach: Modal Split Bilanz ist nicht erfreulich! Nulltarif auf Öffis ist sinnvoll und machbar!

Umwelt & Verkehr931,2 Millionen Fahrgäste waren 2014 mit den Wiener Linien unterwegs - was erfreulich ist und einen neuen Rekordwert darstellt. Ebenfalls erfreulich - laut Wiener Linien gab es Ende 2014 rund 650.000 Jahreskartenbesitzer für die Öffis.

Nicht zufrieden zeigt sich der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, aber mit der Modal Split Bilanz - also der Verteilung des Verkehrsaufkommens. Zwar ist in den letzten 20 Jahren der motorisierte Indiviudalverkehr um 13 Prozent gesunken, doch vor allem in den letzten Jahren hat sich trotz Parkraumbewirtschaftung nichts bewegt. Wie 2012 und 2013 hält der öffentliche Verkehr auch 2014 weiterhin einen Anteil von nur 39 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen. Und wie in den Vorjahren werden weiterhin 27 Prozent der Wege mit dem Pkw zurückgelegt. Der Fahrradanteil hat um einen Prozentpunkt (auf 7 Prozent) zugelegt, während die zurückgelegten Fußwege sogar um zwei Prozentpunkte weniger wurden. Ob die Zahlen nicht eine gründliche Überprüfung der Arbeit der Mobilitätsagentur und der Fahrrad- und Fußgänger-Beauftragten nahe legen, sei dahingestellt.

Zach: "Die blass-rote/zart-grüne Stadtregierung hat ihr selbstgestecktes Ziel - bis 2015 wurde ein Fahrradanteil von 10 Prozent angestrebt - jedenfalls klar verfehlt. Dies sollte Vassilakou zu denken geben."

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Bereiten die Grünen die nächste WählerInnen-Täuschung vor?

Umwelt & VerkehrDer Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, bezeichnete eine Ausweitung der Kernzone der Wiener Öffi-Jahreskarte in das Wiener Umland kürzlich als eine "verkehrspolitisch und umweltpolitisch äußerst sinnvolle Maßnahme für die kommenden Jahre". Mit der Erweiterung würde sich für eine große Anzahl von PendlerInnen aufgrund der sinkenden Kosten der Anreiz auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen erhöhen - weniger Stau, weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm und mehr Platz wären weitere Folgen.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Der Idee kann ich voll und ganz zustimmen. Doch zur Umsetzung dieser Idee benötigen die Wiener Grünen nicht nur in Wien einen Koalitionspartner, der gewillt ist, da mitzuziehen, sondern in diesem Fall sogar die Beteiligung der niederösterreichischen Landesregierung, die von der ÖVP gestellt wird. Ob Pröll an solch einem verkehrspolitischen Kurswechsel interessiert ist, darf und muss aber stark bezweifelt werden."

Zach abschließend: "Ich fordere die Wiener Grünen auf, diese nicht unwesentliche Information bei der Bewerbung ihrer neuen Idee auch mitzuliefern. Andernfalls ist zu vermuten, dass es den Grünen - so wie seinerzeit bei der 1/10/100 Idee, die nach der Wahl schnell umweltfreundlich entsorgt wurde - primär um WählerInnen-Täuschung geht."

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Weihnachten: Das Fest der Freude?

"35 Einkaufsstraßen und Grätzl erstrahlen in festlichem Glanz", verkündete das Büro von Vizebürgermeisterin Brauner schon am 27. November.

Und da das Weihnachts-Feeling, welches zum Shoppen anregen soll, ja gar so toll ist und da die "Umweg-Rentabilität" angeblich oder real ja gar so groß ist, lässt sich auch die Stadt Wien nicht lumpen. 500.000 Euro pro Jahr steuert die Stadt gerne bei.

2013, so ist der Aussendung weiters zu entnehmen, wurde ein Stromverbrauch von "nur" 72.104 kWh verzeichnet. Bedenkend, dass ein 2 Personen Haushalt während eines ganzen Jahres einen Stromverbrauch von 2200 - 2500 kWh hat, stellt sich für manch einEn wohl die Frage, ob diese "Festbeleuchtung" wirklich notwendig und sinnvoll ist.

Und es stellt sich die Frage, wie viele Atomkraftwerke quer durch ganz Europa abgeschaltet werden könnten, wenn Wien, Graz, Baden, Zwettl, Sinabelkirchen und all die anderen Metropolen auf den Standort-Wettbewerb ("wer hat die schönere, größere, fettere Weihnachtsbeleuchtung?) mit Prag, Berlin, Paris und London verzichten würden.

Ps.: Heuer nützen viele Einkaufsstraßen die seit letztem Jahr erlaubte Hängezeit von zehn Wochen. Somit werden viele Einkaufsstraßen vom ersten Einkaufssamstag bis zum Dreikönigsfest beleuchtet sein.

PPs.: Von den Wiener Grünen, die sich sonst immer um Umweltschutz und Energie-Effizienz sorgen, ist bis dato keine kritische Wortmeldung bekannt. Vielleicht liegt es ja daran, dass eh schon "75 Prozent der Wiener Weihnachtsbeleuchtungen auf umweltschonende und energiesparende LED-Lampen und Energiesparlampen umgerüstet" wurden.

Übrigens: warum sowohl in der Stadt wie auch am Land die gesamte "Straßenbeleuchtung" jahrein jahraus von Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang eingeschaltet sein muss, kann wahrscheinlich von 99 % der verantwortlichen Politiker nicht plausibel argumentiert werden. Vermutungen, dass es sich dabei um versteckte Subventionen für die EVN und die anderen lokalen Energieversorger handelt, werden daher wohl noch länger kursieren.

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KPÖ fordert Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien

Vor einigen Tagen wurden in der Stadtentwicklungskommission der Stadt Wien die Schwerpunkte des Fachkonzepts Mobilität Wien ("miteinander mobil") behandelt und angenommen.

Doch selbst aus den Detail-Unterlagen, die der Öffentlichkeit vorliegen, ist jenseits von Schlagwörtern wenig konkretes ersichtlich. Nebulos ist z.B. von einem "Ausbau der S45 entlang der Donau" die Rede.

KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Die jetzt geplante Verlängerung der S45 entlang der Donau wurde vor Ewigkeiten vereinbart. Bereits seit 2007 sollte die Strecke in Betrieb sein, doch passiert ist leider nichts. Ich hoffe, dass es sich nicht wieder nur um Ankündigungen handelt."

Sehr verwundert ist Zach zudem darüber, dass "im Maßnahmenbericht keine Rede von der Realisierung des Schnellbahn-Rings um Wien ist." Dabei würde die S45 vom Handelskai entweder über Praterkai zum neuen Hauptbahnhof oder über Kaiserebersdorf-Oberlaa-Meidling nach Hütteldorf verlängert.

Zach: "Will die Stadtregierung tatsächlich eine deutliche Reduzierung des motorisierten Personen-Indiviudalverkehrs erreichen, so wird an Maßnahmen wie dem Schnellbahn-Ring um Wien kein Weg vorbeiführen - da bin ich ganz einer Meinung mit vielen ExpertInnen."

  • Weiterführende Infos zum Thema S-Bahn-Ausbau in Wien

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    Stadtregierung verteuert Park+Ride Tarife um 15 Prozent

    Umwelt & VerkehrAls verkehrspolitischen Unsinn der Extraklasse bezeichnet der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, die neuerliche Erhöhung der Tarife für Park+Ride in Wien.

    Zach: "Wer, was ja SPÖ und Grüne in Sonntagsreden beteuern, den motorisierten Individualverkehr von der Stadt fernhalten will, der darf die Tarife für Park+Ride Anlagen nicht noch teurer machen. Sinnvoll und notwendig wäre das Gegenteil: Es braucht die kostenlose Nutzung der Park+Ride Anlagen an bzw. vor der Stadtgrenze für alle, die über eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte der Wiener Linien verfügen."

    Zach verweist zudem darauf, dass in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und Köln P+R kostenlos ist.

    Zum Thema siehe auch KPÖ fordert attraktivere Park+ Ride Angebote

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    Öffis werden mit 1. Juli erneut teurer

    Umwelt & VerkehrAm 1. Juli ist es soweit. Ein Einzelfahrschein der Wiener Linien wird dann 2,20 Euro (statt bisher 2,10) kosten, die Wochenkarte wird auf 16,20 Euro, die Monatskarte auf 48,20 Euro verteuert.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Bis zum Juli 2002 kostete ein Einzelfahrschein 1,20 Euro, nun wird dieser also 2,20 kosten. Damit wurde der Einzelfahrschein in 12 Jahren um sagenhafte 83 Prozent verteuert. Dies ist weder mit der Inflationsrate noch mit Kostensteigerungen der Wiener Linien begründbar."

    Dass die Jahreskarte der Wiener Linien nicht teurer wird, ist für Zach "kein Grund zur Freude". Zach erinnert zudem daran, dass die Grünen mit der Formel "1-10-100" in den letzten Gemeinderatswahlkampf gezogen sind - womit gemeint war 1,- Euro für eine Tageskarte, 10,- Euro für eine Monatskarte und 100,- Euro für eine Jahreskarte der Wiener Linien.

    Zach: "Statt sich für die Umsetzung des Nulltarifs auf allen Öffis einzusetzen - was sowohl vom sozialen wie auch vom verkehrs- und umweltpolitischen Standpunkt die einzig vernünftige Lösung wäre - stimmten die grünen Funktionäre einmal mehr für weitere Preiserhöhungen bei den Öffis - da erübrigt sich jeder weitere Kommentar."

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    Danke Michael, danke Renate, danke Maria

    Umwelt & Verkehr2,20 Euro (statt bisher 2,10 Euro) wird ab 1. Juli ein Einzelfahrschein der Wiener Linien kosten. Die Wochenkarte wird auf 16,20 Euro erhöht, die Monatskarte von 47 auf 48,20 Euro.

    Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: Erst im Juli 2013 wurden zahlreiche Öffi-Tickets in Wien um fünf bis zehn Prozent erhöht. Nun schlagen Häupl, Brauner und Vassilakou also ein weiteres Mal zu, um bei den BürgerInnen abzukassieren."

    Zach: "Bis zum Juli 2002 kostete ein Einzelfahrschein noch 1,20 Euro, nun wird dieser also 2,20 kosten. Damit wurde der Einzelfahrschein in 12 Jahren um sagenhafte 83 Prozent verteuert. Dies ist weder mit der Inflationsrate noch mit Kostensteigerungen der Wiener Linien begründbar."

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