KPÖ Wien
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Mehr Schnellbahn für Wien und das Umland

Umwelt & VerkehrDie AK Wien hat richtungsweisende Ausbaupläne vorgestellt.

Wien ist eine wachsende Stadt, das ist unbestritten. Ob der Zuzug das Ausmaß annehmen wird, das prognostiziert wird, kann hier dahingestellt werden. Tatsache ist, dass die Bundeshauptstadt, ihr Umland und auch die Donaustadt im Individualverkehr geradezu ersticken werden, wenn diesem nicht wirksam entgegengetreten wird. Bis zum Jahr 2030 ist mit einem wachsenden Autoverkehr um fünfzig Prozent zu rechnen.

Dass das nicht dadurch erfolgen kann und darf, dass man durch den Neubau von autobahnähnlichen Straßen – wie z.B. die Stadtstraße oder die Verbindung von Süßenbrunn nach Schwechat – neue Anreize zur Nutzung von PKW und LKW schafft, wird an anderer Stelle erörtert.

Das einzige Mittel zur Eindämmung des Individualverkehrs ist und bleibt eine Ausweitung des Angebots der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Arbeiterkammer Wien hat hierzu vor kurzem einen richtungsweisenden Plan für den Ausbau des Schnellbahnnetzes vorgestellt.

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Witz des Monats (?)

Umwelt & VerkehrDie Bahnstation Hausfeldstraße, die Gemeinderat Josef Taucher (SPÖ) als „die beste Einladung zum Umstieg auf die Öffis" hält.

Der Donaustädter Gemeinderat Mag. Josef Taucher (SPÖ), zuvor viele Jahre stellvertretender Bezirksvorsteher in der Donaustadt, führte in der Gemeinderatssitzung am 21.10.2016 die S-Bahn-Station Hausfeldstraße als bestes Beispiel dafür an, dass „gut gebaute Stationen die beste Einladung zum Umstieg auf die Öffis“ seien.

Der Herr Gemeinderat scheint was die Bahnstation Hausfeldstraße betrifft, nicht auf dem Laufenden zu sein.

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Neues zum Lobautunnel

Ein Beitrag von Bernhard Gaishofer, Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt

Es gibt immer wieder politische Projekte, welche einem auf drastische Art das höchst merkwürdige Verhalten der etablierten Parteien vor Augen führen. Bei uns in der Donaustadt ist dies vor allem die Verkehrspolitik, deren Planung und Konzeption leider immer skurrilere Züge annimmt. Konkret geht es hierbei um den Lobautunnel und die Stadtstraße, welche beide als magisches Wundermittel zur Verkehrsentlastung angepriesen werden. Nun hat jedoch der Verwaltungsgerichtshof die vom Verkehrsministerium und der Asfinag vorgelegten Gutachten als unzulänglich erkannt!

Ineffizient, teuer und undurchsichtig! – Wurscht…

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Zach: Modal Split Zahlen zeigen die Notwendigkeit eines Nulltarifs für alle

Umwelt & Verkehr939,1 Millionen Fahrgäste waren 2015 mit den Wiener Linien unterwegs - was erfreulich ist und einen neuen Rekordwert darstellt. Ebenfalls erfreulich - laut Wiener Linien gab es Ende 2015 rund 700.000 Jahreskartenbesitzer für die Öffis.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Jubel ist angesichts der Modal Split Bilanz - also der Verteilung des Verkehrsaufkommens - jedoch trotzdem verfehlt. Zwar ist in den letzten 20 Jahren der motorisierte Indiviudalverkehr in Wien deutlich gesunken, doch vor allem in den letzten Jahren hat sich trotz Parkraumbewirtschaftung nichts bewegt. Der öffentliche Verkehr erreicht auch 2015 weiterhin nur einen Anteil von 39 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen, 27 Prozent der Wege werden - wie schon 2012 - nach wie vor mit dem PKW zurückgelegt."

Die Zahlen, so Zach, zeigen, dass ein "Null-Tarif für alle, wie von der KPÖ und von Wien Anders gefordert, notwendig ist." Zudem, so Zach abschließend, gilt es die positiven Auswirkungen im Bereich Luftqualität und Lärmbelästigung zu beachten, die einen zusätzlichen Gewinn an Lebensqualität für alle bringen würden.

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Wien Anders sagt Nein zum Lobau-Tunnel

Umwelt & VerkehrWien Anders schlägt vor, die Donau mit einer kostengünstigen Fuß+ Radfahrlösung zu queren, die die Steinspornbrücke zum Prater verlängert.

Der geplante Tunnel durch den Nationalpark würde nämlich eine neue Nord-Süd-Verbindung durch Wien ermöglichen. Diese würde innerhalb von Monaten vom durch sie angelockten Schwerverkehr, der jetzt Wien auf der E65 durch die Slowakei/Ungarn umfährt, verstopft.

Die paar tausend PendlerInnen zwischen Essling und Simmering würden daher nur kurzfristig profitieren, da Studien und Erfahrungen zeigen, dass neue Straßen mehr Verkehr erzeugen und Staus sich immer nur verlagern.

Eine einzige Straßenbahnlinie, die im 5-Minutentakt fährt, kann mehr Menschen befördern als eine 3-spurige Autostraße und kann daher viel effektiver Staus reduzieren.

„Wenn Wiener SP und Grüne €2000 pro Kopf in einen unproduktiven Tunnel versenken, anstatt die Verkehrssituation durch einen massiven Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel flüssig zu machen, werden die WienerInnen ihnen ein zweites Hainburg bereiten“, prophezeit Wien Anders-Verkehrssprecher Stefan Ohrhallinger.

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Gemeinsam für ein fortschrittliches Verkehrskonzept!

Bernhard Gaishofer, Donaustädter WIEN ANDERS – Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung.

Verkehrspolitik ist gerade für unseren Bezirk ein wichtiges Thema, daher möchte ich in diesem Beitrag auf eben diese eingehen, vor allem auch, weil sie die aktuelle Stadtregierung stets als großen Erfolg verkauft.

Ja, die Jahreskarte ist im Vergleich zu früher günstiger geworden, aber die Kosten für Einzelfahrscheine sind dafür seit dem Jahr 2002 um sagenhafte 83% angestiegen! Ja, in der Inneren Stadt wurden Fußgängerzonen geschaffen, aber in den äußeren Bezirken werden Ortskerne tagtäglich von Durchzugsverkehr verstopft! Ja, in den letzten Jahren wurden teilweise U-Bahnlinien verlängert, dafür kam es bei anderen Verkehrsmitteln, wie Bussen, zu massiven Verschlechterungen wie Intervallverlängerung und Einstellung von Linien!

Man sieht: Es gibt eine Menge „Abers“.

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Hainburg ist überall!

Ein Kaktus-Gastkommentar von Jutta Matysek, BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton

1984 wurde die Auseinandersetzung um das geplante Donaukraftwerk Hainburg zugunsten der Umweltbewegung entschieden. „Hainburg“ wurde auch über den konkreten Anlass hinaus zum Symbol für zivilen Ungehorsam, für selbstbewussten BürgerInnenwiderstand gegen fragwürdige Methoden und Demokratiedefizite. 1996 entstand der Nationalpark Donau-Auen.

Für die vielen Menschen, die im Dezember zum 30-Jahre-Hainburg-Sternmarsch gekommen waren, dennoch kein Grund zum Zurücklehnen. Alten und neuen Begehrlichkeiten entgegenzutreten, neben dem Nationalpark für eine umweltverträgliche Gestaltung der Donau selbst zu sorgen und eine zukunftsfähige Energiepolitik durchzusetzen, ist mehr denn je Gebot der Stunde. Dringlicher Handlungsbedarf besteht beim Kfz- und Lkw-Verkehr, dem Energie- und Bodenfresser und am schnellsten wachsenden CO2-Emittenten.

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Zach: Modal Split Bilanz ist nicht erfreulich! Nulltarif auf Öffis ist sinnvoll und machbar!

Umwelt & Verkehr931,2 Millionen Fahrgäste waren 2014 mit den Wiener Linien unterwegs - was erfreulich ist und einen neuen Rekordwert darstellt. Ebenfalls erfreulich - laut Wiener Linien gab es Ende 2014 rund 650.000 Jahreskartenbesitzer für die Öffis.

Nicht zufrieden zeigt sich der Landessprecher der KPÖ-Wien, Didi Zach, aber mit der Modal Split Bilanz - also der Verteilung des Verkehrsaufkommens. Zwar ist in den letzten 20 Jahren der motorisierte Indiviudalverkehr um 13 Prozent gesunken, doch vor allem in den letzten Jahren hat sich trotz Parkraumbewirtschaftung nichts bewegt. Wie 2012 und 2013 hält der öffentliche Verkehr auch 2014 weiterhin einen Anteil von nur 39 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen. Und wie in den Vorjahren werden weiterhin 27 Prozent der Wege mit dem Pkw zurückgelegt. Der Fahrradanteil hat um einen Prozentpunkt (auf 7 Prozent) zugelegt, während die zurückgelegten Fußwege sogar um zwei Prozentpunkte weniger wurden. Ob die Zahlen nicht eine gründliche Überprüfung der Arbeit der Mobilitätsagentur und der Fahrrad- und Fußgänger-Beauftragten nahe legen, sei dahingestellt.

Zach: "Die blass-rote/zart-grüne Stadtregierung hat ihr selbstgestecktes Ziel - bis 2015 wurde ein Fahrradanteil von 10 Prozent angestrebt - jedenfalls klar verfehlt. Dies sollte Vassilakou zu denken geben."

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Bereiten die Grünen die nächste WählerInnen-Täuschung vor?

Umwelt & VerkehrDer Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, bezeichnete eine Ausweitung der Kernzone der Wiener Öffi-Jahreskarte in das Wiener Umland kürzlich als eine "verkehrspolitisch und umweltpolitisch äußerst sinnvolle Maßnahme für die kommenden Jahre". Mit der Erweiterung würde sich für eine große Anzahl von PendlerInnen aufgrund der sinkenden Kosten der Anreiz auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen erhöhen - weniger Stau, weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm und mehr Platz wären weitere Folgen.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Der Idee kann ich voll und ganz zustimmen. Doch zur Umsetzung dieser Idee benötigen die Wiener Grünen nicht nur in Wien einen Koalitionspartner, der gewillt ist, da mitzuziehen, sondern in diesem Fall sogar die Beteiligung der niederösterreichischen Landesregierung, die von der ÖVP gestellt wird. Ob Pröll an solch einem verkehrspolitischen Kurswechsel interessiert ist, darf und muss aber stark bezweifelt werden."

Zach abschließend: "Ich fordere die Wiener Grünen auf, diese nicht unwesentliche Information bei der Bewerbung ihrer neuen Idee auch mitzuliefern. Andernfalls ist zu vermuten, dass es den Grünen - so wie seinerzeit bei der 1/10/100 Idee, die nach der Wahl schnell umweltfreundlich entsorgt wurde - primär um WählerInnen-Täuschung geht."

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Weihnachten: Das Fest der Freude?

"35 Einkaufsstraßen und Grätzl erstrahlen in festlichem Glanz", verkündete das Büro von Vizebürgermeisterin Brauner schon am 27. November.

Und da das Weihnachts-Feeling, welches zum Shoppen anregen soll, ja gar so toll ist und da die "Umweg-Rentabilität" angeblich oder real ja gar so groß ist, lässt sich auch die Stadt Wien nicht lumpen. 500.000 Euro pro Jahr steuert die Stadt gerne bei.

2013, so ist der Aussendung weiters zu entnehmen, wurde ein Stromverbrauch von "nur" 72.104 kWh verzeichnet. Bedenkend, dass ein 2 Personen Haushalt während eines ganzen Jahres einen Stromverbrauch von 2200 - 2500 kWh hat, stellt sich für manch einEn wohl die Frage, ob diese "Festbeleuchtung" wirklich notwendig und sinnvoll ist.

Und es stellt sich die Frage, wie viele Atomkraftwerke quer durch ganz Europa abgeschaltet werden könnten, wenn Wien, Graz, Baden, Zwettl, Sinabelkirchen und all die anderen Metropolen auf den Standort-Wettbewerb ("wer hat die schönere, größere, fettere Weihnachtsbeleuchtung?) mit Prag, Berlin, Paris und London verzichten würden.

Ps.: Heuer nützen viele Einkaufsstraßen die seit letztem Jahr erlaubte Hängezeit von zehn Wochen. Somit werden viele Einkaufsstraßen vom ersten Einkaufssamstag bis zum Dreikönigsfest beleuchtet sein.

PPs.: Von den Wiener Grünen, die sich sonst immer um Umweltschutz und Energie-Effizienz sorgen, ist bis dato keine kritische Wortmeldung bekannt. Vielleicht liegt es ja daran, dass eh schon "75 Prozent der Wiener Weihnachtsbeleuchtungen auf umweltschonende und energiesparende LED-Lampen und Energiesparlampen umgerüstet" wurden.

Übrigens: warum sowohl in der Stadt wie auch am Land die gesamte "Straßenbeleuchtung" jahrein jahraus von Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang eingeschaltet sein muss, kann wahrscheinlich von 99 % der verantwortlichen Politiker nicht plausibel argumentiert werden. Vermutungen, dass es sich dabei um versteckte Subventionen für die EVN und die anderen lokalen Energieversorger handelt, werden daher wohl noch länger kursieren.

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