KPÖ Wien
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KPÖ und Wien Anders sagen "Nein zur Verteuerung der Öffis"

Die Wiener Linien, die sich zu 100% im Besitz der Stadt Wien befinden, verkündeten heute eine Verteuerung verschiedenster Öffi-Tarife zum 1.1.2018.

Ein Einzelfahrschein wird um 20 Cent teuer - d.h statt 2,20 Euro sind ab 1. Jänner dann 2,40 Euro zu zahlen. Wer den Fahrschein allerdings im Fahrzeug kauft, muss dann 2,60 Euro (statt 2,30 Euro) bezahlen.

Eine Wochenkarte schlägt ab kommendem Jahr mit 17,10 Euro (bisher 16,20) zu Buche, die Monatskarte mit 51 Euro (bisher 48,20).

Einige Fahrscheine, wie z.B. das 4-Fahrten-Ticket oder das 90-Minuten-Ticket werden aufgelassen. Ein Fahrschein-Kauf in Autobussen wird in Zukunft nicht mehr möglich sein.

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Liebe Wiener Verkehrsbetriebe: Pflanzt uns nicht!

U2 – Seestadt: Verbesserungen nur in der Früh
Ein Beitrag von Walther Leeb

Es darf ruhig wiederholt werden: Die Verlängerung der U2 vom Stadion in die Seestadt noch bevor deren Besiedlung richtig begonnen hatte, ist ein kluger Schritt der Wiener Verkehrsplaner gewesen. Anders als Tausende Menschen in der Großfeldsiedlung und am Rennbahnweg, die sich Jahrzehnte lang mit der Straßenbahn in die Innenstadt quälen mussten, steht den Seestädtern von Anfang an mit der U-Bahn ein hochrangiges Verkehrsmittel zur Verfügung.

Ärgerlich ist allerdings, dass nur jeder zweite Zug bis in die Seestadt fährt; und das nicht nur für die Bewohner derselben. Wer in der Umgebung der Haltestelle Hausfeldstraße wohnt oder dort umsteigen will, ist davon ebenso betroffen wie diejenigen, welche die Station Aspern Nord benutzen.

Jetzt haben es die Wiener Linien als große Verbesserung angekündigt, dass seit Ferienende jeder U2-Zug bis zur Endstation Seestadt fährt. Die Betroffenen können sich jetzt überlegen, ob sie sich darüber freuen sollen oder doch vielleicht ärgern, weil sie sich gepflanzt fühlen, dass Ihnen das als große Errungenschaft präsentiert wird.

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Lobautunnel: Wie steht es um die Vernunft?

von Judith Wieser, NR-Wahlkandidatin aus Eßling (Wahlkreis Wien Nord - 3. Listenplatz)

Demnächt wird der „Fall Lobautunnel“ vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Weichenstellung, wie die Verkehrsplanung in Österreich künftig gestaltet wird.

Werden Klimaschutzziele und Umweltschutz ganz allgemein berücksichtigt, Türen für neue Verkehrskonzepte aufgestoßen und damit der dringend notwendige Wandel in der gesellschaftlichen Wahrnehmung unseres Lebensraumes stattfinden?

Derzeit sieht es nicht danach aus. Anstatt die öffentlichen Verkehrsmittel effektiver zu machen und Bahnstrecken auszubauen, sollen mehr und mehr autobahnähnliche Straßen gebaut werden.

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Sind wir nun bei Pippi Langstrumpf angelangt?

Ein Kaktus-Kommentar von Margarete Lazar

„Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt.“ So oder so ähnlich trällert die kleine Pippi Langstrumpf, und das scheinen auch einige Politiker und „die Wirtschaft“ so zu sehen.

Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene Kyoto-Protokoll legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Österreich als Musterknabe verpflichtete sich zu einer deutlichen Senkung der Abgaswerte, um dann am 16. 1. 2014 über die APA verlautbaren zu lassen:

Kyoto-Ziel nicht erreicht: Österreich zahlt 500 Millionen Euro.

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Lobautunnel: Können so viele Befürworter irren?

Seit vielen Jahren wird über einen Autobahnring rund um Wien nachgedacht und debattiert. Die gegenwärtigen Planungen sehen dazu einen Tunnel durch die Lobau, welche Teil des Nationalparks Donau-Auen ist, vor.

Befürwortet wird das Projekt (selbst die Asfinag prognostiziert Baukosten von rund 2 Milliarden Euro) von SPÖ und Arbeiterkammer und natürlich auch von der ÖVP, der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und der FPÖ. Immer wieder vorgebracht wird ein Argument, welches seit Zwentendorf und Hainburg bekannt ist - es würden, so die Befürworter, neue Jobs geschaffen.*

KritikerInnen (viele NGOs und Bürger-Initiativen, aber auch die KPÖ) verweisen auf die Klimaschutzziele, zu welchen sich auch Österreich zuletzt in den Pariser Verträgen verpflichtet hat, und auf viele Studien, die zeigen, dass Autobahnen einzig und allein weiteren Individualverkehr produzieren und der Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene entgegen wirken.

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Mehr als 500 Menschen haben bereits für eine Entlastung der U6 unterschrieben

Umwelt & VerkehrWien Anders Bezirksrat und KPÖ-Landessprecher Zach: "Wir sammeln natürlich weiter" - unterschrieben werden kann auch online - http://wienanders.at/mitmachen/entlastung-u6/

Wien anders freut sich der zuständigen Stadträtin, Frau Ulli Sima, und den Wiener Linien mitteilen zu dürfen, dass die notwendigen 500 Unterschriften, die für die Einreichung einer Petition laut Wiener Petitionsgesetz notwendig sind, bereits erreicht sind.

Wien anders Bezirksrat Didi Zach: "3 x 2 Stunden waren wir bis dato auf der Straße - der Zuspruch ist groß. Wir werden daher weiter Unterschriften für die Petition sammeln, u.a. damit die Frau Stadträtin Zeit hat, über Alternativen nachzudenken. Ob Bürgermeister Häupl in Kürze seine Stadträtin zum Gedankenaustausch einlädt, um sich berichten zu lassen, wie Sima gedenkt auf den Unmut der U6 BenützerInnen zu reagieren, kann ich nicht sagen, da ich kein Hellseher bin. Gewiss ist aber, dass wir von Wien anders in der Causa `Wir wollen eine Entlastung der U6' weiter mit Vehemenz aktiv bleiben."

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Es braucht jetzt Taten! Wir wollen eine Entlastung der U6

Wien anders (die Allianz aus KPÖ, Piraten für Wien anders, Plattform der Unabhängigen, Echt Grün) startet mit 22. März eine Unterschriften-Kampagne, die weitere öffentliche Verkehrsmittel entlang des Gürtels einfordert, da die U6 völlig überlastet ist.

+ Unterschriftslisten zum zum Download und selber ausdrucken

+ Online unterschreiben auf Open-Petition

+ Der Flyer zur Kampagne

+ OTS-Meldung nach der Pressekonferenz am 22. März

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Wien Anders startet Unterschriften-Kampagne für eine Entlastung der U6

Wir erlauben uns nochmals an die Wien Anders Pressekonferenz morgen Mittwoch, 22. März, 11 Uhr - Cafe Weidinger (Lerchenfelder Gürtel 1 - vis-a-vis Lugner City) zu erinnern, mit welcher Wien Anders die Kampagne "Wir wollen eine Entlastung der U6" startet.

Wien Anders meint, dass es angesichts der totalen Überlastung der U6 zu Stoßzeiten rasch Taten braucht.
Bei der Pressekonferenz werden die Bezirksräte Fritz Fink und Didi Zach die Kampagne vorstellen und über die Erwartungen und Ziele sprechen - Luise Wilczek und Judith Hofer werden über ihre Erfahrungen mit der U6 berichten. Es moderiert Theres Ziegler-Zuber.

Vertreter und Vertreterinnen der Medien sind natürlich herzlich eingeladen.

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Modal Split Zahlen zeigen die Notwendigkeit des Nulltarifs auf allen Öffis

Gestern präsentierte die zuständige Stadträtin gemeinsam mit den Wiener Linien die neuesten Zahlen zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im abgelaufenen Jahr und zum Modal Split in Wien.

Erfreulich ist: "2016 brachte den Wiener Linien mit 954,2 Millionen Fahrgästen einen neuen Fahrgastrekord". "Anfang 2017 waren rund 733.000 Jahreskarten im Umlauf – ebenfalls ein neuer Höchstwert." Und: 2017 werden weitere 413 Millionen Euro in den Ausbau des Angebots und in die Modernisierung der Infrastruktur investiert.

Nicht so erfreulich ist der Blick in die Details des Modal Splits. 39 Prozent der Wege werden mit Öffis zurück gelegt. Es folgen PKW + Motorrad mit 27 Prozent. D.h.: seit 2012 tritt man auf der Stelle - http://www.nachhaltigkeit.wienerstadt...dal-split…

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Kein Weihnachtsgeschenk für die Gürtelbezirke

Es benötigt keine Straßenbahnlinie 8, um die U 6 zu entlasten – so die Antwort der zuständigen Stadträtin Sima auf einen Antrag der Bezirksvertretung Rudolfsheim-Fünfhaus vom September, in dem die Wiederinbetriebnahme eines öffentlichen Verkehrsmittel entlang des Gürtels gefordert wurde.


Im 3 Zeiler der Stadträtin liest sich dies wörtlich so: „Aus fachlicher Sicht der Wiener Linien ist eine parallele Linienführung einer Straßenbahn zur U6 derzeit nicht erforderlich. Die Wiener Linien stützen sich dabei auf die aktuellen Fahrgastzahlen der Linie U6 und die Prognosen künftiger Fahrgastströme, sowie den daraus resultierenden Ausbau des öffentlichen Verkehrs seitens der Stadt Wien.“

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1. Mai 2019

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